Das Experiment 

2001

 

Filmliste Oliver Hirschbiegel

 

  

  

Regie

Oliver Hirschbiegel

Drehbuch

Mario Giordano, Christoph Darnstädt, Don Bohlinger

Vorlage

Nach dem Roman "Black Box" von Mario Giordano

Produktion

Typhoon Film und Fanes Film Produktion mit Senator Film Produktion in Koproduktion mit SevenPictures

Kamera

Rainer Klausmann

Musik

Alexander von Bubenheim

FSK

ab 16 Jahre

Länge

120 Minuten

Sonstiges

-

Auszeichnung

Deutscher Filmpreis:

Nominiert in den Kategorien "Bester Spielfilm"; "Bester Hauptdarsteller" (Moritz Bleibtreu) "Bester Nebendarsteller" (Justus von Dohnànyi).
Bayerischer Filmpreis:

Beste Regie (Oliver Hirschbiegel), Beste Kamera (Rainer Klausmann). Bestes Drehbuch (Mario Giordano, Christoph Darnstädt, Don Bohlinger).

Ur-/Erstaufführung

TV-Erstsendung: 20.10.2003

Filmbeschreibung

www.filmspiegel.de    www.dieterwunderlich.de    www.kinofenster.de    www.filmportal.de

Genre

Thriller (Gewalt, Sozialverhalten, Gesellschaft)

   

    

  

Darsteller

Rolle

Moritz Bleibtreu

Tarek Fahd, Häftling Nr. 77

Christian Berkel

Robert Steinhoff, Häftling Nr. 38

Oliver Stokowski

Günther Schütte, Häftling Nr. 82

Wotan Wilke Möhring

Joe Maier, Häftling Nr. 69

Edgar Selge

Prof. Dr. Thon

Andrea Sawatzki

Dr. Jutta Grimm

Stephan Szasz

Häftling Nr. 53

Polat Dal

Häftling Nr. 40

Danny Richter

Häftling Nr. 21

Ralf Müller

Häftling Nr. 15

Markus Rudolf

Häftling Nr. 74

Peter Fieseler

Häftling Nr. 11

Thorsten J. H. Dersch

Häftling Nr. 86

Sven Grefer

Häftling Nr. 94

Justus von Dohnányi

Berus

Nicki von Tempelhoff

Kamps

Timo Dierkes

Eckert

Antoine Monot jr.

Bosch

Lars Gärtner

Renzel

Jacek Klimontko

Gläser

Markus Klauk

Stock

Ralph Püttmann

Amandy

Philipp Hochmair

Lars

Klaus Spinnler

1. Assistent

Tristan Voltry

2. Assistent

Maren Eggert

Dora

André Jung

André Jung

Uwe Rohde

Hans

     

     

       

Inhalt  

 

Leicht verdientes Geld für 20 Freiwillige, die sich für 4000 Mark bereit erklären, 14 Tage an einem Experiment an einer Universität teilzunehmen. Das Aggressionsverhalten soll in einer simulierten Gefängniswelt als Studie getestet werden. Die Sache läuft zunächst für alle Beteiligten gut an. Journalist Tarek ist arbeitslos und muss momentan als Taxifahrer arbeiten. Zufällig lies er die Anzeige und bewirbt sich, weil 4000 Mark ja schließlich Geld ist und wer möchte - wenn es so leicht zu verdienen ist - schon darauf verzichten. Möglicherweise könnte er ja vielleicht auch eine Story daraus machen. Ausgestattet mit einer Brille, in der sich eine kleine, versteckte Kamera befindet, meldet er sich als Freiwilliger und wird mit 19 anderen Probanden ausgewählt. Wer Wärter ist und wer Häftling wird ausgelost. Was anfangs wie ein spaßiges Unterfangen anmutet, entpuppt sich bald als lebensbedrohliche Situation - kleine Provokationen zwischen Befehlshabern und -empfängern eskalieren in einem unkontrollierten Krieg, in dessen Verlauf auch Verluste zu beklagen sind.

  

Mit seinem beachtlichen Leinwand-Debüt, das mehr als 1,5 Millionen Zuseher in die Kinos lockte, gelang dem Grimme-Preisträger Oliver Hirschbiegel eine der erfolgreichsten heimischen Produktionen 2001. "Das Experiment", die ausgeklügelte Adaption von Mario Giordanos Bestseller "Black Box", ist das bestgespielte, spannendste und diskussionswürdigste deutsche Werk seit langem und wurde beim diesjährigen Bayerischen Filmpreis in den Kategorien Regie, Kamera und Drehbuch ausgezeichnet. (Quelle: u.a. Amazon)

 

  

In einer Zeitungsanzeige entdeckt der Taxifahrer Tarek Fahd eine Einladung für ein Experiment. 4000 DM werden für die Teilnahme an dem Experiment geboten, bei dem ein Gefängnis simuliert wird. Tarek nimmt als Journalist mit einer in einer Brille versteckten Mini-Kamera teil. Kurz vor dem Experiment hat er einen Verkehrsunfall. Dabei trifft er eine Frau namens Dora. Er verbringt eine Nacht mit ihr und muss immer wieder an sie denken, wie man im Film durch Rückblicke erkennen kann.

Die 20 freiwilligen Teilnehmer werden in Wärter und Gefangene unterteilt und von einem Wissenschaftler-Team über Kameras beobachtet. Die Gefangenen müssen dabei auf einige Grundrechte verzichten und einige Regeln befolgen, zum Beispiel müssen sie ihre Mahlzeiten vollständig aufessen und sämtlichen Anweisungen der Wärter folgen, während diese angewiesen sind, jegliche Regelverstöße seitens der Gefangenen zu vermeiden und angemessen zu reagieren, falls ein Regelverstoß begangen worden ist oder sich einer ankündigt. Sie werden zwar mit Schlagstöcken ausgerüstet, dürfen aber auf keinen Fall Gewalt anwenden. Zu Beginn des Experimentes sind alle Teilnehmer gut gelaunt. Aber das ändert sich schnell, als Tarek beginnt, die Wärter mit bewusstem Ungehorsam zu provozieren. Aus dem anfänglichen Spaß wird schnell Ernst, da der psychische Druck enorm wächst. Die Situation gerät bereits nach wenigen Tagen außer Kontrolle.

Die Wärter nutzen die Unruhe unter den Gefangenen aus, um sich Respekt zu verschaffen. Sowohl bei den Wärtern als auch bei den Gefangenen erkennt man jeweils einen ruhigen Außenseiter, der sich vom Rest der Gruppe fernhält. Auf Seiten der Wärter ist es dann ausgerechnet der scheinbar ruhige Berus, der mit einem einzigen Satz das Signal zur Wende gibt, indem er sinngemäß sagt: „Ich hab’ mal gelesen, dass man in solchen Fällen die Kontrolle über Erniedrigung zurückgewinnt.“ Von diesem Moment an gehen die Wärter mit zunehmender Gewalt gegen die Gefangenen vor.

Im Team der Wissenschaftler entsteht ein Streit darüber, wie lange man das Experiment noch durchführen kann. Dr. Jutta Grimm plädiert für einen sofortigen Abbruch, kann sich jedoch gegen den leitenden Professor Thon nicht durchsetzen, der wegen anderweitiger Verpflichtungen nicht anwesend ist, als die Gewalt sich ihrem Höhepunkt nähert.

Dora findet Tareks Vertrag und nutzt die gewährte Besuchszeit. Tarek bittet den ängstlich zurückhaltenden Wärter Bosch, seinem Besuch heimlich eine Nachricht zuzustecken. Berus wird darauf jedoch aufmerksam, nimmt Boschs Stelle ein und beruhigt Dora mit der Behauptung, es sei alles in Ordnung.

Die Lage eskaliert weiter und die Gewalt nimmt immer stärkere Ausmaße an. Die Gefangenen werden verletzt und gedemütigt. Die meiste Gewalt trifft den aufmüpfigen Tarek. Erst scheren ihm die Wärter den Schädel kahl und urinieren auf seinen Kopf, dann muss er die Toilette mit seinem Hemd säubern. Schließlich sperren sie ihn in die sogenannte Black Box (eine camera silens). Tarek kann sich durch einen glücklichen Zufall befreien, denn er findet einen hinter der Isolierung offenbar vergessenen Schraubendreher. Der Häftling Schütte wird zusammengeschlagen und gefesselt und geknebelt auf einen Stuhl gesetzt. Er erstickt, als das Blut in seiner Nase gerinnt.

Bosch wird von den übrigen Wärtern für seinen „Verrat“ zusammengeschlagen und zu den anderen Gefangenen gesperrt. Der Assistent Lars bemerkt dies auf den Überwachungsmonitoren und versucht vergeblich, den Professor zu erreichen. Die Wärter, denen bekannt ist, dass Professor Thon nicht erreichbar ist, werden von Berus überzeugt, dass es sich um einen Test handelt, wie sie auf Einwirkung von außen reagieren. Sie übernehmen die Kontrolle und sperren auch Lars zu den Gefangenen. Wenig später nehmen sie auch Dr. Grimm gefangen und sperren sie ebenfalls ein.

Dora, die inzwischen nochmals zur Universität gekommen ist, wird durch Berus abgelenkt und in einem Raum eingeschlossen. Als Tarek sich aus der Black Box befreit hat, bricht Hektik aus. Mit Hilfe des Schraubendrehers öffnet er die Rückwand einer Gefängniszelle und flieht mit den anderen noch lebenden Gefangenen. Professor Thon hört die verzweifelte Nachricht von Lars auf seiner Mailbox und eilt sofort ins Institut, wird jedoch durch den Wärter Eckert, der sich am Anfang des Tests eine Gaspistole mitgenommen hatte, niedergeschossen. Die Wärter nehmen die Verfolgung der Gefangenen auf und es kommt zu brutalen Nahkämpfen. Dabei wird Eckert, der zuvor versucht hat, Dr. Grimm zu vergewaltigen, von Bosch mit einem Feuerlöscher erschlagen. Erst als Dora, die die Glastür des Raumes eingeschlagen hat, die Pistole findet und die im Keller der Universität kämpfenden Wärter und Gefangenen damit ablenkt, kann die Gewalt endlich beendet werden. (Quelle: Wikipedia)

 

 

  

   

   

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 26. Mai 2016

  

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