Don Quichotte's Kinder

1980

 

Filmliste Claudia Holldack

 

  

 

Regie

Claudia Holldack

Drehbuch

Christiane Höllger

Produktion

Ottokar Runze, Berlin

Kamera

Jörg Seidel

Musik

Thilo von Westernhagen

FSK

ab 12 Jahre

Länge

87 Minuten

Sonstiges

-

Ur-/Erstaufführung

Kinostart 3. April 1981 Berliner Filmbühne

Genre

Drama

  

    

    

Darsteller

Rolle

Angelica Domröse

Kristine

Dietrich Mattausch

Heinrich

Nikolaus Klakow

Alexander

Tushka Benthaak

Babette

Sigfrit Steiner

Großvater

Gunter Berger

Jochen

Dieter Laser

Peter Senders

Pola Kinski

Heidrun

Christoph Beyertt

Direktor

Michael Tregor

Student

Alexander Juncker

   

     

     

Inhalt

Der Film erzählt die Geschichte eines 11jährigen Jungen, der eine Annonce aufgibt, in der er 'jemanden sucht, der zu ihm hält...".

 

Alexander leidet unter dem Verlust seines Vaters, den er in seinen Tagträumen zu einem Ideal stilisiert, von dem seine Mutter in Scheidung lebt. Einsam ist Alexander auf seiner Suche den emanzipatorischen Klimmzüge seiner Mutter ausgeliefert. Sie beweist sich zwanghaft, indem sie ihr Abitur nachmacht und genau "so gut" studieren will wie ihr Mann (ein ehemaliger Apo-Held).

 

Alexander, selbst zaghaft kurz vor seiner Pubertät, erlebt sie bei ihren Versuchen der "freien Liebe", die schon in der Studentenbewegung niemanden befreite. Verklärt und ohne Halt steht Alexander der Generation seiner Eltern gegenüber, die in den 68er Jahren zu Kampfhähnen wurden, weil sie zu schwach waren, Gefühle zu zeigen. Heute fehlt es ihnen an Lebenskunst, Ironie und Neugierde.

 

Ein Mädchen - Babette - eben mit diesen Einsichten, ist es, bei dem der Junge schließlich Mut und Geborgenheit findet. Für Alexanders Mutter wird die Freundschaft der beiden zu einem schmerzlichen Hinweis ihrer eigenen Fehler. Unter dem Einfluss der Kinder löst sie sich aus ihrer Verhärtung. Es ist das kleine Mädchen, dem sie sich am Ende, zum ersten Mal weich und kindlich mit ihrer Wahrheit, ihre Betroffenheit anvertraut. Für Alexander ist die Geschichte seiner Eltern durchschaubar, greifbar geworden. Mit dieser Orientierung kann er seine Veridealisierung über Bord werfen und für das Mädchen ein Freund werden.

(Quelle: Kino - Bundesdeutsche Filme auf der Leinwand 1981/82, herausgegeben von Robert Fischer, Verlag Monika Nüchtern, München)


  

 

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 26. Mai 2016

  

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