Claudia Holldack

Regisseurin  Drehbuchautorin  Produzentin

     

Ihre Biografie

   

  

   

    

Birkenhof und Lerchenau ... R, 1994 (TV-Serie)

    

  

Brüder, Die ... Regie-Assistenz, 1976

  

  

Don Quichottes Kinder ... R, 1980/81, DA = Christiane Höllger

   

  

Dorf, Das ... R, 1983/84 (3 x 90 Minuten)

   1. Nächste Woche ist Frieden

   2. Kalter Sommer

   3. Was der Mensch sät...

  

  

Eva Mattes: Fragen an die Mutter ... R, 1979, Dok

  

  

Faust in der Tasche, Die ... Regie-Assistenz, 1978

  

  

Feuerbohne e.V. ... R, 1985 (TV-Serie)

   

  

Illusion der Möglichkeit, Die ... R, DA zusammen mit Eva-Maria Schönecker, 1976

Jahrelang hat Frau Hartmann ihre Aufgaben als Ehefrau und Mutter pflichtschuldigst erfüllt. Als die Kinder erwachsen sind, der Mann tot, sie selbst ins Rentenalter gekommen ist, verläst sie die DDR, um in West-Berlin endlich "zu leben". Die Diskrepanz zwischen Wollen und Können wird ihr sofort drastisch aufgezeigt beim Vergleich zwischen der ihr zugesprochenen Rente und den Kosten, die ein ihren Wünschen entsprechender Lebensstil verursachen würde. Frau Hartmann will sich nichts schenken lassen. Sie ist bereit zu arbeiten. aber wer stellte eine Sechzigjährige ein?

Eine spontan hilfsbereite Geste lässt sie unversehens eine Möglichkeit entdecken, sich ihre Wünsche doch noch zu erfüllen. Sie findet heraus, dass sie eine "Ware" anzubieten hat - ihre Freundlichkeit, ihre Fürsorge, ihre Gesellschaft. Und eine Reihe älterer Damen ist bereit, diese Ware zu honorieren. Frau Hartmanns einst spontane Hilfsbereitschaft wird immer mehr zum Artikel, der nur für Geld zu haben ist, "Freundschaften", die nicht einträglich sind, werden schnell abgebrochen. Bald versteht sie ihr Geschäft mit der Freundlichkeit so gut, dass sie finanziell ohne Sorgen ist.

Das System funktioniert bis zu dem Zeitpunkt, da eine altersbedingte Erkrankung der Wirbelsäule ihre Aktivitäten unmöglich macht. Jetzt ist sie selbst auf Hilfe von Dritten angewiesen: Mit derselben Härte, mit der sie uneinträgliche Freundschaften eliminierte, mit der sie Marktmechanismen als Basis menschlicher Beziehungen akzeptierte, zieht Frau Hartmann Bilanz: Bisher konnte sie Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit anbieten und wurde dafür mit Geld und Geschenken bezahlt; jetzt, das sie sich in dieser Weise nicht mehr "verkaufen" kann, da sie wieder auf ihre kleine Rente angewiesen ist, weiß sie, dass sie den erkämpften Lebensstandard nicht länger halten kann. Sie muss die Erfahrung machen, dass Hilfe Geld kostet - Geld, das sie nicht hat. Frau Hartmann zahlt bar.

Darsteller: Tilly Lauenstein (Frau Hartmann), Käthe Haack, Hilde Wensch, Ilse Trautschold, Christa Ewert, Erika Fuhrmann, Peter Mühlenhaupt u.a.

(Quelle: Broschüre Das Fernsehspiel im ZDF, Heft 13, Juni - August 1976, Informations- und Presseabteilung/Öffentlichkeitsarbeit des ZDF)

  

 

Rosemarie Magdalena Albach, genannt Romy Schneider ... R, DA, 1994, 120 Min. 

Eine Filmerzählung von Christiane Höllger und Claudia Holldack.

  

 

Sperling und der brennende Arm ... Pro, 1997/98

 

 

Storm - Der Schimmelreiter ... R, 1986

Spieldokumentation um den Dichter des literarisch-bürgerlichen Realismus Theodor Storm in seinem letzten Lebensjahr, in dem die Novelle "Der Schimmelreiter" entstand.

Darsteller: Erland Josephson, Till Topf, Renate Bleibtreu, Saskia Tyroller

  

 

Tausend Lieder ohne Ton ... R, 1976

  

 

Verlust, Der ... R, 1984

  

 

Vera Romeyke ist nicht tragbar ... Regie-Assistenz, 1975

  

 

Vor den Vätern sterben die Söhne ... R, DA, 1981, DA auch Eva-Maria Mielke

DDR, sechziger Jahre: Ein Schlosser fordert einen Studenten zu einer ungewöhnlichen Mutprobe; ein bestürzender Film um existentielle Fragen, nach einer Erzählung von Thomas Brasch.

 

  

  

  

  

 

 

   

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: Juli 2011

  

 

Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit