Die Stühle des Herrn Szmil

1979

 

Filmliste Vojtech Jasny

  

  

Regie: Vojtech Jasny

Drehbuch: Heinar Kipphardt

Produktion: Rainer Geis, Produktionsleitung: Klaus Siemsen

Musik: Jan Novak

Kamera: Erwin Tischler

Länge: ca. 102 Minuten

Genre: Fernsehspiel

 

 

Darsteller ... Rolle

Rudolf Wessely ... Szmil  

Wolfgang Kieling ... Kasch

Ursula Strätz ... Lucie Fukatsch

Richard Beek ... Blum

Gernot Duda ... Hausmeister

Jürgen Arndt ... Jawohl

Wilmut Borell ... Quallacz

Margret Homeyer ... Helena Schnaap

Johanna Mertinz ... Olly, ihre Tochter

Eva Maria Hagen ... Lu Schönfleisch

Gert Schäfer ... Schlattka

Günter Meisner ... Laberdan

Miriam Gentner ... Irma Goll

Rudolf Schündler ... Onkel

Herbert Weicker ... Arzt

 

 

Inhalt

  

Der Umsturz aller gesellschaftlichen Wertungen, den die Oktoberrevolution in Russland nach sich zog, öffnete unter anderem ein weites Feld für die politische Satire. 1928 erschien ein Roman mit dem Titel "12 Stühle". Die beiden Autoren, ein bewährtes Team für gesellschaftliche Satiren, schildern in dieser Geschichte die Jagd nach dem kostbaren Schmuck einer Aristokratin, der bei Ausbruch der Revolution in einem der besagten Stühle verborgen wurde.

1961 hat Heinar Kipphardt nach den Motiven dieses Romans ein Theaterstück geschrieben und nun unter dem Titel Die Stühle des Herrn Szmil für das Fernsehen bearbeitet.

  

Baron von Szmilicz, unter dem bürgerlichen Namen Szmil als schlichter Standesbeamter in einer Kleinstadt untergetaucht, wartet seit Jahren auf den Tod seiner Erbtante. Als endlich die Nachricht von ihrem Tode kommt, hinterlässt sie die Mitteilung, dass sich der Familienschmuck in einem von 12 Stühlen befindet, die allerdings nicht mehr in ihrem Besitz sind. So begibt sich nun Herr Szmil als Erbe auf die Suche. Die Sache hat nur einen Haken - der verborgene Besitz der alten Dame ist inzwischen Volkseigentum geworden und der vermeintliche Anspruch des Erben ist illegal. Ein übler Gauner, dem Szmil in die Hände fällt, organisiert eine ganze "Widerstandsgruppe", um an das große Geld zu kommen. Aus dieser Situation ergibt sich eine groteske Jagd nach dem Vermögen, die allerdings vor dem Hintergrund des totalitären Staatswesens erschreckende Formen annimmt. Als auch im allerletzten Stuhl kein Schmuck zu finden ist und alle Beteiligten als betrogene Betrüger auf der Strecke bleiben, stellt sich auch noch heraus, dass die todkranke Tante sich bester Gesundheit erfreut.

  

(Quelle: Broschüre ARD Fernsehspiel, Ausgabe Januar bis März 1979. Hrg.: Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland)

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 26. Mai 2016

  

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