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Wolfgang Kieling
Darsteller
TV-Filmvorschau für die nächsten 4 Wochen
Geboren
am 16. März 1924 in Berlin-Neukölln Gestorben
am 7. Oktober 1985
Er spielte den Stasi-Mitarbeiter Gromek in Der zerrissene Vorhang (1966) und er stirbt einen qualvollen Tod in einem Gas-Backofen. Nicht gerade der beste Hitchcock, aber Kieling blieb mit den anderen deutschen Stars wie Felmy oder Günter Strack im Kopf der Zuschauer hängen.
Man
hört ihn bereits im Alter von 6 Jahren auf der Schallplatte und im Hörfunk als
"Wölfchen". Er wird Regieassistent bei der UFA und nimmt
Schauspielunterricht bei Albert
Florath. Leider ist der
Krieg seiner Karriere nicht förderlich. 1942 Einberufung. Er kommt in russische Kriegsgefangenschaft. Im Lager organisiert er Theater für
Kriegsgefangene. Dann wird er nach Westberlin entlassen und spielt
an Theatern in West- und Ostberlin. Im Alter von 12 Jahren sieht man ihn 1936 in Veit Harlans Maria die Magd zum ersten Mal im Kino. 1937 spielt er bei Jürgen von Alten in Heimweh, 1939 wiederum bei Harlan in Reise nach Tilsit, 1941 bei Paul Martin in Jenny und der Herr im Frack.
Nachdem er 1954 in die DDR gegangen war, spielt er 1955 unter Konrad Wolf in dem Streifen Genesung. Spielt Theater in
Stuttgart, München, Köln, nachdem er wieder in die
Bundesrepublik gezogen war. Kurt
Jung-Alsen ist sein Regisseur in
Betrogen
bis zum jüngsten Tag,
einem Kriegsfilm nach einer Novelle
von Franz Fährmann und Helmuth
Ashley besetzt ihn 1961 für die Rolle des Kriminalkommissars in Mörderspiel.
Er spielt bei Dietrich
Haugk in Agatha, lass das
Morden sein, in Helmut Käutners
Fernsehfilm Die
Sendung der Lysistrata (1960), bei
Franz
Josef Wild Frau
Chenneys Ende (1961), Kurt
Hoffmann Das Haus in der
Karpfengasse, Jürgen Roland
Polizeirevier
Davidswache (1964) und Frank
Beyer Geschlossene
Gesellschaft (1966). 1968
nochmaliger Wechsel in die DDR und spielt in Konrad Wolfs
Goya (1971).
Wieder in der Bundesrepublik sieht man ihn 1973 in Im
Reservat, 1979 bei Alf
Brustellin in Der
Sturz, bei Norbert
Kückelmann in Morgen in Alabama
(1983) sowie in einer Glanzrolle in dem Thriller Abwärts
(1984) von Carl
Schenkel.
In den folgenden Jahrzehnten ist Wolfgang Kieling überwiegend im Fernsehen zu sehen in Serien wie z.B. Traumschiff, Schwarzwaldklinik und im Tatort. Aber auch anspruchsvolle Stücke werden mit ihm besetzt, so auch Mitte der 70er Jahr in Rainer Werner Fassbinders Theaterstück Bremer Freiheit. Ebenfalls fürs Fernsehen entstanden zwei seiner bemerkenswertesten Werke: Friedrich Dürrenmatts Die Physiker von Fritz Umgelter (1964) und unter der Regie von Frank Beyer Der König und sein Narr (1981) mit Götz George. In der Kindersendung Sesamstraße lieh er "Bert" von Ernie und Bert bis zu seinem Tod seine Stimme.
Sein Sohn Florian Martens ist ebenfalls einer der gefragtesten deutschen Schauspieler. Wolfgang Kieling war dreimal verheiratet, mit Jola Jobst, Gisela Uhlen (aus dieser Verbindung stammt Tochter Susanne Uhlen) und Monika Gabriel.
Am 7. Oktober 1985 verstarb Wolfgang Kieling mit 61 Jahren in Hamburg, nach einer Magen-Operation, der er sich aufgrund seines Krebsleidens unterziehen musste. Er ist auf dem Hauptfriedhof Ohlsdorf in Hamburg beerdigt.
Auszeichnungen Mitglied der deutschen Akademie der darstellenden Künste 1974. Adolf Grimme-Preis 1974.
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Eine Auswahl von Filmen mit Wolfgang Kieling
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Fremde Links: www.berlinonline.de (über W. K. - Artikel von Ralf Schenk) www.cyranos.ch (über Albert Florath) www.defa.de (über Kurt Jung-Alsen) www.defa-sternstunden.de (Film Genesung) www.defa-sternstunden.de (Film Betrogen bis zum jüngsten Tag) www.deutsches-filminstitut.de (über Paul Martin) www.dhm.de (über Veit Harlan) www.film.at (Film Die Sendung der Lysistrata) www.filmportal.de (Film Das siebente Jahr) www.filmportal.de (Film Der Spot oder Fast eine Karriere) www.film-zeit.de (über W. K.) www.geschichte-projekte-hannover.de über Jürgen von Alten) www.knerger.de (Grabstätte in HH-Ohlsdorf) www.moviemaster.de (Film Der zerrissene Vorhang) www.murnau-stiftung.de (Film Maria, die Magd) www.murnau-stiftung.de (Film Heimweh) www.murnau-stiftung.de (Film Reise nach Tilsit) www.murnau-stiftung.de (Film Jenny und der Herr im Frack) www.prisma-online.de (Weitere Filme) wikipedia (über Hedda Gabler)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 16.04.2011
Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit |