Scherbentanz 

2002

 

Filmliste Chris Kraus

 

  

  

Regie

Chris Kraus

Drehbuch

Chris Kraus

Vorlage

nach seinem Roman

Produktion

av communications AG mit SWR, arte, BR

Kamera

Judith Kaufmann

Musik

Jan Tilman Schade

FSK

ab 12 Jahre

Länge

100 Minuten

Sonstiges

-

Auszeichnung

Förderpreis deutscher Film (Filmfest München); Bayrischer Filmpreis: Margit Carstensen als beste Nebendarstellerin und Chris Kraus als bester Nachwuchsregisseur

Ur-/Erstaufführung

TV: 27.06.2003 arte

Genre

Drama, Literaturverfilmung

      

  

    

Darsteller Rolle
Jürgen Vogel Jesko
Margit Carstensen Käthe
Nadja Uhl Zitrone
Peter Davor Ansgar
Dietrich Hollinderbäumer Gebhard
Andrea Sawatzki Käthe (jung)
Roxanne Borski Charlotte
Christian Körner Gebhard (jung)
David Schwarzenthal Jesko als Kind
Daniel Veigel Ansgar als Kind
Monika Hirschle Stiefi
Ronnie Janot Bernie
Wolfgang Klapper Professor Freundlieb

       

         

 

Inhalt

  

Jesko, Mitte dreißig, ist Modedesigner und leidet an Leukämie. Alle empfinden ihn als unerträglichen Zyniker. Er selbst hält sich für "ein wankelmütiges Schneiderlein, das gerne Röcke trägt."

Unter einem Vorwand wird Jesko in die großbürgerliche Villa seiner Familie gelockt. Er soll gerettet werden. Von einer Obdachlosen, die alkoholkrank, debil und nebenbei seine Mutter ist. Sie käme als Knochenmarkspenderin in Betracht. Doch Jesko lehnt diese Hilfe ab - aus guten und aus bösen Gründen.

 

Es beginnt eine teils komische, teils tragische Familienschlacht um dunkle Geheimnisse, seelische Verwüstungen und das grauenhafte Gefühl unauflösbarer Verbundenheit, eine Schlacht, die fast alle verlieren - und dennoch siegt am Ende das Leben.

 

Anmerkung

Sehr zu empfehlen, ich war absolut begeistert! Mutig und überragend Margit Carstensen.  (rk)

 

  

  

PRESSESTIMMEN

 

"Für die Verfilmung hat der Autor sich Jürgen Vogel, Nadja Uhl und Margit Carstensen geholt. Und hat eine furiose Abrechnung mit der deutschen Dekadenz gedreht, eine fiebrige Mischung von Böllscher Mittelstandsmoral und visconti- imprägniertem Todestrieb. Ein Roman, der unverhüllt nach dem Kino schreit."
Süddeutsche Zeitung

 

"Ein umwerfender Roman, in dem sich Lachen und Weinen in atemberaubendem Tempo um den Sinn des Seins und den Widersinn vielen Tuns drehen - intelligent, böse, traurig und mit einem Humor von der Härte der Schläge, die einst Chandlers Philip Marlowe einsteckte."
Sächsische Zeitung

 

"Eine leise, schwarzhumorige Familienbizarrerie, die mit Jürgen Vogel, Nadja Uhl und Margit Carstensen hervorragend besetzt ist."
Der Tagesspiegel

 

"Ein bitterböses und zugleich anrührendes Drama."
Der Spiegel

  

 

 

  

  

 

 

  

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 1. Juni 2016

  

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