Der Unsichtbare 1987
Inhalt Wie ist Ulf Miehe, bisher nur durch eine respektable Theodor Storm-Verfilmung (John Glückstadt) und als Autor belangloser TV-Krimis (Tatort, Der Fahnder) bekannt geworden, ausgerechnet darauf verfallen, das Schwierigste, nämlich das Leichte, eine Komödie zu inszenieren? Ein einfallsreicher Inszenator hätte sicherlich auch dieser uralten Geschichte von einem, der sich mit Hilfe einer Tarnkappe unsichtbar machen kann, neue Reize abgewonnen. Aber bei den Bildern fängt es an - die sind so langweilig wie die einer Fernsehserie. Und bei den Schauspielern hört es auf. Zeigt Klaus Wennemann als gehörnter TV-Moderator noch einen gewissen Charme, so ist seine untreue Ehefrau Barbara Rudnik nur nett anzusehen, während man bei Nenas Schauspielerei am liebsten wegsehen möchte. Einzig das Drehbuch hält einige Überraschungen bereit, deren Feuerwerk aber schnell abgebrannt ist. Als halbstündigen Vorabendspaß kann man sich Der Unsichtbare vorstellen - fürs Kino fehlt ihm der Atem. (Fischer Film Almanach 1988, Fischer TB Verlag, Frankfurt/Main)
Links fremder Seiten: www.pajanou.de (HP der Künstlerin) www.steffi-line.de (über Horst Sachtleben)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: Januar 2011 |