Via Mala

1985

 

Filmliste Tom Toelle

 

  

  

Regie

Tom Toelle

Drehbuch

Jörg Graser

Regie-Assistent

-

Vorlage

nach dem gleichnamigen Roman von John Knittel

Produktion

ZDF, ORF, TF1, RAI1

Kamera

Igor Luther

Musik

Ennio Morricone

FSK

ab 12 Jahre

Länge

285 Minuten

Kurzbeschreibung

Jonas Lauretz, Sägemüller an der Via Mala, wird von seiner Familie ermordet und verscharrt. Der Trunkenbold hatte Frau und Kinder lange Zeit auf unerträgliche Weise schikaniert. Das Verbrechen bleibt unaufgeklärt - bis eines Tages erneut Nachforschungen angestellt werden.

Auszeichnung

-

FBW-Bewertung

-

Ur-/Erstaufführung

1. - 3. September 1985 (ZDF)

Genre

Drama, Literaturverfilmung

      

        

  

Darsteller Rolle
Mario Adorf Jonas Lauretz
Maruschka Detmers Silvie Lauretz
Milena Vukotic Sophie Lauretz
Dominique Pinon Niklaus Lauretz
Sissy Höfferer Hanna Lauretz
Juraj Kukura Andreas von Richenau
Fritz Eckhardt Kreispräsident Bonatsch
Jean Paul Connart Georg Gumpers
Ingrid Burkhard Frau Gumpers
Beppe Chierici Jöry Wagner
Hans-Christian Blech Maler Lauters
Eva Zilcher Baronin von Richenau
Robert Dietl Baron von Richenau
Georg Marischka Dr. Gutknecht
Jutta Maria Luser Klara
Hanno Pöschl Wirt
Bert Fortell Lehmann
Dieter Schidor Dr. Arenberg

             

  

 

Inhalt

In den Schweizer Bergen, in einem einsam gelegenen Haus an der  V i a   M a l a, fristet Familie Lauretz ein karges Dasein. Die ehemals gutgehende Sägemühle ist durch die Trunksucht und das ausschweifende Leben des alten Jonas Lauretz heruntergekommen. Seinen Sohn Niklaus hat er zum Krüppel gemacht. Frau und seine ältere Tochter Hanna sind ständig seinen Misshandlungen ausgesetzt. Nur Silvie, die Jüngste der Familie, liebt der Alte auf seine Weise, die in merkwürdigem Kontrast zu seinem Wesen steht.

 

Als der alte Lauretz im Streit einen Bauern niederschlägt, wird er vor Gericht gestellt und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Für das Dorf ist es ein Triumph, für die Familie eine Befreiung. Niklaus arbeitet nun wie besessen, um die Schulden abzutragen. Silvie lernt durch die Begegnung mit einem alten Maler, dem sie den Haushalt führt, eine neue Welt kennen. Dann trifft sie den Mann, von dem sie sich später einmal wünscht, "ihn nie gesehen zu haben oder für immer mit ihm zusammen zu sein": Andreas von Richenau.

 

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis ist der alte Lauretz ein gebrochener, ständig randalierender Mensch. Er wird von Tag zu Tag brutaler, unberechenbarer und selbst Silvie entzieht sich ihm aus Furcht.

 

Der alte Maler, dem Silvie den Haushalt führt, stirbt plötzlich. Sein Haus, seine Bücher und eine größere Summe Geldes hat er dem jungen Mädchen vermacht. Lauretz fährt kurz darauf nach Zürich, um das Geld seiner Tochter an sich zu bringen. Als er zurückkehrt, beschließt Niklaus mit dem Tagelöhner Jöry, den Vater zu ermorden. Auch Hanna und die Mutter beteiligen sich an der schrecklichen Tat. Die ahnungslose Silvie wird zur Mittäterin, da sie die Spuren des Verbrechens verwischt.

 

Wegen der unstandesgemäßen Liebe zu Silvie kommt es in der Familie Andras von Richenaus zu größeren Auseinandersetzungen. Als er zu der Sägemühle zurückkehrt, um Silvie abzuholen, trifft er auf eine Mauer des Schweigens. Niemand will ihm sagen, wo sich das Mädchen aufhält. (Quelle: Das Fernsehspiel im ZDF, Information und Presse/Öffentlichkeitsarbeit, Heft 50, September bis November 1985)

  

  

  

  

 

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 18. Juni 2016

  

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