Das Haus im Park

1985

 

Filmliste Aribert Weis

 

  

  

Regie 

Aribert Weis

Drehbuch 

Regine Heuser, Jochen Brunow, Aribert Weis

Vorlage 

-

Schnitt 

Regine Heuser

Redaktion 

F. K. Wittlich

Produktion 

Ottokar Runze Film, Hamburg

Kamera 

Renato Berta

Musik 

Dieter W. Siebert

FSK 

ab 12 Jahre

Länge 

103 Minuten

Sonstiges 

Offizieller Wettbewerbsbeitrag bei den Filmfestspielen Moskau 1983

FBW-Bewertung 

Prädikat: Wertvoll

Ur-/Erstaufführung 

18.12.1981 Berlin, Filmbühne am Steinplatz

Genre 

Kinofilm

  

  

  

Darsteller

Rolle

Ulrich Pleitgen  

Alexander Severin

Renate Heuser  Frau Severin
Wilfried Labmeier  Andi Höffner
Christine Pascal  Simone
Otto Mächtlinger  Mann mit Fahrrad
Gerhard Olschewski   Der Sanfte
Hans Rickmann  Der Lange
Helmut Krauss  Gustav
Rufus Schneider 
Renate Reiche  Frau des Sanften
Eva Krutina  Frau Kusanke
Horst Lange 
Hanns Zischler
Hans Hessling  Hochschulprofessor
Paul Edwin Roth   Steinbach
Horst Pönichen  Herr Kusanke
Klaus Herm   Kommissar

                   

  

Inhalt  

 

Andi, ein kleiner Gauner, gerät nach einem missglückten Autodiebstahl in Mordverdacht. Im Kofferraum des gestohlenen Wagens hat die Polizei einen toten Mann gefunden. Nach gelungener Flucht vor der Polizei versucht Andi, den Besitzer des Wagens, den Fabrikanten Severin, zu erpressen. Aber hier legt er sich mit einem an, der für ihn eine Nummer zu groß ist.

Zum Schein geht Severin auf Andis Bedingungen ein, denn er hat einiges zu verbergen. Der Tote ist ihm nicht unbekannt. Es handelt sich um einen ehemaligen Angestellten, der den Fabrikbesitzer und dessen Frau wegen seiner Entlassung tätlich bedrohte. Die Severins erschlugen ihn in Notwehr und deponierten die Leiche - aus Angst vor einem Skandal - zunächst im Auto.

Severin gibt Andi sogar Quartier in seiner Villa und wiegt ihn mit dem Versprechen, die geforderte Summe zu beschaffen, in Sicherheit. Gleichzeitig aber lässt er seine zahlreichen Beziehungen spielen, um aus der misslichen Sache unbeschadet herauszukommen.

Andi sitzt am kürzeren Hebel. Er bekommt zwar das Geld von Severin, aber seine Flucht in die Freiheit endet am Flughafen Tempelhof.  

(Quelle: Broschüre Das Fernsehspiel im ZDF, Juni - August 1985, herausgegeben vom Zweiten Deutschen Fernsehen, Informations- und Presseabteilung)

  

  

Es ist die Geschichte von Andi, der bei einem Bankraub den Driver macht und anschließend im Hochgefühl des Erfolgs, eine Spritztour im geklauten Mercedes. Dass er an ein ganz heißes Auto geraten ist, merkt er erst, als ihn die Polizei wegen zu schnellen Fahrens stellt und den Kofferraum öffnet. Es liegt eine Leiche drin. In der allgemeinen Verwirrung kann Andy fliehen, und er kann den Besitzer des Wagens ermitteln. Es ist jener Industrielle Alexander Severin, der eines Morgens, von einem aus seinem Betrieb schnöde entlassenen Arbeiter handgreiflich zur Rede gestellt, die Hantel nicht stillhalten konnte, der ihm Marie-Luise hilfreich reichte. So genau erfährt das Andi erst bei jenem Frühstück im Grünen, aber es genügt ihm, sich bei den Severins im Haus im Park festzusetzen, bis das Schweigegeld gezahlt ist, das Andi fordert.

Andi fühlt sich wie der Sieger, wenn er mit leicht o-beinigem Schritt Besitz ergreift von Haus und Park oder sich vor dem wandhohen Spiegel seines luxuriösen Gästebadezimmern nackt auszieht und selbst bewundert, in berechtigtem Stolz. Da mag ihm auch Simone mit der richtigen Witterung für die eigene Klasse zur Seite stehen: denn wenn sie auch nichts Genaues weiß, versteht sie doch soviel, dass hier jemand ist, der jene zittern lässt, die Herrschaft haben über sie. Da mag auch Severin betont bleich erscheinen, das Haar stumpfblond, die blassfarbenen Anzüge stets wie eine Nummer zu groß für den dünnen, zerbrechlichen Körper: er ist es, der das Spiel am Ende spielt. Zu Andis Ende.

(Quelle: Kino - Bundesdeutsche Filme auf der Leinwand 1981/82, herausgegeben von Robert Fischer, Verlag Monika Nüchtern, München)

  

  

  

 

 

 

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 30.06.2016

  

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