Wilhelm (William) Dieterle

Regisseur  Drehbuchautor  Darsteller  Produzent

   

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Fotos von William Dieterle

  

William Dieterle bei film-zeit, bei Filmportal,

 

bei cyranos.ch und bei Wikipedia

   

  

    

  

  

Wilhelm (William) Dieterle - Quelle: Deutsches Filminstitut - DIF e.V., Copyright: CCC Filmkunst GmbH

Wilhelm/William Dieterle

Foto: Deutsches Filminstitut - DIF e.V.,

©CCC Filmkunst GmbH

 

Wilhelm Dieterle wurde am 15. Juli 1893 in Ludwigshafen geboren.

Er starb am 9. Dezember 1972 in Ottobrunn bei München.

  

Ab 1911 arbeitete W. Dieterle zum ersten Mal am Theater. 1920 sah man ihn auch als Schauspieler. Er spielt neben Henny Porten  den Bären-Joseph in dem 1921 gedrehten Film Die Geier-Wally (1921), in Die Hintertreppe spielt er wiederum neben Henny Porten einen Bauhandwerker (1921), in Das Wachsfigurenkabinett (1923/24) zeigt er sich neben Emil Jannings gleich in drei Rollen, nämlich als Dichter, Pastetenbäcker Assad und als russischer Fürst und in Die Mühle von Sanssouci (1926) spielt er einen Korporal.

 

Wilhelm Dieterle als Graf Harro von Thorstein und Lien Deyers als Rosemarie von Brauneck
in dem 1928 von Dieterle gedrehten Stummfilm "Die Heilige und ihr Narr"
Quelle: Deutsche Fotothek, (file: df_pos-2006-a_0000911) aus
"Vom Werden deutscher Filmkunst/1. Teil: Der stumme Film" von Dr.Oskar Kalbus
(Berlin 1935, S. 76) bzw. Ross-Verlag & DeFina, 1928
© SLUB Dresden/Deutsche Fotothek/Unbekannter Fotograf
Quelle: www.deutschefotothek.de

 Genehmigung zur Veröffentlichung erteilt am 19.05.2017

Erste Regiearbeit 1923 mit dem Film Der Mensch am Wege nach einer Erzählung von Leo Tolstoi, hier schrieb er auch das Drehbuch und spielte neben Marlene Dietrich eine Hauptrolle. 1925 spielte er in Murnaus Faust ("Youtube) den Valentin (siehe links). Dieser Film war weltweit so erfolgreich, dass Amerika auf ihn aufmerksam wurde. Er ging in die USA, wo er erst einmal Filme in deutschsprachigen Versionen drehte. Schließlich realisierte er eigene Filme wie Jewel Robbery (1932), The Story of Louis Pasteur (1935) und The Great O'Malley (1936). Sehr erfolgreich war er mit dem Film Das Leben des Emile Zola (1937) und Der Glöckner von Notre Dame (1939) mit Charles Laughton. Einige Filme der 40er-Jahre waren Duell in der Sonne (1946) mit Joseph Cotton und Stadt im Dunkel (1950) mit Charlton Heston.

  

Vielen geflohenen Filmschaffenden verschaffte er in Amerika Arbeit und damit die Möglichkeit, zu überleben. Unzählige Schauspieler wurden von ihm in meist kleineren Rollen eingesetzt, andere fanden aufgrund seiner Empfehlung anderweitige Beschäftigung.

 

Dieterle kommt 1958 nach Deutschland zurück und dreht mit Hans Söhnker, Berta Drews und Götz George den Film Die Fastnachtsbeichte nach Carl Zuckmayer. Er inszeniert aber auch an deutschen Bühnen, z.B. am Stadttheater Essen und Basel und in Frankfurt, Berlin, Zürich und München. 

 

Von 1961-1964 übernimmt er die Intendanz des Freilichttheaters von Bad Hersfeld und arbeitet auch für das Fernsehen. Hier 1966 letzter Fernsehfilm nach dem Schauspiel von Ulrich Becher: Samba mit Erika Frey, Albert Lieven, Helmut Lohner. Die Fernsehbearbeitung hatte hier Walter Davy.

 

Auszeichnungen:

- OSCAR-Nominierung 1938 für den Film Louis Pasteur für Beste Regie

- 1956 Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

- 1960 Stern auf dem Hollywood Walk of Fame

- 1970 Filmband in Gold für langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

   

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 20. Nov. 2015

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

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