Kaspar Heidelbach

Regisseur

  

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Kaspar Heidelbach bei Filmportal

  

4-Wochen-Vorschau mit Filmen des Regisseurs

  

  

    

  

  

Geboren am 20. November 1954 in Tettnang/Bodensee. Er ist der Sohn des Malers Karl Heidelbach, der 1993 verstorben ist.

  

Studium der Kunstgeschichte, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln. Schon während seines Studium arbeitete er als Regieassistent beim ZDF. Danach Ko-Autor für die TV-Serien Tatort, Ein Fall für zwei und Eurocops bei den öffentlich-rechtlichen Sendern und beim Privatsender SAT1 auch für Wolffs Revier. (Quelle: wikipedia)

  

Das erste Mal selbstständig Regie führte Kaspar Heidelbach 1985 für diverse Folgen der Lindenstraße und lt. Filmportal bereits 1984 bei einer Folge der ZDF-Krimiserie Ein Fall für zwei, für die er bis 1992 noch weitere Folgen inszeniert. Bekannt wurde er aber vor allem durch seine TV-Spielfilme wie Leo und Charlotte (1993) und Nie mehr zweite Liga (2000). Unter Heidelbachs Regie entstanden darüber hinaus zahlreiche Kölner und Münsteraner "Tatort"-Folgen, wie zum Beispiel Der Mörder und der Prinz, Willkommen in Köln, Drei Affen und Eine Leiche zuviel mit den Darstellern Klaus J. Behrendt, Dietmar Bär und Jan-Josef Liefers, die er auch für seinen Film Untergang der Pamir (Teil 2) einsetzte.

  

Das erste wirklich große Filmprojekt übernahm der Regisseur 2003 mit dem Fernseh-Zweiteiler Das Wunder von Lengede. Für das Gruben-Drama, das auf das Zechenunglück in Lengede im Jahr 1963 basiert, erhielt Heidelbach 2004 den Bayerischen Fernsehpreis sowie den  Adolf-Grimme-Preis.

  

Für die große Leinwand hat Kaspar Heidelbach bisher zwei Filme gedreht: 1993 entstand der Thriller Polski Crash mit Klaus J. Behrendt und Jürgen Vogel. 2009 folgte dann das Drama Berlin 36. Die wahre Begebenheit einer jüdischen Spitzensportlerin, die bei der Olympiade 1936 aus politischen Gründen ins Team der Olympia-Mannschaft aufgenommen wird, mit Karoline Herfurth, Sebastian Urzendowsky, August Zirner und Axel Prahl in den Hauptrollen (>>> Offizielle Website zum Film). Ebenfalls 2009 inszenierte der Regisseur den Fernsehfilm Es liegt mir auf der Zunge, die Biografie des ersten Fernsehkochs Clemens Wilmenrod (der mit seinem Konterfei auf der Schürze), wunderbar gespielt von Jan Josef Liefers.

 

Mittlerweile hat Kaspar Heidelbach bisher (Stand Dezember 2013) 17 Tatort-Episoden inszeniert, davon 1992 die erste mit dem Titel Der Mörder und der Prinz, wobei hier Klaus-J. Behrendt als Kommissar Ballauf noch Assistent bei Kommissar Flemming (d.i. Wolfgang Lüttge), bei der Düsseldorfer Polizei war. Erst 1997 in Folge 371 wurde Ballauf Leiter der Kölner Mordkommission mit der Folge Willkommen in Köln. Weitere neuere Titel der Serie sind Klassentreffen (Anfang 2010), Der Fluch der Mumie (Mai 2010), Keine Polizei (2012). 

  

Besonders hervorzuheben ist Kaspar Heidelbachs neuester TV-Psychothriller mit Götz George in der Hauptrolle. Der Film Besondere Schwere der Schuld (EA: 01.11.2014) fand viel Beachtung.  George beeindruckte einmal mehr mit seinem intensiven Spiel, gestaltete den "Berufsverbrecher" Joseph Komalschek, der nach dreißig Jahren hinter Gittern in die Freiheit entlassen wird. Der vom Alter und seiner Gehbehinderung gezeichnete Mann, der den Doppelmord an einer jungen Bardame und deren Baby nie gestand, lässt sich in seiner Heimatstadt bzw. in einer kleinbürgerlichen Ruhrpott-Siedlung nieder, wird rund um die Uhr von drei Polizisten bei Schritt und Tritt observiert – und schikaniert. Vor allem zwischen dem pensionierten Ex-Polizisten Klaus Barner (Manfred Zapatka) und dem entlassenen Sträfling beginnt ein seltsames Katz-und-Maus-Spiel. Barners Sohn Tom (Hanno Koffler), ebenfalls Polizist, ahnt noch nicht, dass er selbst der Schlüssel zur Lösung dieses mysteriösen Falles ist. In weiteren Rollen sah man Hannelore Elsner als Ehefrau von Klaus Barner, Thomas Thieme und Hans-Martin Stier als Barners pensionierte Kollegen, die durch Komalscheks Rückkehr ebenfalls aufgeschreckt werden. "Ein von Zapatka bis Elsner stimmiges Ensemble und mit Götz George ein Hauptdarsteller, der aus jeder seiner Rollen stets noch eine Nuance mehr herausholt als so mancher Kollege …" schreibt unter anderem tittelbach.tv; "Götz George macht diesen Thriller zum Ereignis" titelte www.welt.de, für www.stern.de ist es "nicht die Geschichte, die den Krimi "Besondere Schwere der Schuld" so besonders macht. Es sind die perfekt ausgewählten Schauspieler. Allen voran Götz George als fast erloschener Mensch."; weitere Kritiken beispielsweise bei www.faz.net und www.focus.de. (Quelle: Einige Informationen zu diesem Film aus www.steffi-line.de)

   
       

 

 

 

 

    

   

  

  

  

  

  

  

  

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 6. Dez. 2015

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben und Wirken des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

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