Martin Lüttge

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Martin Lüttge

  

Copyright: Virginia Shue, Hamburg

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Geboren am 7. Juli 1943 in Hamburg.

 

Besuch einer Waldorf-Schule. Ausbildung im landwirtschaftlichen Bereich. Danach Schauspielunterricht im München. Seine Karriere bei den Münchner Kammerspielen begann 1966, dort gehörte er bis 1970 zum Ensemble.

 

Der erste Regisseur, der Lüttge für einige Rollen vor die Kamera holte, war Fritz Umgelter. Er setzte ihn in Filmen ein wie Bratkartoffeln inbegriffen, Rebellion der Verlorenen und Wie eine Träne im Ozean.

  

Danach war er am Düsseldorfer Schauspielhaus (bis 1974) und im Württembergischen Staatstheater in Stuttgart (bis 1977 unter Claus Peymann).

 

1978 Gründung eines Theaters, das seit 1980 als "Theater Priessenthal" existiert. Es handelt sich um eine freie Theatergruppe, die auf einem Bauernhof lebt und im Winter probt. 

 

Von 1992 bis 1997 spielte M. Lüttge den Kommissar Flemming mit 15 Einsätzen in der TV-Serie Tatort, der 1997 von Klaus-J. Behrendt als Kommissar Max Ballauf abgelöst wurde, der wiederum mit der Folge Willkommen in Köln die Stelle des Leiters der Mordkommission antrat.

  

Martin Lüttge erhielt in seinem Schauspielerleben zahlreiche Preise und Auszeichnungen, so wurde er zum Beispiel 1968 mit dem Förderpreis für Nachwuchsschauspieler der Stadt München geehrt, 1982 erhielt er den Förderpreis Darstellende Kunst der Berliner Akademie der Künster, der Bayerische Heimatpreis in der Rubrik "Kultur und Gemeinschaft" wurde ihm 1993 verliehen und 2001 bekam er den Oberbayerischen Kulturpreis.

 
Der Schauspieler war in erster Ehe bis 1972 mit seiner Kollegin Gila von Weitershausen verheiratet. Er ist Vater von zwei erwachsenen Töchtern.

 

Von 1997 bis 1998 übernahm Martin Lüttge die Titelrolle des Staatsanwalts Max Koerber in der ZDF-Reihe Koerbers Akte. Neben zahlreichen weiteren Rollen sind seine Mitwirkung in Nico Hofmanns Remake von Es geschah am helllichten Tag sowie in Bodo Fürneisens TV-Produktion Flamenco der Liebe zu nennen. 2003 spielte Martin Lüttge den Horst Herold in dem spannenden Mehrteiler Im Schatten der Macht von Oliver Storz. Im Januar 2007 übernahm Martin Lüttge eine Rolle in der beliebten ZDF-Serie Forsthaus Falkenau.

 

Mir ist Martin Lüttge zum ersten Mal sehr positiv aufgefallen in dem Fernsehspiel Die Weber (nach Gerhart Hauptmann), Regie führte Fritz Umgelter. (Es gibt Filme, die werden einfach nicht wiederholt, da wartet man sich schimmelig...)

    

  

     

  

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Eine Auswahl von Filmen mit Martin Lüttge

Diese Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

   

   

Titel

Jahr Regie

Eine Handvoll Helden (Rolle: Jäger Hinnerk)

Oktober 1806: Um den Rückzug der von Napoleon geschlagenen preußischen Truppen zu decken, soll Hauptmann Bruck mit den kläglichen Resten seiner Kompanie eine Mühle verteidigen. Die versprochene Verstärkung bleibt aus. Der kleine Haufen wehrt zunächst Angriff um Angriff ab, doch die Übermacht der Franzosen wächst mit der zunehmenden Zahl der gefallenen Preußen. (Quelle: videoload.de)

1967

Fritz Umgelter

Der Kommissar - Anonymer Anruf (Rolle: Kurt Gersdorf)

Durch einen raffiniert ausgeklügelten Plan wird Kurt Gersdorf in das Haus seines reichen Onkels Gregor Stein gelockt. Er erwartet eine Eifersuchtsszene, aber statt dessen fallen Schüsse. Gersdorf wird neben der Leiche seines Onkels gefunden und sofort des Mordes verdächtigt. Für Kommissar Keller liegt der Fall nicht so eindeutig. Er glaubt den Beteuerungen des Verdächtigen, aber deshalb muss er den wahren Mörder finden. Seine Fragen bringen ihn auf die richtige Spur, obwohl es sich als schwierig erweist, unter Eifersüchteleien, gekränkter Ehre, Egoismus und Neid das richtige Motiv herauszufinden. (Quelle: www.kommissar-keller.de)

1970 Helmut Käutner

Land (Rolle: Robert Rotter)

Vermittelt auf ungewöhnlich intensive Weise mit dem Schicksal einer Bauernfamilie in Schleswig-Holstein ein realistisches Bild der Strukturkrise in der deutschen Landwirtschaft.

1971 Roland Gall

Strohfeuer (Rolle: Oskar Merz)

Die verheiratete Elisabeth beschließt, ihr Leben zu ändern. Sie verlässt ihren Mann und will als allein erziehende Mutter ihr Dasein selbst gestalten. Doch ziemlich schnell stellt sich heraus, dass die angestrebte Freiheit kaum zu erreichen ist: nach Jobs als Messehostess und Verkäuferin wird sie Assistentin eines Kunsthistorikers, der in erster Linie Sex mit ihr im Sinn hat. Als ihr Mann ihr das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn streitig macht, wird Elisabeth ihr Lebenswandel vorgeworfen. Schließlich flüchtet sie sich in eine neue Ehe. (Quelle: Amazon)

Darsteller: Margarethe von Trotta, Friedhelm Ptok, Martin Lüttge

1972 Volker Schlöndorff

Der Menschenfreund

1973 Erich Neureuther

Der Lord von Barmbeck (Titelrolle)

Bei Tage war er ein Gentleman. Wenn er mit steifem Hut und gerolltem Schirm durch die Straßen Hamburgs ging, hätte man meinen können, er komme direkt von der Börse. Doch nachts ging er seinem verbrecherischen Gewerbe nach, Geldschränke waren seine Spezialität: Julius Adolf Petersen, der Lord von Barmbeck, der berüchtigte Ein- und Ausbrecher-König. Im Fuhlbütteler Zuchthaus hat er seine Lebenserinnerungen aufgeschrieben, bevor er sich 1933 in seiner Zelle erhängte. Es sind die Memoiren eines Abenteurers, der mit der Feder nicht weniger geschickt umgehen konnte als mit dem Dietrich. (Quelle: Amazon)

1973 Ottokar Runze

Zwischengleis (Rolle: Alfons Eichmayr)

1945, Zweiter Weltkrieg: Anna Eichmayr ist auf der Flucht. Um ihr Leben zu retten, stößt sie einen kleinen Buben vom Zug. Anna überlebt, heiratet einen amerikanischen Besatzungsoffizier, der später in Korea fällt, und lebt schließlich mit einem Versicherungsangestellten zusammen. Doch die Ehe leidet an Annas Erinnerungen an den kleinen Buben. Ihre Schuld lässt sie nicht los, auch nicht sechzehn Jahre nach Kriegsende … (Quelle: Filmarchiv Austria)

1978 Wolfgang Staudte

Wochenendgeschichten: Noch ein Jahr und 6 Tage

Der Gefängnisurlaub eines Strafgefangenen aus traurigem Anlass (Beerdigung der Mutter) bekommt durch eine Begegnung mit einer jungen Nachbarin eine hoffnungsvolle Perspektive.

1985 Alexander von Eschwege

Polizeiruf 110 - Bruderliebe

2000 Ulrich Stark

Polizeiruf 110 - Verloren

2003 Andreas Kleinert

       

  

    

    

Diese Seite enthält Links fremder Seiten:

www.theaterhof-priessenthal.de

www.tatort-fundus.de 

www.ziegler-film.com (Film Im Schatten der Macht)

www.daserste.de (Polizeiruf 110 - Bruderliebe)

www.daserste.de (Polizeiruf 110 - Verloren)

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: April 2011