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Hannelore Elsner
Hannelore Elsner wurde am 26. Juli 1942 im bayrischen Burghausen geboren und wuchs in München auf.
Nach dem Besuch der Schauspielschule spielte sie Theater in München und Berlin, u.a. an den Münchner Kammerspielen in Dieter Giesings Inszenierung von Mrozeks Tango (1966). Bereits 1959 hatte sie ihr Kinodebüt mit dem Film Immer diese Mädchen. In den 70er-Jahren spielte sie anfangs in Paukerfilmen mit, dann kamen aber doch anspruchsvollere Filme, wie z.B. Die Herren mit der weißen Weste, Regie: Wolfgang Staudte. 1971 bekam sie die Goldene Kamera von HörZu.
Im Neuen Deutschen Film wurde sie 1973 von Edgar Reitz in Die Reise nach Wien eingesetzt, bei Alf Brustellin sah man sie 1975 in Berlinger und 1979 in Der Sturz. Bei Heidi Genée spielte sie 1979 die Hauptrolle in Grete Minde. István Szábo besetzte sie in seinem Film Der grüne Vogel (1979).
In den achtziger Jahren sah man Hannelore Elsner in vielen beliebten Fernsehserien wie Lorentz und Söhne, Die Schwarzwaldklinik, Mit Leib und Seele und Harry und Sunny mit. Und obwohl sie eigentlich Hauptrollen in Serien ablehnte, hat sie doch zugesagt, als man ihr 1994 Die Kommissarin angeboten hatte; sie spielte die Rolle der Kommissarin Lea Sommer bis 2006. Für diese Serie wurde sie 1995 mit dem "Telestar" ausgezeichnet. Sie erhielt die Goldene Kamera für den Film Iwanow (1973) und die Silberne Nymphe von Monte Carlo für Elsa (1991). Im Oktober 1997 bekam sie den Verdienstorden der Bundesrepublik
Deutschland.
Hannelore Elsner war von 1964-66 mit dem Schauspielerkollegen Gerd Vespermann und von 1993 - 2000 mit dem Verlagsleiter Uwe Carstensen verheiratet. Mit den Regisseuren Alf Brustellin war sie von 1973-81 liiert, leider kam Alf Brustellin bei einem Autounfall 1981 ums Leben. Mit dem Regisseur Dieter Wedel hat sie einen Sohn, der 1981 geboren wurde.
Für Ihre Rolle in Doris Dörries Kirschblüten - Hanami (2008) an der Seite von Elmar Wepper erhält Hannelore Elsner eine weitere Nominierung für den Deutschen Filmpreis als Beste Darstellerin in einer Nebenrolle. (Quelel: Einige Informationen aus der Rilke-Webseite entnommen)
Nach Marie Ward (1985) gab es 1999/2000 wieder eine Kinohauptrolle. Diesmal als Schriftstellerin Hanna Flanders alias Gisela Elsner in dem Film Die Unberührbare. Hierfür bekam sie im Juni 2000 u.a. den Deutschen Filmpreis, den Deutschen Kritikerpreis, den Bayerischen Filmpreis, den Deutschen Videopreis, den Preis für die beste Hauptdarstellerin auf den Filmfestivals von Chicago und Istanbul. (Foto:©Virginia Shue, Hamburg - starfotos@virginia-hamburg.de)
Die aktuellsten Arbeiten ist der Uli Edel-Film Zeiten ändern dich über den Rapper Bushido (sie spielt die Mutter von Bushido); 2007 übernahm sie eine Rolle in Angelina Maccarones Film Vivere, in dem sie eine vom Leben enttäuschte Frau spielt.
Hannelore Elsner veröffentlicht ihre Biografie Hannelore Elsner, deutsche Schauspielerin der ersten Garde, hat im Mai 2011 ihre Biografie mit dem Titel Im Überschwang - Aus meinem Leben herausgegeben. Amazon schreibt dazu: "Mit viel Wärme, Poesie und zartem Humor erzählt Hannelore Elsner aus ihrem Leben - von den Schätzen einer bayerischen Kindheit, dem Schmerz über den frühen Verlust ihres Bruders und Vaters, dem Glück der ersten Liebe, von ihren Lehrjahren als Schauspielerin und der Freude an einem Beruf, der Achtsamkeit gegenüber dem Leben lehrt. Seit fünf Jahrzehnten ist Hannelore Elsner vor der Kamera und auf der Bühne Medium für das Leben anderer. Mit einer einzigartigen Intensität, die das Publikum heute mehr denn je begeistert. Nun hat die große Schauspielerin ein hinreißend sinnliches Buch geschrieben: wie sie als wildes, lebenshungriges Mädchen die paradiesischen Landschaften Oberbayerns durchstreifte und als Klosterschülerin Verlogenheiten jeglicher Art verabscheuen lernte, wie im München der Fünfziger- und Sechzigerjahre das Kino zu ihrem wahren Zuhause wurde und sie sich eines Tages als 16-Jährige in Istanbul zum ersten Mal vor einer Filmkamera wiederfand. In Worten voll Kraft und Zärtlichkeit erzählt Hannelore Elsner von ihren Lebensmenschen, ihrer Liebe zum französischen Film und zum Jazz, von ersten Erfahrungen als junge Schauspielerin, von Rollen, die ihr am Herzen liegen - und vom Glück des Älterwerdens. Ein Selbstporträt einer großen Künstlerin und eigen-sinnigen Frau, mal wehmütig, mal heiter, immer wahrhaftig. Und nicht zuletzt ein Lesevergnügen, das uns verführt, die eigenen Räume der Erinnerungen zu durchschreiten."
DVD Box Die Kommissarin, VÖ am 13. Oktober 2011: Hannelore Elsner in ihrer Paraderolle als Kommissarin Lea Sommer. Til Schweiger (als Nick Siegel) ermittelte 26 Folgen lang an ihrer Seite im Großstadtdschungel von Frankfurt. Kommissarin Lea Sommer (Hannelore Elsner) klärt Mordfälle in Frankfurt am Main auf. Unter ihrer Lederjacke ist sie eine elegante Dame. Sie ist sensibel, hasst Gewalt und liebt Whisky, geht selbstbewusst und intuitiv vor. Lea Sommers Waffen sind Autorität und Weiblichkeit. Ihre Kollegen sind Nick Siegel (Til Schweiger) und Henning Burre (Karlheinz Lemken), nach Nicks Tod bekommt Lea 1999 mit Jan Orlop (Thomas Scharff) einen neuen Partner. Die Luxuswelt der Banker und Werber, der Mode sowie der Flughafen Rhein/Main als Dreh- und Angelpunkt internationaler Kriminalität bilden die Kulisse für die Fälle der Kommissarin. Die Kommissarin ist ein Krimi nach bewährtem Muster, war aber mit Rosa Roth und Bella Block einer der ersten der neuen Generation, die die starke Frau als Ermittlerin in den Mittelpunkt stellten. Til Schweiger, der nach 26 Folgen ausstieg, durfte sich aussuchen, auf welche Weise er aus der Serie scheiden würde. Er ließ sich erschießen. Später ärgerte er sich über diesen endgültigen Abschied und meinte, er hätte sich besser in eine andere Stadt versetzen lassen sollen. (Quelle: Amazon)
Auszeichnungen: 1971 Goldene Kamera für Iwanow 1992 Internationaler Filmpreis Silberne Nymphe 1997 Bundesverdienstkreuz 1997 Telestar für Die Kommissarin 2000 Deutscher Filmpreis als Beste Hauptdarstellerin für Die
Unberührbare 2001 Bayerischer Filmpreis für Die
Unberührbare 2001 Deutscher Kritikerpreis für Die
Unberührbare 2001 Deutscher Videopreis für Die
Unberührbare 2001 Filmfestivals Chicago und Istanbul Preise für die
Beste Hauptdarstellerin in Die Unberührbare 2002 Bambi für die Rolle der Marie in Mein
letzter Film 2002 Grimme Preis mit Gold für Ende
der Saison 2003 Hessischer Filmpreis als Beste Schauspielerin in Film
und Fernsehen 2003 Deutscher Filmpreis als Beste Hauptdarstellerin für Mein
letzter Film 2005 Bundesverdienstkreuz 2005 Nominierung für den Deutschen Filmpreis als Beste
Hauptdarstellerin in Alles auf Zucker 2006 Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten für
ihre herausragenden Leistungen und ihr Lebenswerk 2008 Bayerischer Verdienstorden 2008 Nominierung Deutscher Filmpreis als Beste
Nebendarstellerin für Kirschblüten - Hanami 2009 Preis für Schauspielkunst beim Festival des deutschen
Films
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Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 15.06.2011
Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit
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