Eberhard Pieper

Regisseur  Drehbuchautor

       

Seine Filme

   

  

   

 

  

 

Eberhard Pieper wurde am 2. April 1937 in Göttingen geboren. 

Gestorben am 3. Mai 2015 in Lübeck.

 

  

Studium der Germanistik, Geschichte, Philosophie. Dann Theaterarbeit, u.a. Regieassistent bei Heinz Hilpert. Als Pieper im Alter von 28 Jahren einmal für den erkrankten Hilpert einspringen musste, um ein Boulevardstück auf die Bühne zu bringen, waren Publikum und Kritik gleichermaßen begeistert und selbst "Die Zeit" lobte den jungen Regisseur.

 

Unter Peter Schulze-Rohr, bei dem Pieper ebenfalls Regieassistent war, wurde mit dem ersten "Tatort" (Taxi nach Leipzig) eine Fernseh-Ära eingeläutet, die sich bis heute hält und ihresgleichen sucht.

 

Eberhard Pieper war Regisseur des 1972 gedrehten Kinofilms Zoff, bei dem ich zum ersten Mal Jürgen Prochnow, der hier sein Debüt gab, auf dem Bildschirm gesehen habe. Der Film beschreibt die Lebenssituation von jungen Leuten im Ruhrgebiet. Im Mittelpunkt steht die junge Siggi Materla (Giulia Follina), die ein kleines Kind hat und für dieses alleine sorgen muss, nachdem ihr Freund Fred (Claus-Theo Gärtner) sie verlassen hat. Auf einem Fest lernt sie Joky (Jürgen Prochnow) kennen. Bald schon zieht sie mit ihm zusammen und hilft ihm bei seinem Automatengeschäft. Siggis Freundin Elke (Hildegard Krekel) mischt sich in ihr Privatleben und arrangiert eine folgenschwere Begegnung mit Fred.

Der Film erhielt bei der Filmbewertungsstelle das Prädikat: Wertvoll, wurde mit dem Deutschen Filmpreis in Gold für Claus-Theo Gärtner als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet und erhielt eine Drehbuch- und Nachwuchsförderungsprämie. 

 

1978 setzte Eberhard Pieper die Siegfried Lenz-Erzählung Der Geist der Mirabelle - Geschichten aus Bollerup in einer veritablen Fernsehversion um. Er führte Regie, schrieb das Drehbuch und drehte mit wunderbaren Schauspielern wie Wolfgang Kieling, Monica Bleibtreu, Herbert Stass, Ehmi Bessel, Hans-Peter Korff u.v.a.

 

Weiterhin gehen TV-Serie wie Der Havelkaiser oder Praxis Bülowbogen auf sein Regiekonto.

(Filmbeschreibung aus dem Bestandsverzeichnis der Fernsehspiele 1955 - 88, herausg. vom  Hessischen Rundfunk, Frankfurt 1989)

 

Auszeichnungen:

Preis der Akademie der Künste, Berlin

Hartmannsbundpreis

Mehrere Wirtschaftsfilmpreise

   

  

 

 

  

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 12. Sept. 2017

  

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