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Claus Theo Gärtner Darsteller
TV-Filmvorschau für die nächsten 4 Wochen
Geboren am 19. April 1943 in Berlin.
Aufgewachsen in Innsbruck, im Ruhrgebiet, in den USA und Südostasien.
Besuch der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Danach Engagements am Deutschen Theater Göttingen, an Theatern in Braunschweig, Oldenburg, Stuttgart, an der Schaubühne am Halleschen Ufer, am Ernst-Deutsch-Theater und Thalia-Theater in Hamburg. Er spielte den Proctor in Millers "Hexenjagd", die Titelrolle in Sternheims "Bürger Schippel", den Mercutio in Shakespeares "Romeo und Julia", den Biff in Millers "Tod des Handlungsreisenden", den Tom in "Die Glasmenagerie" von Tennessee Williams, in Handkes "Die Unvernünftigen sterben aus", den Kowalski in "Endstation Sehnsucht" und den Patrick in "Einer flog über das Kuckucksnest".
Seine erste Kinorolle bekam er in dem Ruhrgebietsdrama Zoff von Eberhard Pieper (1971) und wurde dafür mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet, übrigens war dieser Film auch das
Kinodebüt für Jürgen Prochnow. Man sah ihn in Wolfgang Petersens Einer von uns beiden (1973) wiederum an der Seite von Jürgen Prochnow und Elke Sommer, Stellenweise Glatteis (1974, Regie: W. Petersen), Operation Ganymed (1976, Regie Rainer Erler, in Eberhard Fechners Winterspelt (1977) und Klaus Emmerichs Die erste Polka (1979).
Im Fernsehen sieht man ihn in der mittlerweile zum Kult-Status avancierten TV-Serie Die Straße als Sozialarbeiter, der gegen Behördenwillkür kämpft. (Amazon schreibt zu dieser Serie: "Sie nennen sich die "Devils", tragen Lederjacken und Elvis-Tollen. Ihr Treffpunkt ist die Straße und ihr Zorn richtet sich gegen die bürgerliche Gesellschaft, die den "Rockern" Anerkennung und Zukunftschancen verwehrt. Die Sozialarbeiter Hanno und Katrin kennen die Probleme der Jugendlichen, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind und mit Behörden und Polizei auf Kriegsfuß stehen. In der Münchner Kepplerstraße wollen sie ihnen einen Treff einrichten. - 1978 zeigte das ZDF diese siebenteilige Mini-Serie über sozial auffällige Jugendliche in München. Schon damals hatte die Fernsehserie Kritiker, aber auch viele Fans. Heute gilt Die Straße als TV-Kult. Für Claus-Theo Gärtner in der Rolle des engagierten Sozialarbeiters Hanno bedeutete sie den Durchbruch als Fernsehschauspieler. Uwe Ochsenknecht, Jochen Schroeder oder Ute Willing hatten in hier ihre ersten Fernsehauftritte.")
1972 besetzte ihn Franz Peter Wirth in seinem Fernsehspiel Eisenwichser, 1974 spielte er in dem Tatort Gefährliche Wanzen den Bundeswehrsoldaten Erwin Scholl, 1979 wurde er von dem Regisseur Georg Althammer für die Titelrolle in dem TV-Film Der Fall Dietrich Derz vorgesehen. Außerdem war er in TV-Filmen wie Eberhard Itzenplitz’ Der Weilburger Kadettenmord (1977), Michael Günthers Heroin 4 (1978), Thomas Fantls Zwei auf der Kippe (1978) und Erwin Keuschs Ein Mann fürs Leben.
1981 übernahm Claus-Theo Gärtner die Rolle des Privatdetektivs Josef Matula in der Erfolgsserie Ein Fall für zwei. In der Serie wechselten zwar immer seine Chefs, Herr Matula aber wurde immer weiter gereicht, so dass er mittlerweile der dienstälteste Ermittler im deutschen Fernsehen geworden ist. Nach dem Anlaufen dieser erfolgreichen Serie hatte er für weitere Rollen allerdings kaum noch Zeit, nur gelegentlich sah man ihn noch in anderen Fernsehproduktionen, z.B. in Der Gast (Regie: Wolfgang Mühlbauer, 1982), Grand mit drei Damen (Regie: Frank Guthke, 1985).
Gelegentlich arbeitet Claus-Theo Gärtner auch als Synchronsprecher. Er liebt schnelle Autos und war zeitweise Testfahrer für Opel.
Fremde Links: www.steffi-line.de (über Elke Sommer) www.tatort-fundus.de (Episode Gefährliche Wanzen) www.umbra.de (Fanseite über die Serie Ein Fall für zwei) www.weilburg-lahn.info (Film Der Weilburger Kadettenmord)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet am 16.12.2011 |