István Szabó

Regisseur  Drehbuchautor  Produzent  Darsteller

  

Seine Filme

    

  

 

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Das Filmmuseum Potsdam zeigte vom 14. März bis zum 3. Juni 2003 eine Ausstellung und Retrospektive

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Regiepreis 2014 "Metropolis" für István Szabó

  

 

  

  

Regisseur István Szabó - Fotografin Évi Fábián

Regisseur István Szabó

©Évi Fábián - www.fabianevi.hu

   

István Szabó wurde am 18. Februar 1938 in Budapest in eine traditionsreiche Arztfamilie hineingeboren.

 

Zum Filmemachen fühlte er sich berufen, seitdem er als 16-Jähriger eine filmtheoretische Abhandlung von Béla Balázs in die Hände bekommen hatte. Nach dem Abitur studierte er an der Budapester Akademie für Theater und Filmkunst. Anfang der 60er-Jahre drehte Szabo einige erfolgreiche Kurzfilme und er führte Regie bei zahlreichen Spielfilmen wie z.B. Vater, Vertrauen und Der grüne Vogel. Als Autorenfilmer der ungarischen "neuen Welle" war er erfolgreich mit Filmen wie Zeit der Träumereien (1964), Vater (1966, großer Preis von Moskau) und Feuerwehrgasse 25 (1973). Ab 1977 auch Produktionen mit dem westdeutschen Fernsehen (s. Mephisto).

 

Die Filme von Szabó haben meistens das Schicksal von Menschen in Europa unter dem Einfluss historischer Ereignisse zum Thema. Mit dem Film Mephisto, einer Klaus-Mann-Adaption, mit Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle, hatte der Regisseur internationalen Erfolg. Der Film über die Verstrickungen des Theatermannes Gustaf Gründgens während der Nazizeit wurde 1982 mit dem OSCAR ausgezeichnet.

Auch in seinen anderen großen Kinofilmen – von Oberst Redl und Hanussen (1986)(wiederum mit Brandauer in den jeweiligen Hauptrollen) über Zauber der Venus bis hin zu den jüngsten Werken Ein Hauch von Sonnenschein und Taking Sides – Der Fall Furtwängler – ging es Szabó immer um das Spannungsverhältnis zwischen Gesellschaft und Individuum, zwischen dem Streben nach Anerkennung, Zweifel an sich selbst und der Korrumpierbarkeit durch die Macht.

  

Im Laufe seines Lebens erhielt der Regisseur etliche Auszeichnungen, wie z.B. 1975 den Kossuth-Preis, 1980 den Silbernen Bären für die Beste Regie in Zimmer ohne Ausgang, 1997 einen Preis des Budapesters Europainstituts, 2002 einen Verdienstorden mit Stern der Republik Ungarn und 2008 den Undine Awars für das Lebenswerk eines Nachwuchsförderers. Außerdem erhielt István Szabó die Puschkin-Medaille, die lt. Wikipedia verliehen wird für "Verdienste im Bereich der Kultur, der Aufklärung, der Geisteswissenschaften, der Literatur und Kunst, für einen großen Beitrag zum Studium und zum Erhalt des kulturellen Erbes, zur Annäherung und zur wechselseitigen kulturellen Bereicherung der Nationen und Völker".

 

2012 kam mit Martina Gedeck als ungarische Schriftstellerin Magda Szabó der Film Hinter der Tür in die Kinos. 

   

    

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 22. Jan. 2016

  

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