Karl Wittlinger

Autor  Regisseur

 

Seine Filme

      

  

  

 

 

Karl Wittlinger wird am 17. Mai 1922 in Karlsruhe geboren. 

Gestorben am 22. November 1994

  

Ableistung des Wehrdienstes nach seinem Abitur 1940.  Er wird in Afrika eingesetzt, kommt dann mit einer Kriegsverletzung in französische Gefangenschaft. 1946 Beginn eines Studiums der Germanistik und Anglistik. Arbeit in verschiedenen Jobs, um sich das Studium zu finanzieren. 1949 Leiter einer englischsprachigen Studentenbühne. Heirat.

 

Von 1950 bis 1962 ist Karl Wittlinger Dramaturg und Regieassistent an den Städtischen Bühnen in Freiburg. Ab 1953 ausschließlich Bühnenautor. 

  

Er war er erfolgreich mit Bühnenstücken wie Kennen Sie die Milchstraße? (1956 an den Städt. Bühnen in Köln uraufgeführt und mit dem Gerhard-Hauptmann-Preis ausgezeichnet.

  

Wittlinger mischt in seinen Arbeiten die populären Genres Boulevard, Zeitkritik, Absurdes, Krimi und Volksstück.

   

Als Fernsehautor bekannt wurde Wittlinger 1962 mit dem Fernsehspiel Seelenwanderung (Premio Italia, Goldene Nymphe, Ernst-Lubitsch-Preis, Preis des Bischofs von Berlin), eine Parabel über einen Seelenverkauf im Wirtschaftswunderland (mit Hanns Lothar und Wolfgang Reichmann, Regie: Rainer Erler).  

 

1968 wird Wittlinger künstlerischer Beirat des Konstanzer Stadttheaters und zieht 1970 nach Berlin. In den folgenden Jahren entstehen ausschließlich Arbeiten für das Fernsehen, u. a. Ein Mann will nach oben.

 

1982 Übersiedlung nach Horben bei Freiburg i. Breisgau.

   

(Quelle: Biografische Angaben u.a. aus: Egon Netenjakob: TV-Filmlexikon - Regisseure-Autoren-Dramaturgen, Fischer TB-Verlag, 1994, Frankfurt/Main, 518 Seiten)

 

  

 

  

     

Eine kleine Auswahl von Filmen, bei denen Karl Wittlinger das Drehbuch schrieb

  

Titel

Jahr Regie

Seelenwanderung

1862

Rainer Erler

Nachruf auf Egon Müller 1965 Hans-Dieter Schwarze
Corinne und der Seebär 1966 Thomas Engel

Blut floss aus Blendings Castle

Blutrünstig ist die Geschichte, die Mr. Beach, höchst vornehmer Butler im höchst romantischen Schloss der Grafen von Emsworth, erzählt. Und blutrünstig sind in der Tat die gar schrecklichen Ereignisse. Viermal wird aus dem Hinterhalt auf den eifrigen Hauslehrer Baxter geschossen. Auch der Butler trägt eine Wunde davon. Glücklicherweise trifft das Luftgewehrgeschoss auch ihn nur in die zwar schmerzempfindliche, aber organisch nicht unbedingt wichtige Kehrseite ...

1967 Rolf von Sydow
Kinder des Schattens 1968 Günter Gräwert
Kirschen für Rom 1968 Korbinian Köberle
Scheibenschießen 1970 Karl Wittlinger
Scheibenschießen 1973 Erich Neureuther

Krebsstation

Der Nobelpreisträger Solschenizyn, dessen Name für mutiges Einstehen gegen die Unterdrückung der Gedankenfreiheit steht, beschreibt hier eine Situation, die in jeder menschlichen Gemeinschaft ihre Gültigkeit behält: die geschlossene Gesellschaft der von Hoffnung beherrschten und vom Krebs bedrohten Ärztinnen und Patienten. Einer der aufsehenerregendsten Romane dieser Zeit. (Quelle: Amazon)

1970 Heinz Schirk
Narrenspiel

Die beiden Teile des Films schildern in plastischen und oft deftigen Szenen und schlagfertigen Diskussionen die prall gefüllte Lebensgeschichte eines ungeheuer vitalen Mannes in einer bewegten Zeit: des Herzogs Heinrich von Liegnitz, eines der lebenslustigsten Fürsten des ausgehenden 16. Jahrhunderts.

Darsteller: Martin Hirthe, Hans Clarin und Paul Albert Krumm

1971 Hans Quest
Das Geheimnis der alten Mamsell 1972 Herbert Ballmann
Frohe Ostern 1972 Oswald Döpke
Im Schillingshof 1973 Herbert Ballmann
Im Hause des Kommerzienrats 1975 Karl Wittlinger
Ein Badeunfall 1976 Fritz Umgelter
Der Test 1977 Lutz Büscher
Die Geburt eines Waisenkindes 1978 Heinz Schirk
Der Fall Maurizius 1981 Theodor Kotulla
Alter Gauner 1985 Konrad Sabrautzky
Die Frau mit den Karfunkelsteinen 1985 Dagmar Damek
Ein Mann will nach oben 1978 Herbert Ballmann
Matt in dreizehn Zügen 1984 Stanislav Barabás

     

     

  

  

  

  

 

  

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 22.02.2011