Esch oder die Anarchie

1979

 

Filmliste Rainer Boldt

 

  

  

Regie

Rainer Boldt

Drehbuch

Bernhard Frey, Barbara Bilabel, Jens-Peter Behrend, Rainer Boldt

Vorlage

Nach dem Roman von Hermann Broch

Produktion

ORF (Schönbrunn Film GmbH Wien) und SFB

Kamera

Xaver Schwarzenberger

Musik

Ludwig van Beethoven, Robert Schumann

FSK

-

Länge

107 Minuten

Sonstiges

-

Auszeichnung

-

Ur-/Erstaufführung

ARD 04.03.1979

Genre

-

  

    

 

Darsteller

Rolle

Hans Peter Korff

Esch

Lore Brunner

Mutter Hentjen

Karl Merkatz

Korn

Hilke Ruthner

Erna Korn

Rupert Neudeck

Geyring

Michael Janisch

Gerneth

Layos Kovacs

Teltscher

Johanna Tomek

Elli

Susanne Turrini

Ilona

Willi P. Egger

Oppenheimer

Brigitte Swoboda

Ruzena

Ludwig Hirsch

Harry

Bruno Thost

Kapitän

 

   

     

Inhalt

Zu Unrecht fühlt sich der dreißigjährige Esch entlassen. Doch das Martin Geyring, ein Gewerkschaftssekretär, ihm eine Stelle als Buchhalter in Mannheim vermittelt hat, fährt Esch nun dorthin, um sich bei der Mittelrheinischen Reederei vorzustellen. In Köln lässt er seinen Ärger zurück, aber auch die ihm heimisch gewordene Wirtschaft der Mutter Hentjen.

  

In Mannheim ist Esch zu Logie bei dem Zollinspektor Korn, mit dem er auch das Büro teilt. Korns Schwester Erna besorgt den Haushalt und hat mit Esch mehr im Sinn. Eschs Interesse dagegen gilt Ilona, der Partnerin des Messerwerfers Teltscher. Doch Ilona landet bei Korn, und Esch verlegt sich mehr aufs Geschäftliche; mit Gernerth, dem Theaterdirektor, und mit Teltscher plant man neue Theaterunternehmungen. Und schließlich wird Martin Geyering verhaftet, obwohl er versucht hatte, den anstehenden Streik bei der Mittelrheinischen zu verhindern. Esch ist der Überzeugung, dass der eigentliche Verantwortliche für die Verhaftung Geyrings der Gründer und Präsident der Mittelrheinischen Reederei ist: Eduard von Bertrand, den er freilich noch nie recht zu Gesicht bekommen hat. Der Zeitpunkt, Mannheim und die Mittelrheinische zu verlassen, scheint günstig. Mit einem Teil von Ernas Erspartem und mit Geld von Lohbert, einem gemeinsamen Bekannten, kauft sich Esch bei Gernert als Teilhaber ein und kehrt nach Köln zurück, um das neue Unternehmen in die Wege zu leiten: Damenringkämpfe.

  

In Köln macht sich Esch an seine Aufgabe, Frauen und Mädchen für die Damenringkämpfe zu werben. Dabei geht es nicht immer nur ums Geschäftliche. Was Esch nicht hindert, Mutter Hentjen deutliche Avancen zu machen. Eine gemeinsame Fahrt nach St. Goar und zur Lorelei wird zum Auftakt ihrer Verbindung. Esch scheint am Ziel, obwohl Mutter Hentjen seine Aktivitäten missbilligt.

  

Doch die Anziehung der Damenringkämpfe lässt schnell nach, und am Ende geht Gernerth mit der Kasse durch: Esch ist wieder einmal nicht auf seine Kosten gekommen. Die zufällige Bekanntschaft eines gewissen Harry, einem Jungen, der einst in Bertrands Gunst stand, führt zum Entschluss, reinen Tisch zu machen. Ehe er und Mutter Hentjen heiraten, um mit Teltscher das Theatergeschäft in Amerika weiter zu betreiben, reist Esch nach Mannheim, zahlt mit Mutter Hentjens Geld Erna und Lohberg aus, nicht ohne sich von Erna auf seine Weise zu verabschieden, besucht Geyring im Gefängnis und reist weiter nach Badenweiler, eigentlich um Eduard von Bertrand umzubringen.....

   

(Quelle: Broschüre ARD Fernsehspiel, Ausgabe Januar bis April 1979, herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland)


  

  

  

 

 

   

   

   

   

   

   

 

 

 

 

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 10. Febr. 2016

  

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