Die Wahl

1976

 

Filmliste Rainer Boldt

 

  

  

Regie

Rainer Boldt

Drehbuch

Daniel Christoff

Produktion

ZDF

Kamera

Michael Ballhaus

Musik

-

FSK

-

Länge

-

Ur-/Erstaufführung

05.03.1976 (ZDF)

Genre

Fernsehfilm

      

      

  

Darsteller

Rolle
Klaus Löwitsch Werner Kramm
Alexander May Erich Plönig
Wolfgang Büttner Gustav Rohwetter
Helmut Oeser Horst Ellenbeck
Aran Ören Osman Sönmez
Sepp Wäsche Martin Semmelweiß
Harald Dietl Gert Rudolf
Kerstin de Ahna Frau Kramm
Helga Ballhaus Frau Ellenbeck

  

  

Inhalt

In einem industriellen Großbetrieb der Bundesrepublik stehen Betriebsratswahlen an. Die bisherigen Betriebsräte mit dem Vorsitzenden Plönig an der Spitze sind fast alle bewährte Gewerkschafter, die ihre Funktion seit mehreren Wahlperioden innehaben und auch diesmal - unter Hinweis auf ihre erfolgreiche Tätigkeit - erneut zur Wahl stehen. Die Mehrheit der Vertrauensleute weiß der Betriebsratsvorsitzende hinter sich. Nur eine kleine Gruppe um den Vertrauensmann Kramm steht zum amtierenden Betriebsrat in offener Opposition. Nach Meinung Kramms und seiner Freunde haben die altgedienten Betriebsräte längst den Kontakt zur Basis verloren. Sie finden, dass es höchste Zeit ist, diese Betriebsräte durch Leute zu ersetzen, die besser die Interessen der Kollegen zu vertreten wissen.

Dank der geschickten Regie des Betriebsratsvorsitzenden Plönig haben Kramm und seine Freunde jedoch keine Chance, auf die Kandidatenliste ihrer Gewerkschaft zu kommen. Daraufhin beschließt die Gruppe um Kramm, sich mit einer eigenen Liste zur Wahl zu stellen. Mit Kramm gemeinsam kandidieren der Vertrauensmann Ellenbeck und der türkische Gastarbeiter Sönmez, ebenfalls Gewerkschaftsmitglied und Vertrauensmann.

Die Gewerkschaft fühlt sich herausgefordert und leitet gegen die drei oppositionellen Kandidaten ein Untersuchungsverfahren ein. Die Wahl bringt für die "Spalter"-Liste fast ein Viertel der Stimmen. Kramm, Ellenbeck und Sönmez sind damit für drei Jahre Betriebsräte.

Trotz der Willensbekundung eines bedeutenden Teils der - überwiegend gewerkschaftlich organisierten - Belegschaft verlangt das Einheitsprinzip der Gewerkschaft, Kramm und Ellenbeck wegen gewerkschaftsschädigenden Verhaltens auszuschließen, Sönmez mit einem mehrjährigen Funktionsverbot zu belegen.

Der Bezirksleiter Rohwetter - ein Arbeiterführer von altem Schrot und Korn - unternimmt einen Vermittlungsversuch. Er ist überzeugt, dass die Organisation kritische Köpfe wie Kramm braucht, wenn nicht bürokratische Funktionäre, die sich als bloße Tarifhandwerker verstehen, die Überhand gewinnen sollen.

(Quelle: Broschüre Das Fernsehspiel im ZDF, Information und Presse/Öffentlichkeitsarbeit, Heft 12, März bis Mai 1976)

 

  

  

  

 

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 10. Febr. 2016

  

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