Theo gegen den Rest der Welt

1980

 

Filmliste Peter F. Bringmann

 

  

  

Regie

Peter F. Bringmann

Drehbuch

Matthias Seelig

Regie-Assistent

Barbara Riek

Vorlage

-

Produktion

Trio / Tura / Popular / WDR

Kamera

Helge Weindler

Musik

Lothar Meid

FSK

ab 12 Jahre

Länge

106 Minuten

Filmbeschreibung

www.filmzentrale.com

www.filmportal.de 

Auszeichnung

-

FBW-Bewertung

-

Ur-/Erstaufführung

23. Sept. 1980, TV 18.10.1987

Genre

Komödie

        

        

      

Darsteller ... Rolle

Marius Müller-Westernhagen ... Theo Gromberg

Guido Gagliardi ... Enno Goldini

Claudia Dermamels ... Ines Röggeli

Peter Berling ... Maurice Moreau (Doppel-Dieter)

Carlheinz Heitmann ... Kredithai

Horst Bergmann ... Vater Camper

Ursula Strätz ... Mutter Camper

Anette Woll ... Tochter Camper

Trudi Roth ... Mutter Ines

Inigo Gallo ... Vater Ines

Elmar Brunner ... Rüdiger

Oskar Hoby ... Onkel Robert

Udo Weinberger ... Helmut

Axel Schießler ... Siggi

Marquardt Bohm ... Pilot  

           

  

Inhalt  

Dem reichlich mit Schulden beladenen Fuhrunternehmer Theo wird der nagelneue Laster geklaut. Die Polizei kann er freilich nicht einschalten, denn die Ladung war nicht ganz 'sauber' - Theo wollte damit seine Finanzen aufbessern. Da bleibt nichts weiter übrig, als gemeinsam mit seinem Kompagnon Enno und der Studentin Ines auf Laster-Suche zu gehen. Die Verfolgungsjagd führt die drei quer durch Europa, von Lüttich über Basel und Mailand bis nach Neapel ...

 

  

Theo gegen den Rest der Welt erzählt von kleinen Leuten, " ... die mit teilweise ungebrochenem Optimismus versuchen, in der Welt von heute zurechtzukommen, obwohl sie wissen müssten, dass sie eigentlich keine Chance haben." (Peter F. Bringmann)

  
Eine moderne Abenteuer-Komödie, die anspruchslos, aber frisch und temporeich erzählt ist. Sie lebt ganz vom trockenen Charme und vor allem vom Wortwitz Marius Müller-Westernhagens."
(Lexikon des Internationalen Films)

  

Marius Müller-Westernhagen (li.), Claudia Dermamels (Mitte) und Guido Gagliardi. Szene aus "Theo gegen den Rest der Welt" - Foto: NDR

"Drehbuchautor Matthias Seelig hatte die Figur des Theo Gromberg bereits 1975 für sein Drehbuch Aufforderung zum Tanz entwickelt, das mit finanzieller Unterstützung des 'Kuratoriums junger deutscher Film' entstanden war und vom WDR angekauft wurde. Für den Absolventen der Hochschule für Fernsehen und Film Peter F. Bringmann, der zuvor einen TV-Film und ein paar Kurzfilme inszeniert hatte und dem man die Regie zu Aufforderung zum Tanz anbot, bedeutete das die große Chance. Dem Fernsehfilm, der davon handelt, wie das Ruhrpottkind Theo und sein italienischer Freund Enno mühsam auf einen LKW sparen, Theo beim Zocken aber doch nicht so gut ist wie er glaubt und sich außerdem noch mit der gesamten Unterwelt zwischen Herne und Düsseldorf anlegt, wurde nach seiner Erstsendung im Februar 1977 einhellig Kinoqualität bescheinigt. Nach zwei weiteren Fernsehspielen und Mitarbeit an mehrere Vorabendserien machten sich Seelig und Bringmann daran, die weiteren Abenteuer von Gromberg & Goldini zu entwickeln - und diesmal von vornherein mit der großen Leinwand im Auge. Marius Müller-Westernhagen, der für Theo gegen den Rest der Welt mit dem Ernst Lubitsch-Preis dekoriert wurde, über seine Rolle: 'Beim Kino muss die Persönlichkeit rüberkommen, der Mensch, der das spielt, den muss man spüren. Vielleicht machen es sich bei uns die Schauspieler zu einfach und fügen sich zu sehr. In diesem Zusammenhang muss man über die Tradition der deutschen Schauspieler reden, zu 80 % leben die Leute von ihrer Artistik... Im Kino läuft das nicht, Kino geht auf die Fresse, da checkt man sofort, wenn du lügst. Die Kamera ist nicht zu bestechen. Kino ist eine Volkskunst.'" (Zitiert aus: Robert Fischer/Joe Hembus: Der Neue Deutsche Film 1960 - 1980, Goldmann Verlag München, 1981)

 

  

  

  

  

Links fremder Seiten:

www.filmzentrale.com

www.filmportal.de 

www.lindenstrasse.de 

www.peterberling.com 

 

 

 

 

 

 

 

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 06/2010