Wunnigel

1979

 

Filmliste Oswald Döpke

   

    

    

  

Regie

Oswald Döpke

Drehbuch

Gerd Angermann

Regie-Assistent

-

Redaktion

F. K. Wittich

Produktion

ZDF, ORF

Kamera

Willy Jamm

Musik

Rolf Unkel

FSK

-

Länge

-

Genre

Fernsehspiel

      

      

  

Darsteller Rolle
Siegfried Wischnewski Wunnigel
Susanne Uhlen Anselma
Peter Fricke Dr. Weyland
Lina Carstens Jungfer Männe
Heinz Schacht Kalmüsel
Louise Martini Oktavia
Thomas Holtzmann Sesamoff
Sigfrit Steiner Brüggemann
Hans Karl Friedrich Trödler
Herbert Steinmetz Wirt
Walter Klam Schmidt
Rolf Schimpf Müller
Alwin Wösthoff Rezeptionschef
Horst Frank Erzähler

                    

  

  

Inhalt

In einer mitteldeutschen Kleinstadt wohnt ein junger Arzt aus alter Familie behaglich in dem ererbten, mit Altertümern vollgestopften Haus seiner Ahnen. Durch einen Krankenbesuch lernt er Anselma kennen, die Tochter eines pensionierten Regierungsrates, eines Unikums und Raubeins namens Wunnigel, der sich, ständig auf Reisen und auf der Suche nach Antiquitäten, von der Anwesenheit seiner Tochter eher belästigt als belustigt fühlt. So ist allen gedient, als der junge Arzt um die Hand Anselmas bittet: ihm selbst, dem schon lange der Rat gegeben war, sich zu verehelichen; Anselma, die ihren Vater zwar liebt, sich dennoch von seiner überwältigenden Persönlichkeit bedrückt und eingeschränkt fühlt; schließlich Wunnigel selbst, frei jetzt endlich, seiner Leidenschaft für Antiquitäten ungehemmt frönen und nach Italien reisen zu können.

  

Das junge Paar zieht sich in die behagliche Ruhe der Kleinstadt zurück, aber Wunnigel wirkt auch aus der Ferne beunruhigend, insbesondere durch zwei befremdliche Briefe des Inhalts, er sei in Geldnöten und habe deshalb einen Wechsel auf des Schwiegersohns Haus aufnehmen müssen.

  

Als Wunnigel schließlich nach Wochen in der Kleinstadt eintrifft, ist er völlig verwandelt. Ängstlich, menschenscheu, völlig verstört zieht er sich ins dunkelste Zimmer des Hauses zurück. Nach langem Hin und Her gesteht er schließlich, er habe auf seine alten Tage noch einmal geheiratet - eine Russin, aber bereits nach acht Tagen seinen Irrtum bemerkt und die Dame heimlich verlassen. Jetzt muss man befürchten, dass bald die Verfolger auftauchen - denn in Italien hat Wunnigel das Haus des Schwiegersohnes als sein eigenes ausgegeben. Man sitz wie auf glühenden Kohlen, bis schließlich ein pensionierter russischer Beamter eintrifft, den Wunnigel seinerzeit in "sein" Haus eingeladen hatte. Wunnigel macht sich aus dem Staub, zieht zum väterlichen Freund seines Schwiegersohnes, einem alten Uhrmacher, und hält sich dort versteckt. Zu einem Eklat kommt es, als die betrofene Gattin eintrifft, Wunnigel bei seinem Freund entdeckt und die schäbige Wohnung für das echte Domizil ihres Mannes hält, nun vollends gewiss, einem Betrüger zum Opfer gefallen zu sein. Der russische Beamte - von Land, Stadt und Haus des Arztes angetan - schaltet sich ein und beruhigt mit außerordentlichem Geschick die aufgebrachte und zum äußersten entschlossene Landsmännin. So wendet sich für Wunnigel ganz unverdient nochmals alles zum Guten - die Russen reisen nach Petersburg an, und außer wüsten Beschimpfungen durch seine Gattin hat er weiter keinen Schaden.

(Quelle: Das Fernsehspiel im ZDF, Information und Presse/Öffentlichkeitsarbeit, Heft 23, Dezember 1978 bis Februar 1979)

 

  

  

  

  

 

 

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 9. April 2016

  

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