Mein liebster Feind

1999

 

Filmliste Werner Herzog

 

  

  

Regie

Werner Herzog

Drehbuch

Werner Herzog

Vorlage

-

Produktion

Lucki Stipetic

Kamera

Peter Zeitlinger

Musik

Popol Vuh

FSK

-

Länge

99 Minuten

Sonstiges

Weitere Filmbeschreibung

Auszeichnung

Der Film war nominiert für den Europäischen Filmpreis in der Kategorie Bester Dokumentarfilm.

Ur-/Erstaufführung

TV 21.05.2000 auf arte

Genre

Künstlerbiografie, Dokumentation

          

  

  

Darsteller

Rolle
Klaus Kinski
Claudia Cardinale
Justo Gonzales
Werner Herzog Sprecher
Eva Mattes
Benino Moreno Plácido
Beat Presser
Guillermo Rios
Andrés Vicente
Baron von der Recke

       

       

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Inhalt

Aus der Amazon.de-Redaktion: Der liebste Feind von Filmemacher Werner Herzog war Klaus Kinski, der Muse und Freund sein konnte, durch seine Manie aber auch Feind. Zusammen mit dem exzentrischen Schauspieler, der als markante Figur in Edgar-Wallace-Krimis auffiel und später François-Villon-Gedichten ("Ich bin so wild auf deinen Erdbeermund") seine eindringliche Stimme lieh, realisierte Herzog seine bekanntesten Filme: Aguirre, der Zorn Gottes (1972), Nosferatu - Phantom der Nacht (1978) und Fitzcarraldo (1981).

Mit ihm hatte er seine schlimmsten Auseinandersetzungen, die sich vom lauthalsen Anbrüllen zu gegenseitigen Morddrohungen steigern konnten. Sie küssten und sie schlugen sich und das dokumentiert in den spannendsten und eindringlichsten Passagen des Dokumentarfilms die Kamera von Thomas Mauch, der sie auch außerhalb der Klappe bei Aguirre und Fitzcarraldo hat mitlaufen lassen. Das belegen auch die Erzählungen von Herzog selbst, der mit seinem Team zu den Locations seiner Spielfilmdrehs und wegen der abenteuerlichen Bedingungen häufig auf Survivaltours zurückgekehrt ist.

Werner Herzog, einer der im Ausland am meisten geschätzten deutschen Filmemacher, lässt auch Kinskis Kolleginnen Eva Mattes, Marie in Woyzeck (1979), und Claudia Cardinale (Fitzcarraldo) zu Wort kommen und schildert die warmen, freundschaftlichen Momente zwischen ihm und seinem ehemaligen Nachbarn aus der Kindheit in Schwabing. Nicht nur ein außergewöhnliches Künstlerporträt, beweist der Film, der auf internationalen Festivals vom Publikum begeistert aufgenommen wurde, dass eine Doku über das Filmedrehen mindestens genauso viel Spannung, Spaß, Drama und Exzess bieten kann wie ein Fictionfilm. (Heike Angermaier - © 1998-2009, Amazon.com, Inc. oder Tochtergesellschaften)

  

  

  

  

  

  

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Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: August 2010