Der Totmacher 1995
Inhalt Der Geheimrat Prof. Dr. Ernst Schultze wurde im August 1924 mit er Aufgabe betraut, ein psychiatrischen Gutachten über den Triebmörder Fritz Haarmann (1879-1925) zu erstellen. Dazu musste er ihn gründlichst untersuchen und Gespräche führen, damit über Haarmanns Zurechnungsfähigkeit entscheiden werden konnte. Fritz Haarmann wurde nämlich beschuldigt, zwischen September 1918 und Juni 1924 in den Wirren der Nachkriegszeit und der Inflation mindestens 24 junge Männer getötet zu haben, indem er ihnen im Liebesrausch die Halsschlagader durchbiss. Danach zerstückelte er sie, aß sie zum Teil auf und verkaufte auch das Fleisch. Auf der Grundlage der in langjähriger Recherche erarbeiteten "Haarmann-Protokolle" entstand der mit drei Bundesfilmpreise ausgezeichnete Film mit Götz George, der sich in dieser Rolle selbst übertraf. Diese Protokolle sind die bisher umfassendste Dokumentation des Lebens, der Krankheit und der Taten des "Werwolfs von Hannover".
Der Film zeichnet kammerspielartig die Unterhaltung auf, die Regisseur Karmakar in nur einem Raum spielen lässt. Die Texte dieser Gesprächsprotokolle sind dabei originalgetreu wiedergegeben worden. Fritz Haarmann wurde am 15. April 1925 in Hannover enthauptet.
Links fremder Seiten: www.serien-killer.com (über Fritz Haarmann)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: August 2010
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