|
Jürgen
Hentsch
Darsteller
TV-Filmvorschau
für die nächsten 4 Wochen
Geboren
am 17. März 1936 in Görlitz.
 |
|
Heribert
Sasse (li.), Thekla Carola Wied und Jürgen Hentsch
in
dem Fernsehfilm"Eine Frau will nach oben", 1995
Foto:
Ziegler-Film
|
Dort besuchte
er nach dem Abitur (1954) die Staatliche Schauspielschule
Berlin. Nach dem Studium folgten Theaterengagements in Berlin, Wien und München.
Seit mehr als 35 Jahren spielt er in Film- und Fernsehproduktionen. Den
Zuschauern ist er durch die Rolle des Physikers Werner Heisenberg in Ende
der Unschuld
(1990) oder durch seine Darstellung des Professor Dr. Ernst Schultze in dem
Kinofilm Der
Totmacher (1995)
bekannt.
Zu
seinen Fernseharbeiten gehören u. a. Der
Hauptmann von Köpenick, Terror im Namen der
Liebe, Nico
Hofmanns Der
Sandmann, Dieter
Wedels Erfolgs-Vierteiler Der
Schattenmann, der
Zweiteiler Der Verleger (Regie: Bernd Böhlich) sowie
Im
Schatten der Macht (Regie: Oliver
Storz). und natürlich seine geniale Darstellung in Heinrich
Breloers Die
Manns als Heinrich Mann. Für diese
Rolle wurde Jürgen Hentsch sowohl mit dem Grimme-Preis in Gold als auch
mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet.
www.steffi-line
schreibt u.a. über Jürgen Hentsch: "Glänzend auch seine Verkörperung
des Berthold Graf von Mahlenberg in Kai Wessels TV-Zweiteiler
"Die
Flucht", welcher Anfang März 2007 in der ARD
ausgestrahlt und schon im Vorfeld heftig diskutiert wurde. Der als
"aufwühlendes Historiendrama" titulierte Fernsehfilm
thematisiert den gewaltigen Flüchtlingsstrom von Millionen Menschen,
die gegen Ende des 2. Weltkrieges ihre Heimat in Ostpreußen
verlassen und gen Westen ziehen, um der Roten Armee zu entkommen.
Hentsch spielte den Vater der Protagonistin Lena Gräfin von Mahlenberg
(Maria Furtwängler), einen
prinzipientreuen Mann, der zwar hellsichtig die Zeichen der Zeit und das
Versagen seiner Klasse erkennt, für sich selbst aber keinen Platz in
dieser neuen Welt sieht und als letzten Ausweg den Freitod wählt.
Danach sah man ihn mit einer kleinen, dennoch prägnanten Rolle in der
in der ARD ausgestrahlten nachdenklich-amüsanten Geschichte "Angsthasen"
mit Edgar Selge".
Auszeichnungen:
Deutscher Fernsehpreis 2004 (Im
Schatten der Macht)
Adolf Grimme Preis in Gold und Bayerischer Filmpreis 2002 (Die
Manns)
|
|
***
|
Eine
Auswahl von Filmen mit Jürgen Hentsch
|
|
Titel |
Jahr |
Regie |
|
Karla
(Rolle: Kaspar)
|
1965 |
Hermann
Zschoche |
|
Ich
war neunzehn
(Rolle: Adjutant)
|
1967 |
Konrad
Wolf |
|
Zeit zu leben
(Rolle: Fred Sommer)
|
1969 |
Horst
Seemann |
|
Erziehung vor Verdun
(3teil. TV-Film)
(Rolle: Karl Lebede)
|
1973 |
Egon
Günther |
|
Das Ende der Unschuld
(Rolle: Werner Heisenberg)
Darsteller:
Jürgen Hentsch, Udo Samel,
Rolf Hoppe, Hanne Hiob, Walter Kreye, Fred Düren, Ulrich
Mühe
|
1990 |
Frank
Beyer |
|
Das
Sahara-Projekt (Rolle:
Harald Dahlhaus)
Der
Forscher Thomas Altenburg arbeitet seit Jahren am
"Sahara-Projekt". Er will Europa mit Solarstrom aus der Wüste
versorgen. Inzwischen geschehen etliche Klimakatastrophen, die das Bild
der Erde verändern: Sylt versinkt im Meer, die Polkappen schmelzen.
Altenburg hofft auf die Hilfe seines Erzrivalen Graf Leo Waldegg, gespielt
von
Michael Degen.
|
1992 |
Hans
Noever |
|
Der
Mann mit der Maske (Rolle:
Staatsanwalt Hugo Schild)
|
1993 |
Peter
Schulze-Rohr |
|
Eine
Frau will nach oben (Rolle:
Freund von Nina Gössel)
Eine
Frau will nach oben. Das ist heute - leider - immer noch ein
beschwerlicher Weg und ein nicht von allen akzeptiertes Ziel. Vor allem,
wenn es sich um eine politische Karriere handelt und dazu noch ein Mann
durch eine Frau ersetzt werden soll. Den wenn - wie hier die Galeristin
Nina Gössel - jemand nur wegen seiner fachlichen Kompetenzen den Posten
eines Kultursenators übernehmen soll, wird Hilfe gebraucht, und zwar vor
allem von Männern. Ninas Karriere hängt an einem seidenen Faden.
Der Film könnte in jeder großen deutschen Stadt spielen. Die Verhältnisse
sind übertragbar. Missgunst, Eifersucht und Intrigen finden sich nicht
nur in der Kulturszene. Wie hält eine Frau das durch? Was gibt ihr die
Kraft diese Kämpfe durchzustehen? Bei Nina Gössel ist es ihre Liebesfähigkeit
und ihr unverkrampfter Intellekt. Eine Mischung die spannend und liebenswürdig
zugleich ist. (Quelle: Ziegler-Film)
|
1996 |
Bodo
Fürneisen |
|
Hannah
(Rolle: Thomas
Hochstedt)
|
1996 |
Reinhard
Schwabenitzky |
|
Im
Namen der Unschuld (Rolle:
Kurt Wolff)
|
1997 |
Andreas
Kleinert |
|
Fette Welt
(Rolle:
"Botschafter")
|
1998 |
Jan
Schütte |
|
Hundert Jahre Brecht
(Rolle: Flüchtling)
Der
Film zeigt, wie sehr der Dichter Bertolt Brecht immer noch auch unser
Zeitgenosse ist und wie aktuell das ist, was er erzählt: Szenen aus den
Theaterstücken Baal, Dreigroschenoper, Furcht und Elend des dritten
Reiches, Dialoge aus den Flüchtlingsgesprächen, Lieder, Gedichte und
biographische Notizen werden zu einer vielgestaltigen Handlung verknüpft,
in der Vergangenheit und Gegenwart unserem kritischen Blick ausgesetzt
sind. Gleichzeitig wird der Film zu einer Hommage an den Dichter, der wie
kein anderer die Not seiner Landsleute unter der Naziherrschaft und die
Verbrechen der Unterdrücker zum Inhalt seiner künstlerischen Arbeit
gemacht hat. (Quelle:
basisfilm.de)
|
1999 |
Ottokar
Runze |
|
Eine
Hand voll Gras
(Rolle: Kroog)
|
2000 |
Roland
Suso Richter |
|
Die
Tote vom Deich (Rolle:
Georg Hallhoff)
|
2005 |
Matti
Geschonneck |
|
Die
Diebin und der General
(Rolle: General / Walter Voss)
Jessie
Fischer, alleinerziehende Mutter, wird wegen Ladendiebstahls zu 100
Stunden gemeinnütziger Arbeit in einem Altenheim verurteilt. Aber Jessie
kann so schnell nichts umwerfen. Die jobbt eine Hälfte in einem
Coffeeshop und die andere Hälfte macht sie brav als Hilfe in einem
Altenheim. Hier lernt sie "den General" Walter Voss kennen. Da
sie einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat, verschließt sie auch
nicht ihre Augen davor, dass den Menschen in so einem Heim vieles fehlt,
vor allem aber Zuwendung und ein kleines bisschen Liebe. Besonders Walter
Voss, den sie alle "General" nennen, ist ein verbitterter alter
Miesepeter. Da sie nicht auf den Mund gefallen ist, liest sie ihm auch mal
die Leviten und nennt ihn einen Sturkopp, aber da beide sehr ähnlich
sind, mögen sie sich doch irgendwie. Mit der Zeit findet Jessie heraus,
dass hinter der sturen Fassade des Generals ein schlimmes, bewegendes
Schicksal steckt. Nach dem Tod seiner über alles geliebten Frau ist seine
Trauer so groß, dass er kurzzeitig in eine Phase geistiger Verwirrung
kommt. Seine Kinder leiteten eine Entmündigung ein und nahmen ihm sein
Haus fort. Jessie entschließt sich, dass nicht auf sich beruhen zu lassen
und mit Hilfe eines befreundeten Lehrers versuchen sie zu halfen.
Plötzlich ist eine wertvolle Taschenuhr des Generals verschwunden und da
Jessie wegen Ladendiebstahls bereits einmal angezeigt wurde, heißt es
dann auch: einmal Diebin, immer Diebin. Aber beide kommen sich näher und
am ende geht eben doch alles gut aus. Bewegende Darstellung Katja
Riemanns als
Chaosqueen und Mutter und des Querkopfs Jürgen Hentsch. (rk)
|
2004 |
Miguel
Alexandre |
|
Bella
Block - Reise nach China
(Rolle: Dieter Schilling sen.)
|
2008 |
Chris
Kraus |
|
|
Fremde
Links:
www.basisfilm.de
www.breinersdorfer.com
(Film Der Mann mit der Maske)
www.defa-stiftung.de
(Film Karla)
www.filmportal.de
(Film Ich war neunzehn)
www.filmrezension.de
(Film: Eine Hand voll Gras)
http://follow-me-now.de
(TV-Film Im Schatten der Macht)
www.hoestermann.de
(Seine Agentur)
www.janschuette.de
(Film Fette Welt)
www.plotpower-berlin.de
(Film Die Tote vom Deich)
www.steffi-line.de
(Kurzbiografie)
www.prisma-online.de
(Weitere Filme)
www.tittelbach.tv
(Bella Block - Reise nach China)
Layout:
Rosemarie Kuheim
Bearbeitet:
11.04.2011
Die
o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit
|