Herbert Achternbusch

(eigentlich: Herbert Schild)

Regisseur - Drehbuchautor - Produzent - Darsteller - Kamera

     

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Herbert Achternbusch bei Filmportal und Wikipedia

    

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Retrospektive Münchner Filmfest 2008

 

   

 

 

 

 

  

Herbert Achternbusch, 1994

 

Foto: Klaus Morgenstern
Aufn.-Nr.: df_mo_0000038_008
Eigentümer: SLUB / Deutsche Fotothek

Genehmigung zur Veröffentlichung erteilt am 19.05.2017

Geboren am 23. November 1938 in München. 

  

Er wuchs als Herbert Schild bei der Großmutter in einem Dorf namens Mietraching im Bayerischen Wald auf.

Nach der späteren Adoption durch seinen leiblichen Vater trägt er seit 1960 den Namen Achternbusch.

  

Studium an der Kunstakademie in Nürnberg und München, fertigte Plastiken, malte und schrieb Gedichte, die 1964 erstmals veröffentlicht werden. Er erzielte Erfolge mit seinen Erzählungen und insbesondere "sein Erstlingsroman Die Alexanderschlacht, wurde als bahnbrechend für die Avantgarde der jungen deutschen Literatur in den 1970er- und 80er-Jahren empfunden".1)

1977 wurde ihm der Petrarca-Preis verliehen, den er nicht angenommen hat.

1) Zitat, gelesen bei www.isarbote.de

 

Nach einigen Schmalfilm-Experimenten Anfang der 1970er Jahre lernte Achternbusch die "jungen deutschen wilden" Filmemacher Werner Herzog, Volker Schlöndorff und  Margarethe von Trotta  kennen, die ihn in seiner Arbeit bestärkten. Percy Adlon sagte vom ihm: "Er ist einer der wildesten Geister Bayerns" und Franz-Xaver Kroetz nannte ihn den "einzigen legitimen Nachfolger von Karl Valentin".

Herbert Achternbusch bei der Eröffnung des 33. Filmfestes München 2015

Foto: Harald Bischoff

Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert

  

Obwohl er mittlerweile seit seinem Kino-Debüt Das Andechser Gefühl bis heute über 30 Filme gedreht, an die 50 Bücher und 20 Theaterstücke geschrieben hat, wurde er vom großen Publikum kaum beachtet, zu provokant waren seine Filme. Die größte Aufmerksamkeit jedoch schenkten ihm ausgerechnet bayerische Politiker, die seinen Film Das Gespenst (1982) als blasphemisch ansahen und gerichtlich dagegen vorgingen. Grundtenor der tragikomischen Satire ist der Konflikt zwischen dem wiedergekehrten Jesus mit der heutigen Welt. Der damalige Innenminister Friedrich Zimmermann (CSU) verweigert die Zahlung der letzten Rate der Filmförderung, weil er den Film für "religionsfeindlich" hält. Der Rechtsstreit dauerte fast zehn Jahre. 1992 erhält Herbert Achternbusch vor dem Oberverwaltungsgericht Münster recht.

 

Herbert Achternbusch ist Vater von sechs Kindern. Er lebt mit ihnen und seiner Frau Gerda in einem ehemaligen Wirtshaus in Buchendorf bei München.

 

2008 drehte der 1967 geborene Regisseur Andi Niessner den 90minütigen Dokumentarfilm ACHTERNBUSCH. Dieser wurde auf den Hofer-Filmtagen am 24.10.2008 uraufgeführt. Im gleichen Jahr wurde der 2teilige Dokumentarfilm (insges. 120 Min.) Heimat - deine Filme von Eckhart Schmidt gedreht, in dem Achternbusch auch beachtet wird. 

Von Herbert Achternbusch selbst gab es 2002 seinen letzten Film mit dem Titel Das Klatschen der einen Hand.

   

  

Auszeichnungen:

 

Bundesfilmpreis für Das letzte Loch 1982.

Preis der deutschen Filmkritik für Das letzte Loch.

Im Januar 1996 wurde A. mit dem Bielefelder "Friedrich Wilhelm Murnau-Filmpreis" ausgezeichnet.

   

 

Literatur über Herbert Achternbusch:

 

- Hans-Günther Pflaum: "Herbert Achternbusch – Regisseur, Autor, Schauspieler, Produzent"

- Jörg Drews (Hrsg.): "Herbert Achternbusch" (Suhrkamp-Taschenbuch, 1982)  

  

Weitere Filme von und mit Herbert Achternbusch sind bei IMDb gelistet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim
Bearbeitet: 3. Oktober 2018

 
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