Hark Bohm

Regisseur, Drehbuchautor, Produzent, Darstellter, Kameramann

       

S e i n e   F i l m e

    

  

    

  

  

   

Hark Bohm - Foto: VIRGINIA

Darsteller, Regisseur, Drehbuchautor

 Hark Bohm

  

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

 

Geboren: 18.05.1939 in Hamburg  

 

Aufgewachsen auf der Nordseeinsel Amrum. Vater Obersenatsrat, Mutter Studienrätin. Bruder des Schauspielers Marquard Bohm und Ziehvater von Uwe Bohm, der ebenfalls Schauspieler geworden ist.

  

1959 Abitur in Hamburg. Danach Studium der Rechtswissenschaft 1960 - 1966.

Kunsthändler-Gehilfe bei Ketterer in München. Referendarzeit u.a. bei Dr. Norbert Kückelmann (ebenfalls Regisseur). 1970 Mitinitiator und Gesellschafter des "filmverlags der autoren". Seit 1974 eigene Produktionsfirma.

 

Er arbeitete mit Alexander Kluge und Rudolf Thome zusammen und finanzierte seinen ersten Kurzfilm Wie starb Roland S.? durch eine Drehbuchprämie. Nach kleinen Rollen bei Freunden drehte er dann 1972 seinen ersten Spielfilm Tschetan, der Indianerjunge.

 

Hark Bohm hat nie eine Schauspielschule besucht, aber in über 20 Filmen war er in kleinen Nebenrollen und Gastauftritten zu sehen. Seine häufigsten Rollen waren Leute mit akademischen Berufen, z.B. Apotheker, Rechtsanwälte, Ärzte usw. Er selbst sagt: "Meine Paraderollen sind der Buchhalter aus Maria Braun,  der Apotheker in Effi Briest und der unscheinbare Pianist in Lili Marleen." Weiterhin hatte er kurze Auftritte in den Fassbinder-Filmen Angst vor der Angst als Dr. Rozenbaum, in Faustrecht der Freiheit als Polizist und in Die dritte Generation als Gerhard Gast, in Berlin Alexanderplatz als ein gewisser Herr Lüders und als Arzt in Angst essen Seele auf.

  

Neben seiner Filmarbeit engagierte er sich u.a. als Mitbegründer des Hamburger Filmbüros (1979), wo auf seine Initiative hin das Filmfest Hamburg ins Leben gerufen wurde, zusammen mit Jürgen Flimm erarbeitete er in Hamburg einen Studiengang Film- bzw. Theaterregie (1985), erstellte die Konzeption sowie den Aufbau des Filmstudiums an der Universität Hamburg (1989-1992), das er seither leitet. 1992 wurde er in die Europäische Filmakademie gewählt und ist seit 1998 Mitglied der Akademie der Freien Künste.

  

Bis 2005 war Hark Bohm Leiter der Media School Hamburg.

  

Hark Bohms ist zu sehen in Ina Weisses Spielfilmdebüt als Regisseurin Der Architekt mit Josef Bierbichler in der Titelrolle. Als Reporter hat Bohm eine kleine Rolle als Kritiker in dem 2011 gedrehten Drama Wer wenn nicht wir von Regisseur Andreas Veiel, wo es um die erste Generation der RAF geht. Mit Alexander Fehling als Andreas Baader und Lena Lauzemis als Gudrun Ensslin. Eine kleine Rolle hatte Hark Bohm auch in dem Fernsehfilm Der Liebling des Himmels von Dani Levy

 

Weiterhin wirkte Hark Bohm bei folgenden Filmen mit: Roland Klick - The Heart Is A Hungry Hunter (2012/13, Dokumentation von Sandra Prechtel), Fassbinder (2014/15, Dokumentation über Rainer Werner Fassbinger von Annekatrin Hendel). In dem 2016 mehrfach preisgekrönten Spielfilm Tschick von Fatih Akin ist Hark Bohm Co-Autor. Für den Thriller Aus dem Nichts, ebenfalls von Fatih Akin, schrieb Hark Bohm 2017 zusammen mit dem Regisseur das Drehbuch.

(Quelle: Informationen größtenteils aus Die neuen Stars des deutschen Films, Siegfried Tesche, Heyne Filmbiliothek, 1985, ISBN 3-453-86079-9 - mit Genehmigung des Autors)

  

Auszeichnungen

- Bundesfilmpreis in Gold für Yasemin

- Diverse Festivalpreise für Tschetan, der Indianerjunge

  

  

  

  

 

 

 

 

  

 

 

 

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 8. August 2017

  

Diese Kurzbiografie kann nur Stichpunkte aus dem Leben des Künstlers enthalten und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind hier Links angebracht, die weitere Hinweise geben.

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