Werner Schroeter

Regisseur  Drehbuchautor  Kamera  Produzent

     

S e i n e   F i l m e

   

  

Infokasten

  

Werner Schroeter bei filmportal

     

Grandioser Außenseiter: Werner Schroeter wird 65!

(Artikel aus Märkische Oderzeitung vom 2. April 2010)

     

Zum Tode von Werner Schroeter ein Nachruf der "faz" vom 13. April 2010

  

Ein Liebesbrief von Rosa von Praunheim - Zum Tode eines lieben Kollegen

  

Werner Schroeter war weit mehr als einer der wichtigsten Regisseure Deutschlands. Als Enfant terrible und genialischem Autodidakt gelang ihm die Verschmelzung von Pathos und Punk – in seinem Werk ebenso wie in seinem Leben. Seine Autobiographie schildert Begegnungen mit Maria Callas, Rosa von Praunheim, Isabelle Huppert, Rainer Werner Fassbinder und vielen anderen.
Mit zahlreichen Fotos sowie erstmals einer Filmo- und Szenographie (Amazon)

  

   

  

Regisseurin und Kamerafrau Elfi Mikesch und Filmemacher

Werner Schroeter bekommen am 14. März 2010 den

Bielefelder Friedrich-Wilhelm-Murnau-Filmpreis verliehen

  

Foto: Barbara Franke - www.bildschoen-fotografie.de

  

   

Am 7. April 1945 in Georgenthal/Thüringen geboren, in Heidelberg aufgewachsen. Dort lernt er Anfang der 60er-Jahre die Schauspielerin Erika Kluge kennen, die von ihm den Künstlernamen Magdalena Montezuma bekommt. Sie wirkte bis zu ihrem Tod 1984 unter diesem Namen in all seinen Produktionen mit.

  

Er studierte einige Semester Psychologie in Mannheim. Meldete sich zur Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Film und Fernsehen in München an. Aber beide Studiengänge werden wieder abgebrochen. 1967 entsteht ein gemeinsamer 60minütiger Film mit Rosa von Praunheim: Grotesk Burlesk Pittoresk.

  

1969 erhält Werner Schroeter für den Film Eika Katappa den Josef-von-Sternberg-Preis. Dieser Film läuft in den dritten Fernsehprogrammen. Vieler seiner danach entstandenen Filme sind für "Das kleine Fernsehspiel" im ZDF produziert. Mit dem Film Eika Katappa nimmt er 1970 bei den Filmfestspielen in Cannes teil. Hier lernt er Henri Langlois, den Direktor der Cinemathek Francais kennen.

 

1971 Fernsehausstrahlung des im Libanon gedrehten Films Salome, danach Theaterangebote von Jean Pierre Ponnelle, Peter Zadek, Ivan Nagel. Erster längerer USA-Aufenthalt: Recherche für den Film Malibran in New York. 1972 erste Theaterinszenierung Emilia Galotti von G. E. Lessing am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg; es folgen 1973-1978 mehrere Theaterinszenierungen in Bochum und Kassel. 1973 lernt Werner Schroeter Maria Callas in Paris kennen, die ihn seit Ende der 50er-Jahre immer wieder zu diversen Filmen inspiriert hat. Das Filmmuseum in Wien richtet 1975 eine große Werkschau aus. 1977 beginnen die Dreharbeiten zu seinem Film Der schwarze Engel in Mexico. 1977/78 erhält er einen Lehrauftrag für Neuere Französische Literatur und Film an der University of Berkeley, USA, einen Lehrauftrag für Film an der University of Los Angeles (UCLA); Workshop an der San Francisco Art School. Werkschau im National Film Theatre in London.

 

Seit Februar 2010 bei Amazon zu bestellen: Die Werner Schroeter Collection

3 seiner bekanntesten Filme sind in dieser Box enthalten

Der Film Regno di Napoli  (Neapolitanische Geschwister) beschert Werner Schroeter 1978 einen internationalen Erfolg, erhalt einen Bundesfilmpreis, den Adolf-Grimme-Preis und noch einige andere renommierte Filmpreise. 1979 dann erste Operninszenierung am Stadttheater Kassel mit "Lohengrin" von Richard Wagner. 1980 wird der Film Palermo oder Wolfsburg mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

1981 Bundesfilmpreis für Tag der Idioten. Im Mai 1984 beginnen die Dreharbeiten zu Der Rosenkönig in Spanien mit Magdalena Montezuma, wo sie leider stirbt. Bis 1989 diverse Operninszenierungen in Düsseldorf, Bremen, Freiburg, Frankfurt, Kassel, Mailand, Paris u.a. Städten.

Für den Bericht der Regisseurin Ariane Mnouchkine Auf der Suche nach der Sonne erhält Werner Schroeter den Adolf-Grimme-Preis und für Malina erhält er 1991 den Bundesfilmpreis.

  

1996 Vergabe des Ehrenleoparden der Filmfestspiele in Locarno/Schweiz für sein Gesamtwerk und Filmpreis der 30. Internationalen Hofer Filmtage für sein Gesamtwerk. 1997 Filmpreis der Deutschen Filmkritik für den Dokumentarfilm Poussieres d'amour - Abfallprodukte der Liebe. Und für den Film Die Königin - Marianne Hoppe bekommt er den Arte-Preis.

  

Bei der Berlinale 2010 wird Werner Schroeter mit dem Teddy Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Trophäe, die von dem Comiczeichner Ralf König entworfen wurde, wird für Filme verliehen, die schwule, lesbische oder transsexuelle Inhalte zeigen. 

  

Am 14. März 2010 erhielten der Filmemacher Schroeter und die Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch in der Oetkerhalle den mit 10.000 Euro dotierten Bielefelder Friedrich Wilhelm Murnau Filmpreis.

 

Werner Schroeter stirbt am 12. April 2010 in Kassel.

  

  

N

E

U

Ein Film von Elfi Mikesch >>> Uraufführung 11.02.2011

Mondo Lux - Die Bilderwelten des Werner Schroeter

Unter Mitwirkung von: Werner Schroeter, Anne Ratte-Polle, Almut Zilcher, Pascale Schiller, Dörte Lyssewski, Isabelle Huppert, Rosa von Praunheim, Monika Keppler, Wim Wenders, Alberte Barsacq, Peter Kern, Ingrid Caven, Wolf Wondratschek, Paulo Branco, Digne Meller Marovicz, Juliane Lorenz, Christian Holzfuß, Heikko Deutschmann, Rufus Beck, Alexis Bug, Julia Kamenik, Alexandra Kunz, Lise-Marie Landgraf und Oleg Zhukov


   

  

   

      

Fremde Links auf dieser Seite:

www.filmportal.de (über Werner Schroeter) 

www.ansicht11.de/fotografie.html 

www.nw-news.de Artikel über die Preisverleihung

www.fr-online.de (Rosa von Praunheim an Werner Schroeter)

www.moz.de (Zum 65. Geburtstag)

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 2. Sept. 2011