Bernhard Wicki

Regisseur  Drehbuchautor  Darsteller

    

Seine Biografie

  

  

  

  

Besuch, Der ... R, 1963

   

Brücke, Die ... R, 1959

   

Curd Jürgens, der Filmstar, der vom Theater kam ... R, Dok, 1977, WDR

   

Eine Frau im besten Mannesalter ... D, 1963

  

Erbe der Guldenburgs, Das ... D, Regie: Gero Erhardt

  

Eroberung der Zitadelle, Die ... R, 1977, WDR

  

Es geschah am 20. Juli ... D, 1955 (Regie: G. W. Pabst)

Oberst Graf Schenk von Stauffenberg, von Wicki in einer überzeugenden Darbietung zum Leben erweckt, scheitert aus den hinlänglich bekannten Gründen bei seinem Attentat-Versuch auf Adolf Hitler. --- Um äußerste historische Detailgenauigkeit bemühter Film.

  

Falsche Gewicht, Das  ... R, 1971, ZDF, 145 Min., nach dem Roma von Josef Roth (Weitere Beschreibung: Goethe-Institut)

Historiendrama. In einem kleinen, verdreckten Grenzdorf in Galizien, in Zlotogrod, lebt Eichmeister Eibenschütz. Seiner Frau Regina zuliebe hat er seinen Dienst bei der Armee quittiert, in der er als Unteroffizier gedient hatte. Aus dieser geregelten, von Befehlen bemessenen Welt gerät er in eine Gesellschaft, in der Betrug, Gaunerei und Lüge Notwendigkeit und Folge einer untergehenden Epoche darstellen. Der Not der kleinen Leute steht er - dem Gesetz gemäß - gnadenlos und hart gegenüber. Die Ehe des Eichmeisters Eibenschütz ist zerstört, als er erfährt, dass seine Frau ihn betrügt und ein Kind von seinem Schreiber erwartet. In Jadlowkers Schenke sieht Eibenschütz die schöne Zigeunerin Euphemia, die Geliebte Jadlowkers. Er verfällt ihr und dem Alkohol. Mit dumpfer Verzweiflung versucht er, wieder der zu werden, der er war. Doch sein Untergang ist nicht aufzuhalten. (Quelle: 3sat)

Sonstiges: Obwohl für das Fernsehen konzipiert, wurde der Film auch im Kino gezeigt; erst dort ist die ganze Kraft seiner Inszenierung zu sehen.

Darsteller: Agnes Fink, Helmut Qualtinger, Johannes Schaaf

   

Frauensee ... D, 1958 (Regie: Rudolf Jugert)

Eine der in Wickis Schauspieler-Karriere eher seltenen Komödienrollen.

Als Schlossherr im Salzkammergut lernt er im Laufe turbulenter Verwechslungen einiges über den Nutzen und Nachteil der Liebe für das Leben.

    

Grünstein-Variante, Die ... R, 1984/85, WDR

   

Karpfs Karriere ... R, 1971, WDR

Darsteller: Agnes Fink, Martin Benrath, Jochen Sostmann, Alexander May

   

Kennwort Morituri ... R, 1965/66, Drehbuch: Daniel Taradash (nach einem Roman von Werner Jörg Lüddecke)

Bernhard Wicki liefert mit "Kennwort: Morituri" den besten seiner amerikanischen Filme ab, der ganz beträchlich von der herausragenden Photographie von Conrad Hall profitiert (Hall wurde für einen Oscar für die beste Kamera nominiert). Basierend auf einem deutschen Roman nimmt Wicki hier ein paar Situationen und Ideen, die durchaus Klischeebelastet sind und vermengt das alles in ein effektives Garn, das langsam, aber beträchtlich an Fahrt aufnimmt und die Spannungskurve kontinuierlich nach oben schraubt. Erstaunlich ist bei diesem Film auch die Brutalität. Nicht wegen irgendwelcher Actionsequenzen — der Film braucht kaum welche -, sondern wegen des Inhalts seiner Geschichte, besonders in Hinblick auf die von Janet Margolin gespielte jüdische Überlebende Esther, die trotz enormer erlebter Pein bereit ist, alles zu opfern, um Crains Mission zum Erfolg werden zu lassen. Fazit: Spannender Klassiker mit Top-Besetzung. (Quelle: Amazon)

  

Kinder, Mütter und ein General ...D, Regie = Laszlo Benedikt, 1955.

Nach dem Roman "Hauen Sie ab mit Heldentum" von Herbert Reinecker.

Die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges, Ende März 1945. In der Nähe von Stettin entscheiden sich einige resolute und entschlossene Mütter ihre 14- bis 16-jährigen Söhne von der Front zurückzuholen, allesamt Gymnasiasten, von den hohlen Sprüchen an den Wänden des Schulschlafsaals fanatisiert. Tatsächlich schaffen es die Mütter trotz zahlreicher Widerstände bis zur "Kampfgruppe Dornberg" vorzudringen, in eine von den Russen belagerte Stadt. Doch dort müssen sie sich nicht nur mit Vorgesetzten und verzweifelten Soldaten, sondern auch mit ihren Kindern auseinander setzen, die nicht mit ihnen zurück wollen. Beim Aufbruch der Division werden die Jungen auf den Wink eines erfahrenen Landsers hin mit ihren Müttern in einer Scheune versteckt. Was aber aus ihnen allen wird, bleibt offen. (Quelle: Amazon)

Vor diesem Film gelangte Regisseur Laszlo Benedek mit THE WILD ONE (mit Marlon Brando in der Hauptrolle) zu Kult-Ehren.

Darsteller: Hilde Krahl, Ewald Balser, Therese Giehse
 

Längste Tag, Der ... R zus. mit Ken Annakin, Andrew Marton und Gerd Oswal

USA 1962, 180 Min., sw, Regie: Ken Annakin, Andrew Marton, Bernhard Wicki (deutsche Episoden).
Drehbuch: Cornelius Ryan (nach seinem Tatsachenbericht).

Darsteller: John Wayne, Henry Fonda, Robert Mitchum, Rod Steiger, Sean Connery, Peter Lawford, Paul Anka, Richard Burton, Curd Jürgens, Loriot

    

Nashörner, Die ... D, 1966, Regie: Gustav Rudolf Sellner

Eines Tages bricht unter den Einwohnern einer Kleinstadt eine mysteriöse Seuche aus – alle verwandeln sich in Nashörner. Nur Behringer wird davon verschont ...

Darsteller: Bernhard Wicki, Ursula Lingen, Max Mairich, Joachim Teege, Alice Treff, Karin Eickelbaum, Siegfried Wischnewski
   

Paukenspieler, Der ... R, D, 1967

Fünf Regisseure – Helmut Meewes, Franz Seitz jr., Volker Schlöndorff, Rolf Thiele und Bernhard Wicki – wurden vor die Aufgabe gestellt, Kurzfilme nach Titeln von Zeichnungen von Paul Klee zu drehen. So entstanden TANZ DES TRAUERNDEN KINDES (Seitz jun.), MILITÄRISCHER SPUK (Meewes), EIN UNHEIMLICHER MOMENT (Schlöndorff), GLOCKENTÖNIN BIM (Thiele) und DIE TRÄNE (Wicki). Zusammengefasst wurden die Streifen unter dem Titel DER PAUKENSPIELER.
Weitere Informationen bei www.film.at >>>
       

Prinzenbad ... D, 1994, Regie: Richard Blank, 83 Min.

Bernhard Wicki in seiner letzten Rolle: als charismatischer Bademeister, der im traditionsreichen Budapester Gellért-Bad über das schillernd anrüchige Treiben der anwesenden Herren wacht. Symbolträchtig tragikomische Erzählung über Geltungssucht und Eitelkeit, größere und kleinere Verbrechen sowie das ewig gleiche männliche Machtgehabe.

Darsteller: Bernhard Wicki, Ulrich Wildgruber, Robert Alföldy, Jekaterina Strishenowa, Gábor Revicky
   

Rosen im Herbst ... D, 1955, Regie: Rudolf Jugert

Gefühlvolle Verfilmung von Theodor Fontanes Roman Effi Briest. Ausdrucksstark Bernhard Wicki als Baron von Instetten.

Darsteller: Ruth Leuwerik, Bernhard Wicki, Carl Raddatz, Paul Hartmann, Lil Dagover
    

Sansibar oder Der letzte Grund ... R, 1987, WDR

In der kleinen Stadt an der Ostsee treffen zufällig sechs Gestalten zusammen: Der Junge Gregor, der KPD-Funktionär; Judith, die Jüdin; am Ort selbst befinden sich Pfarrer Helander; Knudsen der Fischer und Kutterbesitzer; als letzter die Holzplastik des lesenden Klosterschülers. Und die sechs Gestalten haben kein anderes Anliegen, als Deutschland zu verlassen. Anderschs großes Buch von Sansibar ist Mißtrauensvotum ersten Ranges gegen unser behäbig-aufgeblasenes Volk der Mitte.  (Quelle: Amazon)

Auszeichnung: Adolf-Grimme-Preis in Gold. Bernhard Wicki, zweifellos einer der ganz Großen des deutschen Films, gelang eine faszinierende Verfilmung des gleichnamigen Romans von Alfred Andersch, für die er mit dem Adolf Grimme Preis in Gold ausgezeichnet wurde.

Über den Autor: Alfred Andersch, 1914 in München geboren, war nach dem Krieg u. a. Redaktionsassistent Erich Kästners bei der 'Neuen Zeitung', gab zusammen mit Hans Werner Richter die Zeitschrift 'Der Ruf' heraus, nahm an den ersten Tagungen der Gruppe 47 teil und war Herausgeber der literarischen Zeitschrift 'Texte und Zeichen'. Er lebte seit seinem Weggang als Leiter der Redaktion 'radio-essay', die er beim Süddeutschen Rundfunk begründete, als freier Schriftsteller in der Schweiz, wo er 1980 starb. (Quelle: Amazon)

Darsteller: u.a. Peter Kremer, Cornelia Schmaus, Gisela Stein, Michael Gwisdek, Elisabeth Endriss, Peter Sodann, Ulrich Mühe.

    

Spinnennetz, Das ... R, 1989, ZDF/ORF/RAI-Kinokoprod., 196 Minuten

Mit dem Zusammenbruch des Kaiserreiches 1918 bricht für Leutnant Loose eine Welt zusammen. Zunächst muß er sich sein Geld als Hauslehrer bei einem jüdischen Bankier verdienen. Von dort knüpft er ein Netz von Beziehungen, die ihm langfristig weiterhelfen. Er wird Mitglied eines nationalistischen Geheimbundes und dient sich durch Verrat, Mord und Heirat nach oben bis ins Innenministerium. Der einzige, der ihm gefährlich wird, ist der Ostjude und Doppelagent Lenz, der über Looses skrupellosen Aufstieg im Bild ist und den Emporkömmling erpreßt, letztendlich aber seinen Widersacher unterschätzt und vor den Zug geworfen wird. --- Der Film basiert auf dem 1923 erstmals veröffentlichten gleichnamigen Roman des Schriftstellers Joseph Roth. Bernhard Wicki interessierte sich bereits vor 10 Jahren für eine Verfilmung dieser Geschichte doch erst 1986 begannen die Dreharbeiten: über 5000 Statisten wirkten mit, gedreht wurde in der CSSR und in Berlin. (Quelle: Einige Informationen aus der Beschreibung bei Amazon)

Darsteller: Ulrich Mühe, Armin Mueller-Stahl, Andrea Jonasson, Klaus Maria Brandauer

    

Warum sind sie gegen uns? ... R, Dok, 1959, NWRV Hamburg

"Bernhard Wickis Regiedebüt Warum sind sie gegen uns? war Teil einer filmpädagogischen Initiative des Instituts für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht. Der Film wendet sich der bundesrepublikanischen Gegenwart der 50er Jahre zu. Er erzählt von Günter, einem jungen Hilfsarbeiter und Anführer einer Jugendclique, und von Gisela, der Tochter eines Prokuristen. Für sie löst sich Günter aus der Sicherheit der Gruppe, stößt aber in ihrer Familie auf heftige Vorurteile. Als "dokumentarischer Filmbericht" angekündigt, bemüht sich der Film, die Klischees der damals populären Halbstarkenfilme zu vermeiden und ein anderes Bild der Jugend zu zeichnen. So orientiert sich Warum sind sie gegen uns? zwar an Filmen wie Faust im Nacken (USA 1954) mit Marlon Brando, aber in erster Linie will er die Perspektive der Jugendlichen einnehmen. Hier sollen nicht "das Kriminelle und Sexuelle in den Vordergrund" geschoben werden, sondern die "wirklichen Sorgen der Jugend, wie die Frage nach dem Beruf, dem Streben nach Freiheit und der Suche nach erstrebenswerten Idealen." (zitiert aus: Deutsche Woche, 5.11.1958).

Darsteller: Thomas Braut, Ingrid Resch, Anja Böckmann

"Die Fabel verläuft geradlinig wie die einer Short Story. Sie erzählt von der kurzen, unerfüllten Begegnung zweier junger Menschen, die durch die Verhältnisse auseinandergebracht werden. Günter ist zwanzig, Arbeitersohn und 'ungelernter' Arbeiter in einer Gießerei; Gisela, etwas jünger, ist Angestellte, ihr Vater Prokurist. Günter verbringt die Freizeit mit seinen Kumpels vom Motorrad-Club, der eine Tanzkneipe mit schriller Musicbox frequentiert. Zu Giselas Bekannten gehören junge Künstler ... Nachdem es Günter gelungen ist, Giselas Freundschaft zu gewinnen, bleibt er seinem Club fern. Um die Eltern von der Anständigkeit ihres unstandesgemäßen Begleiters zu überzeugen, überrascht Gisela sie mit seinem unangemeldeten Besuch. Die Aussprache nach Tisch zwischen Prokurist und Proletarier endet mit beiderseits lautstarken Beleidigungen. In der Schlusssequenz führt Günter wieder seine Bande auf ihren allabendlichen Spritztouren an."

(schrieb Theodor Kotulla in Filmkritik 1/59)

    

Wunder des Malachais, Das ... R, 1961

   

Zürcher Verlobung, Die  ... D, 1957, Regie: Helmut Käutner.

Komödie mit Lilo Pulver als talentierte Amateurschriftstellerin, die sich in den Regisseur Paul "Büffel" Frank (Wicki) verliebt, welcher wiederum seine eigenen Gefühle für sie nicht zu zeigen imstande ist. Laut eigener Aussage einer von Wickis Lieblingsfilmen mit ihm als Schauspieler.

Darsteller: Liselotte Pulver, Paul Hubschmid, Bernhard Wicki, Rudolf Platte
  
   

 

 

  

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Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 10.09.2011

  

Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit