Das Fräulein von Scudéri 

1976

 

Filmliste Lutz Büscher

 

  

  

Regie ................................................

Lutz Büscher

Drehbuch ..........................................

Karl Wittlinger

Vorlage ..............................................

Nach einer Novelle von E.T.A. Hoffmann

Schnitt ...............................................

Olga Starostikova

Redaktion ...........................................

Wolfgang Patzschke

Kostüme .............................................

Margot Schönberger

Musik .................................................

Sigi Schwab

Kamera ..............................................

Klaus Günther

Szenenbild .........................................

Walter Dörfler

FSK ...................................................

ab 6 Jahre

Länge ...............................................

?

Sonstiges .........................................

Frühere Verfilmungen: 

1919: Das Fräulein von Scuderi - Regie: Gottfried Hacker, Karl Frey

1930: Juwelen - Regie: Hans Brückner (Österreich)

1950: Die tödlichen Träume - Regie: Paul Martin, Drehbuch: Gustav Kampendonk

1955: Der Fräulein von Scuderi - Regie: Eugen York (Defa-Film)

1968: Cardillac - Regie: Edgar Reitz

FBW-Bewertung ................................

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Ur-/Erstaufführung ............................

27. Jan. 1976, 19:30 Uhr

Genre ...............................................

Fernsehspiel nach literarischer Vorlage

  

  

  

Darsteller

Rolle

Angela Salloker ...................................

Magdaleine de Scudéri

Bruni Löbel ......................................... La Martiniere
Hannes Messemer ................................ René Cardillac
Wolfram Weniger ................................ Olivier Brusson
Iris Berben ......................................... Madelon
Richard Lauffen ................................... König Ludgwig XIV.
Helga Roloff ........................................ Marquise de Maintenon
Alfons Höckmann ................................ La Regnie
Peter Bongartz .................................... Desgrais
Harry Kalenberg .................................. Argenson
Mogens von Gadow .............................. Baptiste
Hans Stetter ....................................... Graf von Miossens
Walter Gnilka ...................................... Boileau-Despréaux
Hans Zander ...................................... Wächter

                  

 

 

Inhalt  

 

Das Paris Ludwigs XIV. im Jahre 1680. Eine Reihe von rätselhaften Morden, bei denen stets kostbarer Schmuck geraubt wird, beunruhigt die höfische Gesellschaft. Immer war der Hersteller des Schmucks der berühmteste Goldschmied seiner Zeit, Cardillac.

Das Fräulein von Scudéri, Hofdame des Königs und Freundin der Maintenon, wird eines Tages durch einen jungen Mann, der Cardillacs Gehilfe sit, auf geheimnisvolle Weise in die Vorfälle verwickelt. Er überbringt ihr ein Kästchen mit wertvollsten, einmaligen Juwelen als Geschenk Cardillacs, fleht sie jedoch zwei Tage später an, den Schmuck sofort zurückzugeben, weil sie angeblich in Todesgefahr schwebe. Bevor die Scudéri einen Entschluss fallen kann, wird der junge Mann unter dem Verdacht des Mordes an seinem Meister Cardillac festgenommen. Obwohl alle Indizien gegen ihn sprechen, kann er die Scudéri in einem Gespräch unter vier Augen kurz vor der Gerichtsverhandlung von seiner Schuldlosigkeit überzeugen und beweisen, dass der geniale Goldschmied Cardillac selbst der lang gesuchte geheimnisvolle Mörder war. Er allein kannte seine Auftraggeber, lauerte ihnen nachts auf, ermordete und beraubte sie, weil er sich von "seinem Schmuck" nicht trennen konnte. 

  

Auf den ersten Blick scheint sich diese klassische Kriminalgeschichte unmittelbar als Vorlage für einen großen Film von selbst anzubieten. Aber bei näherer Beschäftigung mit ihr lassen es Behandlung der Thematik und Struktur als reizvoll erscheinen, sie in der Form eines Kammerspiels zu dramatisieren. Dabei zeigt sich, dass diese Form die dem Stoff adäquateste ist, weil die geschilderten Vorgänge um den Mörder und seine Taten einen relativ kleinen und intimen Kreis von Personen bewegen.

 

(Quelle: Broschüre Das Fernsehspiel im ZDF, Dez. 1975 - Febr. 1976, S. 32/33, herausgegeben vom Zweiten Deutschen Fernsehen, Informations- und Presseabteilung)

  

  

  

  

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 11. August 2016

  

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