Winterspelt 1944

1977

 

Filmliste Eberhard Fechner

 

  

  

Regie

Eberhard Fechner

Drehbuch

Eberhard Fechner

Vorlage

nach dem Roman von Alfred Andersch

Produktion

Ullstein AV, Berlin / SFB / HR

Kamera

Rudolf Körösi, Kurt Weber

Musik

Gyorgy Ligeti

FSK

ab 12 Jahre

Länge

108 Minuten

Filmbeschreibung

www.eberhardfechner.de 

Auszeichnung

-

FBW-Bewertung

-

Ur-/Erstaufführung

13.10.1978

Genre

Spielfilm, Literaturverfilmung, 2. Weltkrieg, deutsche Geschichte

      

  

     

Darsteller

Rolle
Hans-Christian Blech Wenzel Hainstock
Ulrich von Dobschütz Major Joseph Dincklage
Katharina Thalbach Käthe Lenk
Henning Schlüter Dr. Bruno Schefold
George Roubicek Captain John Kimbrough
Frederick Jaeger Major Robert Wheeler
Claus Theo Gärtner Obergefreiter Hubert Reidel
Andreas Studnitz Schütze Fritz Borek
Ulrich Radke Hauptfeldwebel Kammerer
Karlheinz Lemken Oberfeldwebel Wagner
Georg Sewell Colonel
Havid Healy Pfc Foster
Hal Galili Master Sergeant
Garrick Hagon Leutnant Evans
James Bate Sänger
Ulrike Bliefert Therese Thelen
Peter Lehmbrock Arnold Weinandy
Thomas Schiestl Gefreiter Schulz
u.v.a.

        

    

Claus-Theo Gärtner

©Copyright: Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

Inhalt

Der Ort Winterspelt in der Eifel im Herbst 1944: An der Front herrscht die Ruhe vor der Ardennen-Offensive. Major Dincklage ist sich der Aussichtslosigkeit der deutschen Seite bewußt und spielt mit dem Plan, sein Bataillon kampflos den Amerikanern zu überlassen. Der Hotelierssohn Hubert Reidel ist Obergefreiter in Dincklages Bataillon, ein unbeliebter Schleifer, der sich einem Soldaten aus homosexueller Neigung genähert hat. Gegen ihn läuft ein Verfahren, dessen Ausgang nur das KZ bedeuten kann. Er begleitet den Kunsthistoriker Schefold über die Grenze, um mit den Amerikanern zu verhandeln. Da der Ehrenkodex der Offiziere keinen Bruch des Fahneneids erlaubt, scheitert das Projekt. Auf dem Rückweg erschießt Reidel Schefold, um sich zu rehabilitieren. Wenige Tage später beginnt die Ardennen-Offensive, die ein Beinhaus mit 75.000 Toten wurde. (Quelle: Hörzu- Filmdatenbank)

   

Winterspelt ist zwischen den beiden Steiner-Teilen entstanden, die vorgeblich die Absurdität des Krieges verdeutlichen wollten. Fechners Kriegsfilm ohne Bomben und Nahkampf wäre geeignet gewesen, gleichzeitig die Absurdität dieser Großproduktionen zu entlarven. Doch dazu reicht es leider nicht: Der Film ist – trotz guter Besetzung und Ausstattung – zu sehr akademischer Testfall, zu sehr sich logisch entwickelndes "Was-wäre-wenn"-Denkspiel, als dass er den Zuschauer betroffen machen oder berühren könnte. Für E. F., seit 1966 einer der profiliertesten Fernsehspielregisseure (Tadellöser & Wolff) und Dokumentaristen (Die Comedian Harmonists), war Winterspelt 1944  der erste und einzige Ausflug in den Bereich des Kinospielfilms. (Quelle: Robert Fischer/Joe Hembus: Der Neue Deutsche Film 1960 - 1980, Goldmann Verlag München, 1981)

    

 

  

  

  

  

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 18. Mai 2016

  

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