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Hanna von acht bis acht 1983
Regie: Egon Günther Drehbuch: Klaus Poche Produktion: Tele Norm Film GmbH, Müchen Kamera: Gernot Roll Länge: 105 Minuten Genre: Fernsehspiel Uraufführung: 12. Sept. 1983 ZDF
Inhalt
Eine Berliner Hotelbar vom Abend bis zum Morgen: Treffpunkt, Durchgang, Zuflucht. Die große und die kleine Welt haben sich einen Mikrokosmos geschaffen mit eigenartigen Ritualisierungen, Sitz- und Hackordnungen, gekonnten Auftritten und peinlichen oder auch tödlichen Abgängen. In einer Manege vergeblicher Hoffnungen und verzweifelter Träume verschwimmen die Grenzen von Tragik und Komik. Die Barfrau Hanna als Dompteuse: Souverän regiert sie ein Niemandsland des Suffs, geht sie so ein auf jeden ihrer Gäste, dass sie Mühe hat, sich selbst noch zu finden. Sie kennt die Aufschneider und die Opportunisten, die liebenswerten Spinner und die Verzweifelten. Hanna unterscheidet die echten und die falschen Gefühle. Sie stellt sich auch den Schwierigsten: dem Karl, der jede Nacht mit dem Schicksal wettet, und dem jüdischen Ehepaar, das nach Jahrzehnten in die Heimat zurückkehrt und mit seinen Fragen nach dem Frieden die Verdränger verwirrt. Zwar kann Hanna verhindern, dass die äußere Realität diese geschlossenen Gesellschaft in dieser Nacht stört, aber den Tod kann sie nicht aussperren. (Quelle: www.meinesammlung.de)
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Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 02.01.2011 |