Rosa von Praunheim

Regisseur  Drehbuchautor  Produzent  Darsteller  Kamera  Musik  Ton

  

Seine Biografie

      

  

  

 

 

24. Stock, Der ... R, DA, Ka, Pr (Doku, 2 Teile), 1977 (HR/WDR), 180 Minuten

11 Hochhäuser am Frankfurter Berg. Skandalöse Stadtplanung. Die Älteren leben am Frankfurter Berg im Ghetto. Was ist zu tun. Die Siedlung abreißen, in die Luft sprengen und neue, kommunikative, freundliche Häuser stattdessen hinstellen. Veränderung ist aufregend. (Quelle: Basis-Film)

     

 

Affengeil ... R, DA, Pr, 1990, 87 Minuten

Hommage an die 75jährige jüdische Tänzerin Lotti Huber, an deren Lebenslust und über ihre Erfahrungen unterm Faschismus.

   

   

AIDS-Trilogie, Die ... (1. bis 3. Teil), R, DA, Pr, 1989 und 1990, 79 Min. 

Zeigt die Antwort schwuler Männer in New York auf Aids. Er zeigt den großartigen und mutigen Kampf einer Minderheit.

Dreiteilige Dokumentation über den Kampf der Homosexuellen gegen die Immunschwächekrankheit AIDS und ihr Auseinandersetzungen mit Krankheit oder Tod. Erkrankte kommen zu Wort und berichten schonungslos offen und ehrlich über ihre Erfahrungen. Offensiv und aufrüttelnd kritisiert der Film in harten, zum Teil auch drastischen Bildern die Ignoranz der amerikanischen Politiker gegenüber AIDS, bemängelt das Gesundheitssystem der USA und zeichnet ein düster-pessimistisches Klimabild der New Yorker-Gay-Szene. (Quelle: Basis-Film)

1. POSITIV, 2. SCHWEIGEN, 3. FEUER UNTERM ARSCH

  

  

Anita - Tänze des Lasters ... R, DA, Pr, 1987 (ZDF), 89 Min.

Die Lebensgeschichte der Tänzerin, Sängerin und Liebhaberin Anita Berger aus dem Berlin der frühen zwanziger Jahre. Bizarr.

Darsteller: Lotti Huber, Ina Blum, Mikael Honesseau

 

  

Armee der Liebenden oder Aufstand der Perversen ... R, DA, Ka, Pr (Doku), 1972-79, 107 Minuten

Dokumentarfilm über die Homosexuellen-Bewegung in den USA. R. v. Praunheim setzt Interviews, die er im Laufe von mehreren Jahren aufgenommen hat, zu einer informativen Bestandsaufnahme der Szene zusammen. Ein gelungenes Plädoyer für Solidarität unter gesellschaftlichern Außenseitern.

 

  

Axel von Auersperg ... R, DA, Pr, 1974 (ZDF)

 

  

Berliner Bettwurst ... R, Ka, Pr, 1975 (NDR)

   

 

Bettwurst, Die ... R, DA, Ka, Pr, 1971 (ZDF)

   

  

Charlotte in Schweden ...R, DA, Kur, 2002

  

 

Dolly, Lotte und Maria ... R, DA, 1987

 

  

Ein Mann namens Pis ... R, Dr, 1991

Rosa von Praunheim nähert sich in seinem Film dem berühmten kommunistischen Theaterregisseur Erwin Piscator, indem er gemeinsam mit Schauspielschülern von der Ost-Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch respektlose Improvisationen im Geiste Piscators entwickelt. Dazwischen montiert sind Aussagen des Theater-Professors Peter Jung, die als biografischer Leitfaden dienen und den Hintergrund des epischen und totalen Theaters von Piscator erhellen. (Quelle: Website Schaubühne Lindenfels)

   

 

Ein Virus kennt keine Moral ... R, DA, D, Pr, 1985/86, 98 Minuten

   

  

Einstein des Sex, Der ... R, 1999, DA: Chris Kraus u. Valentin Passoni

  

  

Feuer unterm Arsch ... R, DA, Pr, 1990 (3. Teil der AIDS-Trilogie)
Von Safer Sex, geschweige denn von Safer Sex "mit Mutter Erde", den Allen Ginsburg für den Umgang mit einer aidsähnlich verseuchten Erde visioniert, sind die deutschen Homosexuellen, denen sich der dritte Film Feuer unterm Arsch widmet, sichtlich weniger angetan.
In Berlin, "der Schwulen-Hauptstadt Deutschlands", trifft der Filmemacher bei seinen Recherchen "auf eine Partystimmung". "Es gibt niemand, der Safer Sex gut findet", sagen die einen und plädieren dennoch für Vernunft, "man muss auch die Freiheit haben, sich zu Tode vögeln", ist die extreme Antwort der Jungen, die ihre mühsam erworbene Identität als Schwule durch freiwillige Einschränkungen nicht auf eine "Aidsidentität" reduziert wissen wollen. Auch in Deutschland hat Praunheim politisch Aktive aufgespürt, die aber seiner Beobachtung zufolge nach dem Kassandra-Prinzip mit der unangenehmen Wahrheit identifiziert und gemieden werden.
"Der Selbsthass der Schwulen", so das bittere Resümme des selbst homosexuellen Regisseurs, "überwiegt in Deutschland". Gestorben wird heimlich. Da Schwule das Alter fürchten, macht die Krankheit plötzlich Sinn. "Warum die Augen aufreißen, wenn man in einer teuren Intensivstation billig erblinden kann. Ob sich hinter diesen Vorwürfen tatsächlich die "schwule Oberstudienrätin" verbirgt, wie Kritiker aus der Szene in Rosa von Praunheims Seele entdeckt haben wollen, ist für Unbeteiligte nicht nachzuvollziehen, darüber sollen die Homosexuellen gefälligst selbst streiten.
Dass Rosa von Praunheim, der sich sicherlich nicht der Lustfreundlichkeit verdächtig macht, an einer selbstverantwortlichen Sexualität festhält, gereicht ihm allemal zu Ehre.
Seine Aids-Trilogie hat allerdings mehr zu bieten, als die Moral, die der Virus nicht kennt. Mit ihren unzähligen Zeitzeugen, dem fremden und befremdenden Material eingespielter New Yorker Experimentalfilme und Happenings und ungeschönten Heftigkeit ihrer Aussagen, die den Diskurs über Aids wieder anfeuern wird, ist sie vor allem das waghalsige Dokument einer immer noch kaum bekannten (Sub)Kultur.
(Quelle: Basis-Filmverleih)

  

 

Frühling für Frankfurt ... R, Kur (13 Min.), 1977  

  

 

Für mich gab's nur noch Fassbinder ... R, DA, Dok, 2000

Untertitel: Die glücklichen Opfer des Rainer Werner Fassbinder.

Dokumentation/Interviewfilm mit Schauspielern, die mit Fassbinder zusammengearbeitet haben.

  

 

Gräfin von Richthofen ... R, Kur (10 Min.), 1979  

  

 

Grotesk - burlesk - pittoresk ... R zus. m. Werner Schroeter (Kopie verschollen), 1968  

  

 

Homosexuelle in New York ... R, Kur (12 Min.), 1971

   

 

Horror Vacui – die Angst vor der Leere ... R, DA, Pr, 1984 (WDR/SFB), 85 Minuten

  

  

Ich bin ein Antistar ... R, DA, Pr und Schnitt, 1977 (WDR)

Die skandalöse Lebensgeschichte der Evelyn Künneke.

Darsteller: Evelyn Künneke, Angèle Durand, Nicolai Rhein

  

  

Ich bin meine eigene Frau ... R, DA, Pr, 1992

Charlotte von Mahlsdorf, geboren 1928 als Lothar Berfelde, führt das Leben einer Frau, eingeschlossen in dem Körper eines Mannes: die fast unglaubliche Lebensgeschichte einer couragierten Außenseiterin, die zu kämpfen versteht. (Quelle: Basis-Filmverleih)

 

  

Jungs vom Bahnhof Zoo, Die ...R, DA, 2011

 

  

Leidenschaften ... R, DA, Ka, Pr, 1971/72 (ZDF)

Frietz liegt nackt auf den Kirchenfliesen und sucht nach dem wahren Glauben. Ort: Glasgow. Der Himmel kommt nicht auf die Erde. Straßenjungs überfallen ihn. Frietz macht eine Weltreise, passt sich immer den Einheimischen an. Im New Yorker Pornokino, auf dem Müllhaufen in Kalkutta, auf dem Strich in Singapur, in der Rikscha in Hongkong, im Luxuspalast auf Hawaii, im Gewühl von Acapulco, auf dem Gletscher über Innsbruck. Der Traummann hat den Traum vom Leben gefunden. Doch "des werden Worte nicht mächtig" sein. "Ein Bilderroman, eine Travestiereise in Aquarellstimmung" (Dieter Kuhlbrodt). Der ZDF-Film ist zugleich einer der gelungensten Praunheims. (Zitiert aus: "Gewalt und Leidenschaft" von Hermann J. Huber, Bruno Gmünder Verlag GmbH, Berlin)

  

 

Macbeth Oper von Rosa von Praunheim ... R, DA, Ka, 1971 (WDR)  

  

 

Mein New York ... R, Dok (Beitrag zur TV-Sendereihe Auslandsreporter), 1982

   

 

Monolog eines Stars ... R, DA, Ka, Pr, 1974 (WDR)

Selbstreflexion einer von einer Frau gespielten Star-Person "Mich interessiert zuerst der kitschige Traum vom erfolgreichen Künstler... bis hin zum Illustriertenstar" (P.)

   

 

Rosa von Praunheim - Foto: Franz Richter (wikipedia)

Rosa von Praunheim

Franz Richter (User:FRZ)

Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt ... R, DA, 1971 (WDR)

Ein mit Witz und Leidenschaft gegen Heuchelei und für selbstbewusste Offenheit agitierendes Lehrstück: Der Film soll Homosexuelle aktivieren, sie aufrufen, ihre unmäßige Angst zu überwinden und selbst für ihre Rechte zu kämpfen... Seid stolz auf Eure Homosexualität! (P.)

Praunheims provokante Momentaufnahme der Situation der Schwulen Ende der 60er Jahre ist legendär. Anhand der exemplarischen Geschichte des schwulen Daniel unterzieht er sämtliche Ausformungen schwulen Daseins seiner pointierten und polemischen Kritik. Als bürgerlicher Spiesser, als Konsumtrine, in der Lederszene, im Park, bei den Tunten und in der schwulen WG tut sich Daniel um, bis er zur Einsicht gelangt: Raus aus den Toiletten, rein in die Strassen. Als provozierend wurde bei seiner Erstaufführung insbesondere empfunden, dass sich Praunheims Kritik nicht nur auf die gesellschaftliche Unterdrückung erstreckte, sondern auch auf die Schwulen selbst, die diese Unterdrückung internalisiert hätten und so politisch impotent geworden seien. Der Film regte in Deutschland die Bildung verschiedenster Schwulengruppen an, und auch in Zürich ist seine Vorführung 1971 im Neumarkt-Säli eng mit der Gründung der Homosexuellen Arbeitsgruppe Zürich, HAZ, verknüpft. Das Patronat für diesen Praunheim-Filmabend hat die Zürcher Aids-Hilfe übernommen. (Quelle: Xenix Kino)

   

 

Portrait George and Mike Kuchar ... R, 1977

 

 

Portrait Marianne Rosenberg ... R, DA, Kur (12 Minuten), 1976  

 

 

Positiv ... R, DA, 1990 (WDR), 1. Teil der AIDS-Trilogie

 

 

Red Love ... R, Kur (11 Minuten), Vorstudie zu Rote Liebe, 1980  

 

 

Rosa Arbeiter auf Goldener Straße 1. und 2. Teil ... R, Kur (2 x 12 Minuten), 1968  

 

  

Rosa von Praunheim zeigt ... R, DA, 1974  

  

 

Rote Liebe (Wassilissa) ... R, DA, u.a. Ka, Pr, 1980 (es gibt noch eine 2. Fassung 1980/81)  

  

 

Samuel Becket ... R, Kur (12 Min.), 1969  

  

 

Schrill, schräg und schwul ... R, 8 Folgen á 60 Minuten, gesendet auf dem Berliner Kabel-Sender FAB, 1991  

  

  

Schweigen ... R, DA, Pr, 1990 (1. Teil der AIDS-Trilogie)
 

  

Schwestern der Revolution ... R, Kur (20 Min.), 1969  

  

 

Schwule Wut, Die (Kinotitel: Schweigen – Tod) ... R, 1989 (SDR)  

  

 

Stadt der verlorenen Seelen ... R, DA, Pr, 1985 (SFB/HR)  

Im Mittelpunkt des Films steht eine Gruppe von Amerikanern, die in einer Berliner Künstlerpension leben. Es sind Rocksänger, Tänzer, Akrobaten, weiße Freaks und schwarze Homosexuelle, Außenseiter der bürgerlichen Gesellschaft. In der 'Stadt der verlorenen Seelen' leben sie ihre Träume von der großen Karriere und finden sich schließlich doch in dem Ghetto ihrer Subkultur wieder. (Quelle: Bestandsverzeichnis der Fernsehspiele 1955 - 88, herausg. vom  Hessischen Rundfunk, Frankfurt 1989)

  

    

Stolz und schwul ... R, DA, 1991  

  

 

Sylvester 70/71 ... R, 1970/71 (unvollendet)

   

 

Tally Brown, New York ... R, DA, Ka Pr, Doku, 1977/78 (WDR), 110 Minuten

Bundesfilmpreis 1979.

Darsteller: Tally Brown, Divine, Andy Warhol

   

 

Todesmagazin, Das  ... R, DA, Ka, Pr (ZDF)

Folgt der New Yorker Zeitschrift "Death Magazine" und sucht mit einem Portrait des Herausgebers Al Goldstein und zweier alter Damen nach einem positiven Verhältnis zum Tod.

   

  

Tunten lügen nicht ...R, DA, Produktion R.v.P. und NDR, 2002

 

  

Überleben in New York ... R, DA, Pro, Dok, 1989/91, 90 Minuten

  

  

Underground and Emigrants ... R, DA, Ka, Pr, 1975/76 (SFB)

   

 

Unsere Leichen leben noch ... R, DA, Pr, 1981/82 (HR)

Feiert das Treffen fünf starker fröhlicher Frauen um die Sechzig in Berlin: Sicher einer der humansten Filme über das Altern, über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, sich im Alter als Mensch zu verwirklichen (SZ).

  

   

Von Rosa von Praunheim ... R, Kur (12 Min.), 1967  

  

 

Was die Rechte nicht sieht, kommt erst recht aus dem Ohr heraus ... R, Pr, 1972 (ZDF)

 

  

 

 

 

  

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www.basisfilm.de (Film Die Bettwurst)

www.filmportal.de (Film Die Jungs vom Bahnhof Zoo)

www.filmzentrale.com (Film Underground and Emigrants u.a.)

www.filmzentrale.com (Film Tally Brown, New York)

www.follow-me-now.de (Film Anita - Tänze des Lasters)

www.hyperkommunikation.ch (Film Horror Vacui)

www.ventura-film.de (Film Der Einstein des Sex)

www.rbb-online.de (Film Die Jungs vom Bahnhof Zoo)

www.rosavonpraunheim.de (diverse)

 

 

     

 

 

  

  

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Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 5.10.2013

 

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