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Ulrich Schamoni Regisseur Drehbuchautor Produzent
Abschied von den Fröschen ...R, DA, produziert von Ulrike Schamoni und Regina Ziegler Der Film zeigt die letzten Lebensjahre des Filmemachers Ulrich Schamoni. Ulrike Schamoni, die Tochter des Regisseurs, hat das Filmmaterial gesichtet und sich auf eine emotionale Reise begeben, die am Ende den Abschied als eine starke, anrührende Chronik aufzeigt, die trotz der Krankheit noch einmal die volle Lebenskraft und Lebenslust dieses einzigartigen Filmemachers dokumentiert.
(Quelle und Foto links: Ziegler-Film)
Alle
Jahre wieder ... DA = Peter
Schamoni, 1967 Bundesfilmpreis, Intern. Kritikerpreis. "Dieser Film will von erwachsenen Männern erzählen, denen es schwer fällt, 'erwachsen' zu werden. Sie sind vierzig Jahre alt, haben es alle 'zu etwas gebracht', kultivieren aber weiterhin jenen saloppen Lebensstil, der für ihre Jugendzeit charakteristisch war. Wesentliches Merkmal dieses Stils ist ein windschiefer Freiheitsbegriff. Freiheit, darunter versteht die "Clique" Ungebundenheit, Unabhängigkeit, Unbürgerlichkeit. Es ist bezeichnend, dass sich die etwas naive Antibürgerlichkeit dieses Freundeskreises in Verhaltensweisen äußert, die auch der Bürger praktiziert, wenn er seinen Kummer hat: Man betrinkt sich, schimpft auf private Miseren, protzt mit Affären oder pocht selbstgefällig auf eine Selbständigkeit, die auch von der Ehefrau nicht unterminiert werden kann. Fast alle Betroffenen glauben, dass ihnen der fehlerfreie Slalomlauf durchs Leben gelungen ist, und sie wollen es nicht wahr haben, dass sie bereits am ersten großen Hindernis – an der Ehe – gescheitert sind. Es ist typisch für ihre Mentalität, dass sie für Krisen oder das endgültige Scheitern der Ehe den Partner verantwortlich machen, dass sie Konsequenzen ausweichen und sich lieber auf eine Mischung von Sentimentalität und Selbstmitleid auf die längst zugebauten Schauplätze einer Jugendzeit zurückziehen, die sich – so fragwürdig sie waren – in der Erinnerung immer mehr verklären...". Mit diesen Worten beschrieb Drehbuchautor Michael Lentz 1967 die Intention des Filmes Alle Jahre wieder. Im Winter 1966/67 innerhalb weniger Wochen in der alten Domstadt Münster von Ulrich Schamoni gedreht, gewann er kurze Zeit später auf der Berlinale den Silbernen Bären – und dazu die Herzen der Zuschauer bis auf den heutigen Tag. Insbesondere in Münster hat dieser kleine Spielfilm, der eine Alltagsgeschichte wunderschön mit viel Zeit- und Lokalkolorit erzählt, längst Kultstatus erreicht. Zum 40. Geburtstag des Films macht das LWL-Medienzentrum für Westfalen diesen liebenswert-jungen "Longseller" gemeinsam mit dem Stadtmuseum Münster in einer limitierten DVD-Edition wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein umfangreiches, bebildertes Begleitheft führt ein in die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des Filmes und die Biografien seiner wichtigsten Protagonisten. Ein sehenswertes Kapitel deutscher Filmgeschichte und ein Geschenk für alle, die Münster lieben! (Quelle: Amazon)
Chapeau Claque ... R, 1973
Chapeau Claque" ist die Geschichte eines Business-Mannes, Hanno Giessen, der sich mit 33 Jahren aus dem Geschäftsleben zurückzieht. Das Familienunternehmen, das die Millionen mit der Produktion von "chapeau claques" verdient hatte, war pleite gegangen. Giessen hat sich seinen Vermögensanteil gerade noch unter den Nagel reißen und sich damit auf den Familiensitz zurückziehen können, wo er wirklich nichts treibt, als sich seinen diversen Sammelleidenschaften widmen. Langweilt sich Giessen? Keine Spur. Er empfängt Gäste, kümmert sich auch hin und wieder um das ranke Mädchen, das sich in seinem Garten räkelt, und wenn er nicht gerade wieder das Badekostüm wechselt, definiert er vor der Kamera sein Leben als Science-fiction-Märchen. Oder als eine Robinson-Crusoe-Version aus unseren Tagen. Zum Neid all der Aussteiger aus dem Alltagsstreß, die ihre grüne Insel noch nicht gefunden haben. (Quelle und Foto links: Ziegler-Film)
Darsteller: Ulrich Schamoni, Anna Henkel, Jürgen Barz, Alix Buchen, Karl Dall, Peter Ehlebracht, Ingo Insterburg, Wolfgang Neuss
Eins
... R, 1970
Es
... R, DA, 1965
Geist
und ein wenig Glück ...
R, Kur, 1966
Hollywood in Deblatschka Pescara
...
R, Kur, 1965
Lockenköpfchen
... R, Kur, 1967
Mein Bruder Willi ... R, DA, Kur, 1972/73
Quartett
im Bett ...
R, DA, 1968 Eine Studentengang plus Freundin gammelt sich durchs Berliner Showgeschäft; lustig, listig, mit netten Gags. Darsteller: Insterburg & Co., Jacob-Sisters, Andrea Rau, Rainer Basedow
So
lebten sie alle Tage ...
R, 1983/84, 5teil. TV-Film
Traumhaus,
Das ...
R, 1982, 113 Minuten Vier junge Leute sehen ihre idyllisch-alternative Lebensweise in einer alten Berliner Villa durch eine Baulöwin bedroht. Ein Ingenieur eilt ihnen zu Hilfe, indem er das Haus renoviert, wobei freilich die Idylle verlorengeht. Die jungen Leute weichen aufs Land aus. Ein inszenatorisch zwar nicht durchgehend gelungener, insgesamt aber witzig-unterhaltsamer Versuch, zwei deutsche Zeitthemen der frühen 80er Jahre - das alternative Leben und die Bauspekulation - miteinander zu verknüpfen. Darsteller: Horst Frank, Judy Winter, Leslie Malton
Ullis
Allerlei ... R, TV-Film,
1983
Vikar von Helmeringhausen, Der oder Was nützt es für die Ewigkeit ... R, TV-Film, 1982
Von Vati ... R, Kur, 1968
Was wären wir ohne uns ... R, 1979, TV-Film in 4 Teilen, SDR, jede Folge ca. 90-100 Minuten Drehbuch: Wolfgang
Menge
Wir
zwei ...
R, 1969, 89 Minuten Mann und Frau treffen sich zehn Jahre nach ihrer ersten Begegnung, wollen nun ihre Liebe erfüllen und drohen daran zugrunde zu gehen. Darsteller: Sabine Sinjen, Christoph Bantzer, Ulrich Schamoni
Fremde Links: www.bautz.de (Film Vikar von Helmeringhausen...) http://tvlizenz.swr-media.de (TV-Film Was wären wir ohne uns) www.thalia-theater.de (über Christoph Bantzer) www.steffi-line.de (über Horst Bollmann) www.steffi-line.de (über Gerd Vespermann) www.defa-sternstunden.de (über Alexander Hegarth) www.defa-sternstunden.de (über Hubert Suschka) www.pierre-franckh.de (HP des Künstlers) www.judy-winter.de (HP der Künstlerin)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 17.12.2011
Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit
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