Ulrich Schamoni

Regisseur  Drehbuchautor  Produzent

     

Seine Biografie

   

  

  

 

Filmemacher Ulrich Schamoni

Foto: Ziegler-Film

Abschied von den Fröschen ...R, DA, produziert von Ulrike Schamoni und Regina Ziegler

Der Film zeigt die letzten Lebensjahre des Filmemachers Ulrich Schamoni.

  
Schwer an Leukämie erkrankt, filmte Ulrich Schamoni sein Leben, bis auf wenige Tage vor seinem Tod im März 1998. Dabei entstanden 170 Stunden Filmtagebuch.
Verbunden mit Ausschnitten aus seinem Werk und biografischen Dokumenten, verfolgt der Film das Ziel, das Vermächtnis eines großen Filmemachers zu bewahren.

Ulrike Schamoni, die Tochter des Regisseurs, hat das Filmmaterial gesichtet und sich auf eine emotionale Reise begeben, die am Ende den Abschied als eine starke, anrührende Chronik aufzeigt, die trotz der Krankheit noch einmal die volle Lebenskraft und Lebenslust dieses einzigartigen Filmemachers dokumentiert.

 

(Quelle und Foto links: Ziegler-Film)

  

  

Der seltene Film von Ulrich und Peter Schamoni kann bei Amazon bestellt werden.

Alle Jahre wieder ... DA = Peter Schamoni, 1967

Bundesfilmpreis, Intern. Kritikerpreis.

"Dieser Film will von erwachsenen Männern erzählen, denen es schwer fällt, 'erwachsen' zu werden. Sie sind vierzig Jahre alt, haben es alle 'zu etwas gebracht', kultivieren aber weiterhin jenen saloppen Lebensstil, der für ihre Jugendzeit charakteristisch war. Wesentliches Merkmal dieses Stils ist ein windschiefer Freiheitsbegriff. Freiheit, darunter versteht die "Clique" Ungebundenheit, Unabhängigkeit, Unbürgerlichkeit. Es ist bezeichnend, dass sich die etwas naive Antibürgerlichkeit dieses Freundeskreises in Verhaltensweisen äußert, die auch der Bürger praktiziert, wenn er seinen Kummer hat: Man betrinkt sich, schimpft auf private Miseren, protzt mit Affären oder pocht selbstgefällig auf eine Selbständigkeit, die auch von der Ehefrau nicht unterminiert werden kann. Fast alle Betroffenen glauben, dass ihnen der fehlerfreie Slalomlauf durchs Leben gelungen ist, und sie wollen es nicht wahr haben, dass sie bereits am ersten großen Hindernis – an der Ehe – gescheitert sind. Es ist typisch für ihre Mentalität, dass sie für Krisen oder das endgültige Scheitern der Ehe den Partner verantwortlich machen, dass sie Konsequenzen ausweichen und sich lieber auf eine Mischung von Sentimentalität und Selbstmitleid auf die längst zugebauten Schauplätze einer Jugendzeit zurückziehen, die sich – so fragwürdig sie waren – in der Erinnerung immer mehr verklären...".

Mit diesen Worten beschrieb Drehbuchautor Michael Lentz 1967 die Intention des Filmes Alle Jahre wieder. Im Winter 1966/67 innerhalb weniger Wochen in der alten Domstadt Münster von Ulrich Schamoni gedreht, gewann er kurze Zeit später auf der Berlinale den Silbernen Bären – und dazu die Herzen der Zuschauer bis auf den heutigen Tag. Insbesondere in Münster hat dieser kleine Spielfilm, der eine Alltagsgeschichte wunderschön mit viel Zeit- und Lokalkolorit erzählt, längst Kultstatus erreicht. Zum 40. Geburtstag des Films macht das LWL-Medienzentrum für Westfalen diesen liebenswert-jungen "Longseller" gemeinsam mit dem Stadtmuseum Münster in einer limitierten DVD-Edition wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein umfangreiches, bebildertes Begleitheft führt ein in die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des Filmes und die Biografien seiner wichtigsten Protagonisten. Ein sehenswertes Kapitel deutscher Filmgeschichte und ein Geschenk für alle, die Münster lieben! (Quelle: Amazon)

  

  

Chapeau Claque ... R, 1973

Ulrich Schamoni in "Chapeau Claque", 1973

Foto: Ziegler-Film

Chapeau Claque" ist die Geschichte eines Business-Mannes, Hanno Giessen, der sich mit 33 Jahren aus dem Geschäftsleben zurückzieht. Das Familienunternehmen, das die Millionen mit der Produktion von "chapeau claques" verdient hatte, war pleite gegangen. Giessen hat sich seinen Vermögensanteil gerade noch unter den Nagel reißen und sich damit auf den Familiensitz zurückziehen können, wo er wirklich nichts treibt, als sich seinen diversen Sammelleidenschaften widmen. Langweilt sich Giessen? Keine Spur. Er empfängt Gäste, kümmert sich auch hin und wieder um das ranke Mädchen, das sich in seinem Garten räkelt, und wenn er nicht gerade wieder das Badekostüm wechselt, definiert er vor der Kamera sein Leben als Science-fiction-Märchen. Oder als eine Robinson-Crusoe-Version aus unseren Tagen. Zum Neid all der Aussteiger aus dem Alltagsstreß, die ihre grüne Insel noch nicht gefunden haben. (Quelle und Foto links: Ziegler-Film)

  

Darsteller: Ulrich Schamoni, Anna Henkel, Jürgen Barz, Alix Buchen, Karl Dall, Peter Ehlebracht, Ingo Insterburg, Wolfgang Neuss

 

 

  

Eins ... R, 1970

  

 

Es ... R, DA, 1965

   

 

Geist und ein wenig Glück ... R, Kur, 1966

 

 

Hollywood in Deblatschka Pescara ... R, Kur, 1965

 

 

Lockenköpfchen ... R, Kur, 1967  

  

 

Mein Bruder Willi ... R, DA, Kur, 1972/73

   

 

Quartett im Bett ... R, DA, 1968 , 88 Minuten, s/w

Eine Studentengang plus Freundin gammelt sich durchs Berliner Showgeschäft; lustig, listig, mit netten Gags.

Darsteller: Insterburg & Co., Jacob-Sisters, Andrea Rau, Rainer Basedow

   

 

So lebten sie alle Tage ... R, 1983/84, 5teil. TV-Film

 

 

Traumhaus, Das ... R, 1982, 113 Minuten

Vier junge Leute sehen ihre idyllisch-alternative Lebensweise in einer alten Berliner Villa durch eine Baulöwin bedroht. Ein Ingenieur eilt ihnen zu Hilfe, indem er das Haus renoviert, wobei freilich die Idylle verlorengeht. Die jungen Leute weichen aufs Land aus. Ein inszenatorisch zwar nicht durchgehend gelungener, insgesamt aber witzig-unterhaltsamer Versuch, zwei deutsche Zeitthemen der frühen 80er Jahre - das alternative Leben und die Bauspekulation - miteinander zu verknüpfen.

Darsteller: Horst Frank, Judy Winter, Leslie Malton

 

 

Ullis Allerlei ... R, TV-Film, 1983  

  

 

Vikar von Helmeringhausen, Der oder Was nützt es für die Ewigkeit ... R, TV-Film, 1982

   

 

Von Vati ... R, Kur, 1968

    

 

Was wären wir ohne uns ... R, 1979, TV-Film in 4 Teilen, SDR, jede Folge ca. 90-100 Minuten

Drehbuch: Wolfgang Menge

         

 

Wir zwei ... R, 1969, 89 Minuten

Mann und Frau treffen sich zehn Jahre nach ihrer ersten Begegnung, wollen nun ihre Liebe erfüllen und drohen daran zugrunde zu gehen.

Darsteller: Sabine Sinjen, Christoph Bantzer, Ulrich Schamoni

   

 

 

  

 

 

 

Fremde Links:

www.bautz.de (Film Vikar von Helmeringhausen...)

http://tvlizenz.swr-media.de (TV-Film Was wären wir ohne uns)

www.thalia-theater.de (über Christoph Bantzer)

www.steffi-line.de (über Horst Bollmann)

www.steffi-line.de (über Gerd Vespermann)

www.defa-sternstunden.de (über Alexander Hegarth)

www.defa-sternstunden.de (über Hubert Suschka)

www.pierre-franckh.de (HP des Künstlers)

www.judy-winter.de (HP der Künstlerin)

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 17.12.2011

  

Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit