Manfred Bieler

 

Regisseur  Drehbuchautor  Romanautor

  

   

 

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Geboren am 3. Februar 1934 in Zerbst/Sachsen-Anhalt.

Gestorben am 23. April 2002 in München.

  

 

Schulbesuch und Abitur in Dessau.

 

 

Studium der Germanistik an der Humboldt-Universität in Berlin.

 

 

Schon während seiner Schulzeit beginnt er, kleinere Geschichten zu schreiben, z.B. "Der Vogelherd", die 1955 den "Silbernen Preis" der Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Warschau bekommt.

 

 

Von 1956 - 1957 gehört Bieler als wissenschaftlicher Mitarbeiter dem Deutschen Schriftstellerverband (PEN) an. Diese Mitgliedschaft musste er nach seinem Protest gegen die Niederwerfung des Ungarn-Aufstandes aufgeben.

 

 

1964 Umsiedlung nach Prag, 1967 nahm er die tschechische Staatsbürgerschaft an. Kurz nach dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts im August 1968 emigrierte er in die Bundesrepublik (Staatsbürgerschaft 1971). Seit dieser Zeit wohnte er in München.

  

 

Bieler verfasste zahlreiche erfolgreiche Hör- und Fernsehspiele, von denen viele ausgezeichnet wurden. Durch die Romane Maria Morzeck oder das Kaninchen bin ich machte er sich bei einem großen Lesepublikum einen Namen (die tschechische Ausgabe des Buches wurde verboten). Der DEFA-Film (Regie: Kurt Maetzig), für den er auch das Drehbuch schrieb, wurde in der DDR ebenfalls verboten und erst 1989 uraufgeführt.

 

 

Er schrieb die Drehbücher zu Der Passagier (1971, Regie: Thomas Brasch), Der Mädchenkrieg (1975, verfilmt unter der Regie von Bernhard Sinkel), Der Kanal (1978), Der Bär (1983) oder Still wie die Nacht - Memoiren eines Kindes.

   

 

1977 erhielt Manfred Bieler den Jakob-Kaiser-Preis.

 

 

Seit 1966 war er mit seiner tschechische Frau Marcella (geborene Matejovská) verheiratet. Aus dieser Ehe gehen zwei Kinder Sohn Gregor und Tochter Laura Bieler hervor.
  

  

Autor folgender Bücher:

1963 "Bonifaz oder Der Teufel in der Flasche"

1969 "Maria Morzeck oder Das Kaninchen bin ich"

1975 "Der Mädchenkrieg"

1978 "Der Kanal"

1980 "Ewig und drei Tage"

1983 "Der Bär"

1989 "Still wie die Nacht"

 

(Quelle: Einige Informationen aus Wikipedia)

  

 

 

 

Eine Auswahl von Filmen, bei denen Manfred Bieler das Drehbuch schrieb:

 

 

Das Kaninchen bin ich (Regie: Kurt Maetzig, 1964)

Film nach Bielers Roman über den Alltag eines Ostberliner Mädchens wurde verboten. Die erweiterte Romanfassung wurde 1976 als Maria Morzeck von Horst Flick inszeniert.

 

 

Tod in Kanapu (Regie: Rainer Wolffhardt, 1969)

Porträt eines Mannes, der die Nazidiktatur zur persönlichen Rache nutzte.

 

 

Wenn alle anderen fehlen (Regie Horst Thürling, 1972)

 

 

Sonntagsgeschichten (Regie Kurt Hoffmann, 1976)

 

 

Einladung zur Enthauprung (Regie Horst Flick, 1973)

 

 

Oblomows Liebe (Regie Claus Peter Witt, 1976)

 

 

Der Mädchenkrieg (Regie Sinkel / Brustellin, 1976)

 

 

Hell in Frauensee (Regie Wolfgang Panzer, nach Vicky Baum, 1981)

Zwanziger Jahre: Der hungernde Erfinder Dr. Ing. Urban Hell versucht während der Saison, sich als Schwimmlehrer und Bademeister am Frauensee über die Runden zu bringen. Täglich wartet er auf die Nachricht, dass seine Erfindung ihn von allen Sorgen erlöst. Er verliebt sich in May Sysenkop, die Tochter eines wohlhabenden Vaters. May erwidert seine Zuneigung, hat aber eine Zwillingsschwester, was für Komplikationen sorgt. Nach der großen Krise (May wird eifersüchtig und reist ab, Hell wird sterbenskrank) setzt sich Hells Erfindung durch, er wird anerkannt, reich und heiratet May. (Quelle: SWR)

 

 

Willy und Lilly (Regie Franz-Peter Wirth, 1971)

 

 

Am Südhang (Regie Michael Verhoeven, 1980)

(Nach der Erzählung von Eduard von Kayserling)

1914: Ein Leutnant verbringt den Sommer auf dem Landsitz seiner Eltern und verliebt sich in Daniela, der auch alle anderen Männer im Umkreis den zugetan sind.  Seine Leidenschaft wird durch ihre Zurückhaltung noch gesteigert und am Ende will er sich sogar für sie duellieren. Niemand kommt dabei zu Schaden – doch ein anderer junger Mann nimmt sich selbst das Leben und bricht mit seiner Tat die trügerische Idylle.

Darsteller: Andrea Jonasson, Helmut Zierl, Ulrich von Dobschütz u.a.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim
Bearbeitet: 26. März 2021

 
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