Fred Breinersdorfer

Drehbuchautor  Produzent

     

Filme mit Beteiligung Fred Breinersdorfer

  

         

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Fred Breinersdorfer bei Filmportal

 

Herzlichen Glückwunsch zum 70sten am 6. Dezember 2016

(Hamburger Abendblatt, 5.12.2016)

   

 

 

 

 

  

Fred Breinersdorfer

Foto: Wikipedi-User "1Holsteiner2"

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Fred Breinersdorfer wurde am 6. Dezember 1946 in Mannheim geboren.

  
Studium der Rechtswissenschaft und Soziologie in Mainz und Tübingen.

Nach seiner Promotion viele Jahre Lehrtätigkeit an diversen Hochschulen im Medien und Urheberrecht, wobei er etliche Jahre als Rechtsanwalt Mandanten vor allem im Bereich des Hochschulrechts vertritt. 1994 Ernennung zum Honorarprofessor in Baden-Württemberg.

Schriftsteller-Tätigkeiten vor allem für Krimis, beginnt Drehbücher zu schreiben, auch Regie- und Produzententätigkeit.

In den Jahren 1997 - 2005 Bundesvorsitzender des Verbandes Deutscher Schriftsteller (VS), Mitglied des P.E.N.-Zentrums Deutschland.

  

Fred Breinersdorfer hat zwei Kinder: Sohn Julian ist Architekt und Tochter Léonie-Claire ist Anwältin und Drehbuchautorin. Zusammen entwickelten beide Drehbücher für die Serie "Tatort"-Reihe, insgesamt stammen ca. 20 Drehbücher aus seiner/ihrer Feder.

Fred Breinersdorfers' erstes Drehbuch für diese Serie war der Schimanski-Tatort Zweierlei Blut, hier war Felix Huby Mitautor und Hajo Gies führte Regie. Sein Drehbuch zum Fernsehfilm Angst, der nach einem Kriminalfall von 1994 gedreht wurde, ist von Bernd Schadewald in Szene gesetzt worden. Hauptdarsteller Christian Redl ist für diesen Film mit einem "Telestar" belohnt worden. Auch der zuvor 1989 gedrehte Fernsehfilm Der Hammermörder, Regie wiederum Bernd Schadewald, Hauptdarsteller ebenfalls Christian Redl, ist mit einem Preis ausgezeichnet worden, dieses Mal mit dem Grimme-Preis in Gold. Für die Fernsehserie Anwalt Abel mit Günther Maria Halmer und Andrea L'Arronge in den Hauptrollen, zeichnet der Autor verantwortlich. 

Einige seiner letzten Drehbücher waren Der Chinese (2011, Regie: Peter Keglevic), die beiden Tatort-Episoden Borowski und der freie Fall und Ein neues Leben (beide 2012, letztgenannter mit seiner Tochter Léonie-Claire Breinersdorfer als Ko-Autorin).

  

2015 kam der Film Elser - Er hätte die Welt verändert (Offizielle Website) in die Kinos, der von der Deutschen Film- und Medienbewertung mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet wurde. Klaus-Maria Brandauer in der Rolle des Georg Elser, Regie führt Oliver Hirschbiegel. "Die Welt" schrieb am 16. Januar 2015 - Zitat (Quelle: Wikipedia): "Ein sorgfältig recherchiertes und brillant geschriebenes Drehbuch von Fred und Léonie-Claire Breinersdorfer, ein in jeder Nuance überzeugender Hauptdarsteller Christian Friedel und eine meisterhafte Regie von Oliver Hirschbiegel machen Elser zu einem herausragenden Kinoereignis." 

  

Am 3. März 2016 lief in den Kinos ein neuer Film an, zu dem Fred Breinersdorfer das Drehbuch schrieb: Das Tagebuch der Anne Frank (Offizielle Website). Regie führt Hans Steinbichler. Hauptakteure sind Lea van Acken (Anne Frank), Ulrich Noethen (Vater Frank), Martina Gedeck (Mutter Frank). Das Drehbuch orientiert sich stark am Original-Tagebuch und anderen persönlichen Aufzeichnungen von Anne Frank, ihrer Familie und anderen Zeitzeugen. Weitere Darsteller sind Stella Kunkat, André Jung, Margarita Broich, Leonard Carow, Arthur Klemt u.v.a.

  

 

Auszeichnungen (eine kleine Auswahl):

2003 Adolf Grimme-Preis in Gold

2005 Deutscher Filmpreis in Silber

2005 Friedenspreis des Deutschen Films für Sophie Scholl - Die letzten Tage

2006 Bayerischer Filmpreis für Sophie Scholl - Die letzten Tage (Produzentenpreis)

2006 OSCAR-Nominierung für  Sophie Scholl - Die letzten Tage

2008 Murnau-Kurzfilmpreis

2012 Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg für "hervorragende Verdienste"

2014 Bundesverdienstkreuz

2015 Friedenspreis des Deutschen Films für Elser - Er hätte die Welt verändert

2015 Bayerischer Filmpreis für Elser - Er hätte die Welt verändert

 

  

 

 

  

  

  

  

   

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 6. Dezember 2016

  

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