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Günther-Maria Halmer
Schauspieler
TV-Filmvorschau für die nächsten 4 Wochen
Günther Maria Halmer wurde am 5. Januar 1943 in Rosenheim geboren.
Nach der Schule ging er mehrere Jahre ins Ausland. Er lebte u.a. in Paris und zwei Jahre lang arbeitete er als Bergwerksarbeiter in Kanada. Im Alter von 25 Jahren kam er nach Deutschland zurück und besuchte die renommierte Otto-Falckenberg-Schule für Schauspielerei in München. Noch während seiner Ausbildung gab er sein Debüt an den Münchner Kammerspielen. Hier war er u.a. 1969 in "Jagdszenen aus Niederbayern" von Martin Sperr (mit Therese Giehse und Paul Verhoeven), 1970 in Brechts "Leben Eduards des Zweiten von England", in der Uraufführung von Turrinis "Sauschlachten" 1972 zu sehen.
Aber erst 1974 verhalf ihm die Rolle des Tscharlie in Helmut Dietels TV-Serie Münchner G'schichten zum Durchbruch und machte ihn bei den Zuschauen beliebt, mit Therese Giehse als Tscharlies Oma Anna Häusler und Michaela May als Tscharlies Freundin Susi. Diese Rolle war derartig sympathisch, dass es hat einige Jahre gedauert hat, bis der Fernsehzuschauer ihn auch in anderen Rollen akzeptierte.
Von 1988 - 2001 sah man Günther Maria Halmer 20 mal als Rechtsanwalt in der TV-Serie Anwalt Abel, in der er den Pflichtverteidiger Jean Abel spielte, seine Sekretärin "Babyjane" wurde von der sympathischen Schauspielerin Andrea L'Arronge gespielt.
Im Laufe seiner Karriere wirkte Günther Maria Halmer in über 100 Fernsehfilmen und -serien mit. Auch in der Serie "Tatort" spielte er 1986 einmalig den Kommissar Siggi Riedmüller. Leider kam dieser Tatort beim Publikum nicht sonderlich gut an und so blieb es bei dieser "Eintagsfliege" für G. M. Halmer mit dem Titel Riedmüller - Vorname Siggi.
Er arbeitete aber auch in großen Kinoproduktionen, so z.B. 1979 Lucky Star. Bald folgten einige internationale Filme. So spielte er in dem mit acht Oscars preisgekrönten Film Gandhi (1982) neben Ben Kingsley den Dr. Hermann Kallenbach sowie in Sophies Entscheidung (1982) den Auschwitz-Lagerkommandanten Rudolf Höss und in Abrahams Gold von Jörg Graser (1989) neben Hanna Schygulla die Hauptrolle des Karl Lechner.
Unter Peter Beauvais spielt er 1972 in 8051 Grinning, Norbert Kückelmann besetzte in 1974 in seinem Fernsehspiel Angst ist ein zweiter Schatten, er spielte den alten Quirin in Jo Baiers Weibsteufel nach Karl Schönherrs Bergdrama und 2000 in Christian Petzolds Kinofilm Die innere Sicherheit. Im Herbst 2001 stand er als bayerischer General Georg August Freiherr von Kinkel für die BR-Koproduktion Andreas Hofer - Die Freiheit des Adlers in Österreich vor der Kamera. Der Zweiteiler Der Tanz mit dem Teufel - Die Entführung des Richard Oetker (2001) mit Sebastian Koch und Tobias Moretti wurde im März 2002 mit vier Adolf Grimme-Preisen ausgezeichnet (Der "Spiegel" hat zu diesem Film weitere Informationen >>>).
(Quelle: Einige Informationen aus dem Porträt www.br-online.de)
Fremde Seiten: www.br-online.de (über Michaela May) www.br-online.de (über Therese Giehse) www.abovetheline.de (Künstleragentur) www.welt.de (Serie Anwalt Abel) www.tatort-fundus.de (Episode Riedmüller - Vorname Siggi) www.moviemaze.de (Film Die innere Sicherheit) www.teamworx.de (Film Der Tanz mit dem Teufel ...) www.spiegel.de (Film Der Tanz mit dem Teufel ...) www.prisma-online.de (Weitere Filme) wikipedia (Film Andreas Hofer...)
Layout: Rosemarie Kuheim Überarbeitet: 10.04.2011 |