Erika Runge

Regisseurin  Drehbuchautorin  Schriftstellerin

       

I h r e   F i l m e

    

   

  

   

   

   

Erika Runge wurde am 22. Januar 1939 in Halle an der Saale geboren.

  

Abitur, Studium der Literatur und Theaterwissenschaft, Romanistik und Kunstgeschichte in Saarbrücken, Paris, Berlin und München. Dissertationsthema: "Vom Wesen des Expressionismus im Drama und auf der Bühne."

 

Mit ihren Sozialreportagen und Prosatexten zählt sie zu den zentralen Vertretern der Deutschen Dokumentarliteratur in den 60er und 70er Jahren. Nach Abschluss ihres Studiums ging sie nach Hamburg, wo sie beim Norddeutschen Rundfunk als Regieassistentin bei dem Fernsehregisseur Egon Monk arbeitete. Sie wurde unter anderem durch die Interviewsammlung Bottroper Protokolle bekannt. 1970 gehörte Erika Runge zu den Gründungsmitgliedern des "Filmverlags der Autoren".

 

Ihre Filmdokumentationen, die sie für den Bayerischen Rundfunk erstellte, hatten sozialkritische und sozialpolitische Themen wie Arbeitslosigkeit, Gleichberechtigung oder gewerkschaftliches Engagement zum Inhalt. In Filmen von Kollegen übernahm sie auch kleinere Filmrollen.

 

Erika Runge ist Mitglied der deutschen Akademie der Darstellenden Künste, des PEN - Zentrums der Bundesrepublik Deutschland und des Verbands Deutscher Schriftsteller. Mehrere nationale und internationale Preise wurden ihr verliehen. Sie lebt als freie Autorin, Regisseurin und in Berlin.

  

Seit mehr als einem Jahrzehnt ist Erika Runge als Psychotherapeutin tätig.

  

Auszeichnungen:

1968 Preis der deutschen Filmkritik und Fernsehpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste

1970 Förderpreis für Literatur der Stadt München

1971 Ernst Reuter-Preis

1983 Preis der Frankfurter Autorenstiftung

 

 

 

Fremde Links:

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Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 2. März 2009