Daniel Schmid

Regisseur  Drehbuchautor  Darsteller

     

S e i n e   F i l m e

  

 

Infokasten

  

Ein Nachruf aus Die Zeit vom 10. August 2006 von Katja Nicodemus

  

  

Der Schweizer Filmemacher Daniel Schmid (1941-2006) wuchs als Kind in einem Belle-Epoche-Hotel im Bündnerischen Films auf, einem theatralischen Raum mit auf- und abtretenden Berühmtheiten, tragischen, lustigen und obszönen Geschichten, belebt von Erinnerungen, Erfahrungen und Geheimnissen. Damals wurde er zum Geschichtenerzähler - und blieb es bis zu seinem Tod im Jahr 2006. Pascal Hofmanns und Benny Jabergs dokumentarisches Porträt reist durch das Leben eines Bildmagiers, Träumers und Wanderers und bleibt diesem in seiner Form treu: in einer assoziativen Montage aus Filmausschnitten, Archivbildern, Worten treuer Wegbegleiter wie Werner Schroeter, Renato Berta oder Bulle Ogier und Impressionen von Schmids bereisten und erträumen Orten. (Amazon)

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Daniel Schmid (Foto mit seiner freundlichen Genehmigung) - Klick auf das Foto führt zur HP von Daniel Schmid.

Regisseur Daniel Schmid

  (Foto mit seiner freundlichen Genehmigung)

 

Geboren am 26. Dezember 1941

Gestorben am 5. August 2006

 

Studierte Geschichte und Literaturwissenschaft.

1966-1969 beginnt er ein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin. 

 

Er arbeitete mit Rosa von Praunheim, Wim Wenders, Werner Schroeter und Rainer Werner Fassbinder.

   

Seit 1970 hat er sich als Regisseur zahlreicher Filme einen Namen gemacht, darunter La Paloma, Schatten der Engel, Der Kuss der Tosca und Zwischensaison.

   

In Genf und Zürich inszenierte er für die Oper u.a. "Lulu" von Alban Berg. Im einem Bildband, "Die Erfindung vom Paradies - Ein Spektakel in fünf Akten", befasste er sich mit der Schweiz als Theaterdekor und Gefühlskulisse im 19. Jahrhundert. 

 

1970 bis 2004 drehte Daniel Schmid 15 Filme, darunter drei, die als «Dokumentarfilme» bezeichnet werden, obwohl ihm diese Schubladisierung nicht behagte: Imitation of Life (1983), ein Porträt des US-Regisseurs Douglas Sirk, den Altersheimfilm Il Bacio di Tosca (1984) (siehe oben) und Das geschriebene Gesicht (1995) über Männer, die im japanischen Kabuki-Theater Frauenrollen spielen.

  

  

Auszeichnungen

1999 Ehrenleopard für das Gesamtwerk, Locarno (für sein Gesamtwerk)
1998 Kunstpreis der Stadt Zürich

  

  

Nachtrag vom 7. August 2006:

"Der Schweizer Filmregisseur Daniel Schmid ist am 5. August im Alter von 64 Jahren in Flims (Kanton Graubünden) gestorben. Er erlag einem Krebsleiden. Bekannt wurde er durch Beresina oder Die letzten Tage in der Schweiz, der 1999 auf den Festivals von Cannes und Locarno lieg. In Locarno erhielt er einen Ehrenleoparden für sein Gesamtwerk. Früher arbeitete Schmid u.a. mit Rainer Werner Fassbinder zusammen und trat auch in dessen Filmen auf, z.B. Händler der vier Jahreszeiten und Lili Marleen. Außerdem spielte er in Wim Wenders Der amerikanische Freund. Schmid inszenierte auch mehrere Opern."

(Gelesen in der WAZ Bochum, 7. August 2006)

  

     

  

 

 

 

  

Fremde Links auf dieser Seite:

www.artfilm.ch (Film Der Kuss der Tosca)

www.daniel-schmid.com (Artikel aus Die Zeit)

www.columbusfilm.ch (Film Beresina...)

  

  

  

 

  

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 7. April 2010