Herrenjahre 

1983

 

Filmliste Axel Corti

 

  

  

Regie

Axel Corti

Drehbuch

Axel Corti

Vorlage

Nach dem Roman von Gernot Wolfgruber

Gernot Wolfgruber wurde am 20. Dezember 1944 in Gmünd in Niederösterreich geboren. Nach der Hauptschule wurde er Lehrling und Hilfsarbeiter in verschiedenen Berufen, danach Programmierer. Er stammt aus ärmsten Verhältnissen, besucht neben der Arbeit eine Abendschule, holt so auf dem zweiten Bildungsweg die Matura nach und studiert anschließend Publizistik und Politologie. Er lebt heute als freier Schriftsteller in Wien.

Produktion

Thalia-Film GmbH, Wien, Gemeinschaftsproduktion von ORF und ZDF

Kamera

Charly Steinberger

Musik

Hansgeorg Koch

FSK

-

Länge

-

Sonstiges

Hinweise zum Roman

Auszeichnung

-

Ur-/Erstaufführung

-

Genre

Fernsehfilm

       

   

    

Darsteller

Rolle

Peter Simonischek

Bruno Melzer

Josefin Platt

Maria Melzer

Lore Krainer

Mutter Melzer

Hermine Czillinger

Großmutter

Johannes Silberschneider

Reinhard Melzer

Erwin Leder

Katzenschlager

Erwin Steinhauer

Koppensteiner

Christine Csar

Gerti

Lore Brunner

Sissy

Karl Friedrich

Jeschko

Ingrid Burkhard

Haymon M. Buttinger

Georg Corten

Robert Dietl

Peter Josch

Rudolf Knorr

Karl Krittl

Sepp Löwinger

Justus Neumann

Peter Pikl

Hermann Schmid

Alexander Strobele

Hannes Thanheiser

      

       

       

Inhalt

 

Lehrling und Arbeiter ist Bruno Melzer, die Hauptfigur von Gernot Wolfgrubers Herrenjahre. Als Lehrling hat er noch Hoffnung, einmal aus der langweiligen Mittelmäßigkeit seines Lebens ausbrechen zu können. Nachdem er seine Tischlerlehre abgeschlossen hat, glaubt er, die Zeit ständiger Bevormundung sei zu Ende und die angenehmen Seiten des Lebens warten auf ihn.

Doch der Traum vom Schmied des eigenen Glücks und der Unabhängigkeit erweist sich als brüchige Utopie: Er heiratet eine Zufallsbekanntschaft, als sie ein Kind von ihm erwartet. Mit Frau und Kind lebt er auf engstem Raum im winzigen Siedlungshaus seiner Mutter. Um mehr zu verdienen, stellt er sich ans Fließband einer Möbelfabrik. Seine Frau erkrankt an Krebs, der Kehlkopf wird ihr herausoperiert. Kurz nach dem Tod seiner Mutter stirbt auch sie. Mit inzwischen drei Kindern steht Melzer plötzlich allein da.

  

Vor zehn Jahren war er noch ein Unbekannter, heute gehört Gernot Wolfgruber zu den profiliertesten Schriftstellern Österreichs. Eine wichtige Sprosse auf seiner Erfolgsleiter war der Roman Herrenjahre, mit dem Wolfgruber sein hohes Ansehen bei Publikum  und Kritik begründet hat. Dieser zweite Roman des heute 39jährigen Autors wurde an verschiedenen Schauplätzen in Wolfgrubers Heimat verfilmt, dem Waldviertel, wo auch die Handlung des Romans angesiedelt ist. Den Arbeiter Bruno Melzer spielt ein gebürtiger Grazer: Peter Simonischek. Nach Der Einstand (1977, ZDF, Kleines Fernsehspiel), Auf freiem Fuß (1978, ZDF, Kleines Fernsehspiel, Regie: Peter Keglevic), Das Vorbild (1980, ZDF, Regie: Peter Patzak), Der Jagdgast (1981, BR3) und Niemandsland (1982, ZDF, Regie: Dieter Berner) ist Herrenjahre bereits die sechste Verfilmung eines Wolfgruber-Stoffes.

  

"Ich habe ja schon vor Erscheinen des Buches 1976 die Druckfahnen von Herrenjahre gelesen und war auf Anhieb fasziniert davon", erinnert sich Axel Corti, der damals sofort die Idee hatte, daraus einen Fernsehfilm zu machen. Natürlich kennt er sämtliche Wolfgruber-Romane und zählt sie zu den interessantesten Werken der österreichischen Gegenwartsliteratur. Vor allem bewundert Corti darin die Präzision, mit der Wolfgruber die Menschen schildert: "Er kennt genau, was er beschreibt, und weiß auch genau, worüber er schreibt", erklärt Corti. Wolfgruber kennt diese Menschen aus dem ländlichen Arbeitermilieu von Angesicht zu Angesicht: 1944 in Gmünd geboren, schlug er sich zunächst als Lehrling und Hilfsarbeiter durchs Leben, machte dann die Externistenmatura und absolvierte ein Universitätsstudium.

(Quelle: Broschüre Das Fernsehspiel im ZDF, Heft 43, Dez. 1983 - Febr. 1984, hrg. vom Zweiten Deutschen Fernsehen, Informations- und Presseabteilung / Öffentlichkeitsarbeit)

 

  

  

  

 


  

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 6. April 2016

  

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