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Axel Corti Regisseur Drehbuchautor
Bauer
und der Millionär, Der
... R, 1977 (ORF/WDR)
Beiden
Freundinnen, Die ... R, 1978 (ZDF)
Ein
Dorf ohne Männer ... R, 1963 (ZDF)
Ein junger Mann aus dem Innviertel ... R, 1973 (ZDF/ORF) Corti faszinierte ›der Schoß aus dem alles kroch‹. Der Film verfolgt den konfusen Werdegang des jungen Hitler und macht auch noch Zeitzeugen aus der Linzer Gegend ausfindig. Von Gernot Wolfgruber.
Eine blaßblaue Frauenschrift ... R, 1984 (2 Teile, ORF/RAI), 122 Min. Darsteller: Friedrich v. Thun, Krystyna Janda, Friederike Kammer, Gabriel Barylli, Otto Schenk, Kurt Sowinetz, Georg Marischka, Axel Corti (Erzähler).
Eine
Glück und das andere, Das ... R, 1980 (BR)
Fall Jägerstätter, Der ... R, 1971 (ORF/ZDF) 1943 wird der oberösterreichische Bauer Franz Jägerstätter vom Reichskriegsgericht zu Tode verurteilt. Er hatte den Wehrdienst mit der Begründung verweigert, dass er als Christ einem ungerechten Regime nicht dienen und an einem verbrecherischen Kriege nicht teilnehmen dürfe. Er war der Ansicht, dass ihm kein Mensch, kein Führer und kein Bischof – die Verantwortung für sein Tun abnehmen könne.
Herrenjahre
... R, 1984 (ZDF), Adolf-Grimme-Preis 1985, 122 Min., Drehbuch: Gernot Wolfgruber u. Axel
Corti. Darsteller: Peter Simonischek, Josefin Platt, Lore Krainer, Johannes Silberschneider, Erwin Leder Der Film lief im Mai 2003 als Wiederholung auf 3sat. Ich habe ihn zum ersten Mal gesehen und war stark beeindruckt. Großartig Peter Simonischek und Josefin Platt.
Hure
des Königs, Die ... R, 1991 Nach dem großen Erfolg von WOHIN UND ZURÜCK (siehe weiter unten) wird Corti zu einer großen internationalen Co-Produktion eingeladen. Die Handlung des Films spielt Ende des 17. Jahrhunderts. Es ist ein Historiendrama um Liebe, Leidenschaft und Intrigen.
In
den Regen ... R, 1971 (ORF)
Jakob
der Letzte ... R, 1976 (ZDF)
Junge Freud, Der ... R, 1976 (ORF/ZDF), 96 Min. In
diesem Film geht es um die Jugend des ›Vaters‹ der Psychoanlayse, Sigmund
Freud: von der Kindheit Freuds, über das Studium, die Reise zum Pariser
Neurologen Charcot, die Eheschließung und das erste Buch des jungen
Psychiaters, zu dem Punkt, wo Freud zu ahnen beginnt, dass er über seine
eigenen Neurosen hinwegkommen muss, um weiter vorstoßen zu können. Kaiser
Joseph und die Bahnwärterstochter ... R, 1962 (NDR) Im Jahre 1768 versieht Franz Zwölfaxinger mit seinem herzig-dummen Töchterlein Innocentia, genannt Nozerl, die Obliegenheiten eines Bahnwärters. Mit seinen Mannen und einem falschen Barte ist Franz Zwölfaxinger, zum Wildern ausgezogen, als in einem Sonderzug inkognito S. M. Kaiser Joseph II. erscheint. Majestät flirten mit der schönen Bahnwärterstochter, als ein weiterer Zug ankommt. Ihm entsteigt der Berufsbandit Rinaldo Rinaldini, der einen Anschlag auf den Kaiser plant. In letzter Minute können die zurückkehrenden Wilderer das Attentat auf den Kaiser verhindern. Zur Belohnung verteilt der Kaiser Orden und Adelstitel, bevor er gnädig winkend wieder abreist. Darsteller: Hans Holt, Inge Konradi, Hans Moser, Franz Muxeneder, Paula Pfluger, Richard Eybner, Egon von Jordan, Axel Corti
Katze
auf dem Gleis, Die ... R, 1970 (ORF),
95 Min., s/w BUCH: Josef Topol, Übersetzung: Paul Kruntorad, KAMERA: Walter Kindler, Franz Xaver Schwarzenberger, SCHNITT: Ulla Schneiderbauer, TON: Herbert Giesser, PRODUKTION: Adi Mayer Film, Wien; im Auftrag des ORF. Darsteller: Heidemarie Fitzi-Theobald, Peter Striebeck, Klaus Rott, Heinz Marecek, Ernst Konarek
Lebemann, Der ... R, 1979 (ORF/WDR)
Man
lernt nie aus ... R, 1976 (Serie, ZDF)
Marquis
von Keith, Der ... R, 1962 (BR)
Miriam ... R, 1968 (ORF)
Radetzkymarsch
... R, 1994 (2 Teile) Darsteller: Max von Sydow, Tilman Günther, Charlotte Rampling
Rowdy
auf der Treppe, Der ... R, 1970 (ORF)
Sohn
eines Landarbeiters wird Bauarbeiter und baut sich ein Haus, Der ... R, 1975
(ORF/WDR)
Tatort
(Herzjagd) ... R, 1980 (WDR)
Tatort
(Wohnheim Westendstraße)
... R, 1976 (BR)
Totstellen ... R, 1975 (TV-Titel: Der Sohn eines Landarbeiters wird Bauarbeiter und baut sich ein Haus) Axel Cortis akribischer, aber auch sehr unversöhnlicher Film, basierend auf Buch und Drehbuch von Michael Scharang, schildert die Geschichte eines jungen Burgenländers namens Franz, der in einer expandierenden Baufirma arbeitet. Der Chef braucht dringend Arbeitskräfte und versucht Franz an seine Firma zu binden, indem er ihm eine Beförderung zum Polier in Aussicht stellt. Franz ist unschlüssig. Nach einigem Zögern nimmt er jedoch das Angebot eines großen Baukonzerns an. Franz will mit seiner schwangeren Freundin Erna eine Familie gründen und ein Haus bauen. Bei einem Unfall wird sie ohnmächtig und Franz sucht nach dem Arzt. Dieser hält sich gerade beim Baumeister auf, der sich dem verzweifelten jungen Mann in den Weg stellt. Franz stößt den Baumeister zur Seite und verletzt ihn dabei am Arm. Franz wird daraufhin angezeigt und kommt vor Gericht. Er gerät immer mehr in die Mühlen der Justiz und landet schließlich im Gefängnis. Dort bleibt ihm nur mehr das Stumm-Werden. (Quelle: filmarchiv.at) Darsteller: Klaus Rott, Sylvia Haider, Liliane Nelska, Bruno Dallansky, Wolfgang Hübsch, Karl Paryla, Jaromir Borek, Achim Benning, Joe Berger, Michael Janisch
Wie
der Mond über Feuer und Blut ... R, 1981 (ORF)
Wohin und zurück ... R, 1982 (ORF/ZDF/SRG) Trilogie (Inhalte siehe unten)
An uns glaubt Gott nicht mehr Zu Beginn ein Takt große Musik, aus dem imaginären Inneren des Schwarzfilms wächst eine Schrift an die Oberfläche: An uns glaubt Gott nicht mehr. Es bleibt für eine Weile dunkel, aus dem Off hört man bereits Stimmen. Der erste Teil der Trilogie WOHIN UND ZURÜCK, die Axel Corti zwischen 1982 und 1985 realisierte, setzt ein mit der (von den Nationalsozialisten so genannten) Reichskristallnacht: für den 16-jährigen Ferry Tobler der sich im Keller verstecken und überleben kann, während sein Vater erschlagen, dessen Stoffgeschäft geplündert und arisiert wird die Vertreibung aus einem schon längst verdüsterten Paradies. Er wirft den Schlüssel zur elterlichen Wohnung in den Kanal und begibt sich auf einen Marsch quer durch Europa: Prag, Paris, Marseille. Unterwegs trifft er auf andere österreichische, deutsche und tschechische Emigranten, ihre Wege werden sich in der geschilderten Zeitspanne von 1938 bis 1941 immer wieder kreuzen. Das Ziel ist Amerika, das Ziel ist der Traum von Freiheit. Wir Deutschen, sagt einmal Ferrys Weggefährte Gandhi (Armin Müller-Stahl) am Lagerzaun, wir sind irgendwo wie Gottsucher, die nicht an Gott glauben können. Daher kommt alles: die schöne Musik und der ganze Mief. (Pressemitteilung, ZDF 1985) Darsteller: Johannes Silberschneider, Armin Mueller-Stahl, Barbara Petritsch, Fritz Muliar, Georg Corten, Hans Falar, Buddy Elias, Eric Schildkraut, Bernd Jeschek
Santa Fé 1942. Eine Ankunft in New York. Der Blick ist auf die Neue Welt gerichtet. Ob seine Hoffnungen tragfähig bleiben, ist fraglich. Das Erlebte, das Grauen und das Bewusstsein, gerade noch mit dem Leben davongekommen zu sein, wirken nachhaltig weiter. Ferry Tobler, der Protagonist von AN UNS GLAUBT GOTT NICHT MEHR steht ohne Papiere an der Reling, gleich ihm die Stumme, die ein Konzentrationslager überlebt hat und seitdem nicht mehr spricht. Die Frau erfasst Panik, sie springt ins Wasser. Ferry versucht, sie zu retten. Er stirbt dabei im Hafen von New York. Der junge Freddy Wolff aus Wien rückt ins Zentrum der Geschichte. Er war ebenfalls an Bord und gibt als seinen Beruf Emigrant an. Freddy möchte endlich lebendig sein und weigert sich gleichzeitig, Amerikaner zu werden. Erinnerungen, Ängste, Illusionen und Heimweh sind nicht abzuschütteln. Keiner im Milieu der Emigranten mag dies wirklich zugeben. Um ihn [Freddy] herum wird geblufft, gewitzelt, bekrittelt und angegeben. Man übertrumpft einander mit Neuigkeiten und angeblichen Kontakten. Jeder ist gerade auf dem Sprung in den Westen oder in eine noch nie dagewesene Position. Man integriert sich. Nach dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den Krieg meldet sich Freddy zur Armee. Ein fauler Kompromiss: Er will gleichzeitig aus einer unhaltbaren privaten Situation weg, dem Land, das ihn aufgenommen hat, seine Dankbarkeit erweisen und nach Europa zurück. (Pressemitteilung, ZDF 1985) Darsteller: Gabriel Barylli, Doris Buchrucker, Peter Lühr, Gideon Singer, Monica Bleibtreu, Johannes Silberschneider, Tilly Breidenbach
Welcome in Vienna Die Geschichte beginnt im Winter 1944. Freddys Division kämpft im Elsaß. Er vernimmt deutsche Gefangene und Überläufer. Einer von ihnen ist der Wiener Treschensky, in dem Freddy einen alten Bekannten wiedererkennt. Nicht zum ersten Mal macht sich Freddy Gedanken über seine Heimkehr. Am Tag der Kapitulation verliebt er sich in die Krankenschwester und angehende Schauspielerin Claudia aus Wien, die Tochter eines Abwehrmajors. Sie kehrt nach Wien zurück, und Freddy begegnet ihr dort wieder. Die vom Krieg ramponierte alte Kaiserstadt schickt sich an, den Schutt wegzuräumen, den Hitler ihr hinterlassen hat. Wieder hat Freddy einen schweren Stand inmitten seiner Kameraden, der gefeierten und vielbegehrten Besatzungssoldaten und in dem bunten Gemisch einstiger Heilrufer, Egoisten, Optimisten, Idealisten und Schieber. Auch Treschensky, der Anpassungsakrobat, ist wieder obenauf. Als Claudia sich für seinen Freund Adler entscheidet, will Freddy wieder nach Amerika zurück. Doch nach wenigen hundert Metern klettert er schon aus dem Truck. (Quelle: arte.tv) Darsteller: Gabriel Barylli, Nicolas Brieger, Claudia Messner, Hubert Mann, Kurt Sowinetz, Karlheinz Hackl, Joachim Kemmer, Liliana Nelska
Aus dem wunderschönen, größtenteils autobiographischen Drehbuch von Georg Stefan Troller hat Axel Corti einen starken, oft erschütternden, ziemlich grausamen Film gemacht: Eine wunderbare Verfilmung in Schwarzweiß mit sehr guten, uns unbekannten Darstellern. Axel Corti ist durch seine präzise und dichte Regie eine Offenbarung, ein Cineast, der sich die Klarheit zum Leitbild gemacht hat. (Quelle: Alain Philippon, Cahiers du Cinéma 1986)
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Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 07/2011
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