Filmhaus-Nachrichten

2010

  

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Schauspieler

Heinz Schimmelpfennig 

gestorben

Wie jetzt erst bekannt wurde, ist der beliebte Schauspieler Heinz Schimmelpfennig, der am 6. April 1919 in Berlin geboren wurde, am 31. Dezember 2010 in seiner Wahlheimat Gernsbach im Schwarzwald gestorben. Er wurde 91 Jahre alt.

  

Weitere Informationen über den beliebten Schauspieler bei www.steffi-line.de >>>

 

 

Volksschauspieler

Jens Scheiblich 

gestorben

Ein Weggefährte des Ohnsorg-Theaters ist tot. Jens Scheiblich starb im Alter von 68 Jahren nach langer Krankheit am 25. Dezember 2010. Er war seit Mitte der 70er-Jahre festes Ensemblemitglied des Theaters und stand mit Heidi Kabel und den anderen Größen des Ohnsorg-Theaters auf der Bühne. Übernahm aber in den letzten Jahren auch verstärkt Fernsehrollen und spielte 15 Jahre lang in der Serie Der Landarzt den Dorfpolizisten Heitmann. Seit 1996 war er wieder festes Mitglied beim Ohnsorg-Theater.

  

Ein Nachruf vom Ohnsorg-Theater >>>

 

 

Schauspieler

Kurd Pieritz

gestorben

Kurd Pieritz wurde am 26. Juni 1918 in Greifswald geboren.
Der Sohn eines Kaufmanns wuchs in Stralsund auf und machte dort sein Abitur. Er wollte Schauspieler werden und erhielt eine Empfehlung von Staatsschauspieler Theodor Loos, doch bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde er Kriegsteilnehmer. Nach der Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft ging er nach Düsseldorf, wo er 1949 ein Stipendium an der Schauspielschule des Düsseldorfer Schauspielhauses unter Gustaf Gründgens erhielt. 1950 gab er sein Debüt in Rheydt, weitere Stationen seiner Laufbahn waren Würzburg, Braunschweig, Wiesbaden und Darmstadt. Seit 1960 lebte er als freischaffender Schauspieler in West-Berlin. Im Film war Pieritz ab 1957 zu sehen, 1958 spielte er in dem DEFA-Kriegsfilm Geschwader Fledermaus den Chefpilot Mitch Bryk. Außer in Kriegsfilmen wurde er vor allem in Krimis eingesetzt, darunter waren auch mehrere Edgar-Wallace-Filme. Meist verkörperte er zwielichtige Gestalten. In den 60er Jahren wurde er zu einem regelmäßig besetzten Hauptdarsteller in Fernseh-Dokumentarfilmen zur deutschen Geschichte. Seine bedeutendste Rolle erhielt er in der Titelrolle eines Zweiteilers um den deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert. Pieritz machte sich auch als Maler und Zeichner einen Namen.

(Quelle: wikipedia)

 

Der Schauspieler starb am 25. Dezember 2010 in Hamburg.
   

 

Armin Mueller-Stahl feiert seinen 80sten!

Armin Mueller-Stahl

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

Einer meiner ganz großen Heroes wird am 17.12.2010 80 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch an Armin Mueller-Stahl

 

Nach dem Verlassen der DDR 1980 wurde er in West-Deutschland innerhalb kürzester Zeit wieder der große Schauspieler, der er auch im Osten Deutschlands gewesen ist.

Ab 1954 hatte er ein Engagement an der Berliner Volksbühne. Er spielte in unzähligen Film- und Fernsehrollen mit, spielte Geige, schrieb und komponierte Liedertexte und sang.

Er wurde viele Male mit hohen Auszeichnungen bedacht, u.a. 1983 mit den Deutschen Darstellerpreis, 1997 gab es eine OSCAR-Nominierung für Shine, 2002 erhielt er das Bundesverdienstkreuz, 2003 den Adolf-Grimme-Preis für Die Manns, 2007 den Deutschen Filmpreis für sein Lebenswerk, 2008 bekam er das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern und 2010 einen Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin und er wurde Ehrenbürger des Landes Schleswig-Holstein. 

  

  

  

  

  

Schauspieler

Alexander Kerst

gestorben

Alexander Kerst - Vielen Dank an Andrea Pollak / Isarbote

Alexander Kerst

Fotografiert 2007 von

Andrea Pollak

Der großartige Film- und Theaterschauspieler Alexander Kerst ist tot. Er starb am 9. Dezember 2010 im Alter von 86 Jahren in München.

Alexander Kerst wurde am 23. Febr. 1924 in Kralup, das liegt in Böhmen, geboren. Er wurde nach dem Abitur zum Kriegsdienst eingezogen und erhielt nach dem Krieg Schauspielunterricht bei Fred Liewehr am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Nebenbei Tätigkeit beim Österreichischen Rundfunk als Sprecher und Reporter. Erste Engagements am Burgtheater und Volkstheater Wien. Danach spielte er in Kassel und in Wuppertal. Seit 1954 auch Rollen im Fernsehen. In den 70er- und 80er-Jahren sah man ihn auch in TV-Serien wie Tatort, Der Alte, Derrick oder Die Krimistunde.

Die beiden letzten TV-Rollen spielte er in Matti Geschonnecks Silberhochzeit und in dem Mehrteiler Die Patriarchin (Regie: Carlo Rola), beide an der Seite von Iris Berben.

  

Weitere biografische Angaben bei www.steffi-line.de >>>

  

  

  

  

  

Schauspieler

Walter Buschhoff

gestorben

Fernseh- und Theaterschauspieler Walter Buschhoff ist tot. Er starb am 7. Dezember 2010 im Alter von 87 Jahren in München. 

 

Der beliebte Schauspieler wurde in Worms geboren und begann nach dem Abitur ein Medizinstudium, das er aber wegen der Kriegswirren nicht beenden konnte. Sie kam er ohne Schauspielausbildung 1945 an die Bühne in Baden bei Wien. Weiterhin spielte er bei den Bühnen in Oldenburg, Lüneburg, Berlin und Frankfurt, und er gehörte zum Ensemble der Münchner Kammerspiele. Walter Buschhoff war in zweiter Ehe mit der Schauspielerin Maria Körber verheiratet.

 

Im Kino war er nicht so häufig zu sehen, hier spielte er in Die endlose Nacht (Regie: Will Tremper, 1962/63), in Der Schinderhannes (Regie: Helmut Käutner, 1958) und eine Hauptrolle in Syberbergs Scarabea - wieviel Erde braucht der Mensch?. Seine Fernsehrollen waren reichhaltiger, so war er beispielsweise in dem wunderbaren Film zu sehen Von Mäusen und Menschen (1968) nach John Steinbeck, in der Regie von Rolf Hädrich, oder Schlöndorffs Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach oder der wunderbaren TV-Serie Ein Mann will nach oben an der Seite von Mathieu Carriere und Ursela Monn. Vor allem aber war Walter Buschhoff bekannt als alter Förster Bieler in der TV-Serie Forsthaus Falkenau

 

Weitere Informationen über Walter Buschhoff >>> und hier >>>

  

  

Jopie Heesters

feiert den

107. Geburtstag

Schauspielerin Simone Rethel und Ehemann Johannes Heesters - Foto: Andrea Pollak / Isarbote

Simone Rethel und Jopie Heesters

Foto: Andrea Pollak/Isarbote

Der älteste noch aktive Schauspieler der Welt - Johannes Heesters - wird am 5. Dezember 2010 107 Jahre alt.

 

Er lebt mit seiner Frau, der Schauspielerin Simone Rethel in bayerischen Landkreis Starnberg. Wikipedia schreibt, dass der Schauspieler und Sänger aufgrund einer Makuladegeneration und eines Glaukoms seine Sehkraft so stark einschränkt sei, dass er 2009 völlig erblindete.

  

Hier ist seine offizielle Webpräsenz >>>

  

  

  

Schauspieler

Heinz Weiss

gestorben

Szenefoto aus "Der Winter, der ein Sommer war" - Foto: PIDAX-Film

Heinz Weiss als Robert Selnik sen. in Fritz Umgelters Der Winter, der ein Sommer war

Foto von PIDAX-Film zur Verfügung gestellt

Am 20. November 2010 ist in Grünwald bei München der beliebte Schauspieler Heinz Weiss gestorben. Er wurde 89 Jahre alt.

 

Heinz Weiss spielte in über 140 Filmen mit, zum Beispiel an der Seite von George Nader in den zwischen 1965 und 1969 gedrehten Jerry-Cotton-Filmen die Rolle des FBI-Mannes Phil Decker. Und er spielte den Herzog von Württemberg in dem 1973 gedrehten TV-Mehrteiler Die merkwürdige Lebensgeschichte des Friedrich Freiherrn von der Trenck an der Seite von Matthias Habich. 1974 sah man ihn als Crustiew in Fritz Umgelters Die unfreiwilligen Reisen des Moritz August Benjowski und  1976 als Robert Selnik sen. in Der Winter, der ein Sommer war, Regie wiederum Fritz Umgelter.

  

Aber er blieb den Zuschauern nur durch zwei seiner Rollen bestens im Gedächtnis. Erstens als Soldat Clemens Forell in dem TV-Mehrteiler der 50er-Jahre So weit die Füße tragen. Die zweite Rolle seines Lebens war die des Kapitän Heinz Hansen in der allseits beliebten ZDF-Serie Traumschiff, die er 27 mal von 1983 bis 1999 verkörperte.

 

1999 musste dem Schauspieler wegen einer Blutvergiftung ein Bein amputiert werden. Seit dieser Zeit saß er im Rollstuhl. Heinz Weiss lebte bis zu seinem Tod in München. Seine Biografie veröffentlichte er 2003 unter dem Titel Logbuch meines Lebens.

  

Weitere biografische Angaben bei filmportal >>>

  

  

Ezard Haußmann gestorben

Ezard Haußmann - Foto: DERDEHMEL

Ezard Haußmann

© DERDEHMEL

Der deutsche Schauspieler Ezard Haußmann ist am Samstag, 6. November 2010, im Alter von 75 Jahren in seinem Haus in Berlin gestorben, dies bestätigte seine Agentur. Im Sommer 2009 hatten die Ärzte bei dem Schauspieler einen bösartigen Tumor im Gehirn entdeckt, der mehrere Male operiert und chemotherapiert werden musste. 

Haußmann wurde 1935 in Berlin geboren und entstammte einer Künstlerfamilie. Sein Vater Erich war Schauspieler, die Mutter Ruth, geb. Wenger, Sopranistin. Im Landestheater Darmstadt kam Ezard Haußmann zum ersten Mal mit dem Theater in Kontakt, wo er soufflierte, als Statist und Beleuchter arbeitete. Seine Eltern siedelten 1956 um in die DDR. Dort besuchte er dann die Schauspielschule Ernst Busch.

Eigentlich wollte er gar kein Schauspieler werden, aber der Zufall wollte es eben so. Es dauerte gar nicht lange, da gehörte er zum Ensemble am Deutschen Theater in Berlin. Danach wechselte er zur Volksbühne, wo er 25 Jahre Theater spielte. Er wirkte auch in vielen Fernsehfilmen mit. Seine letzte Kinoarbeit, bei der sein Sohn Leander Haußmann Regie führte, hieß Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus!

  

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Gedenken an

Christoph Schlingensief

Neuer Newsletter der Fassbinder-Foundation Am 6. November 2010 ab 20 Uhr findet eine Gedenkfeier (Volksbühne am Rosa Luxemburg-Platz, Berlin) für einen der außergewöhnlichsten Künstler - Christoph Schlingensief - statt.

Weiterhin schreibt die Foundation: Am 21. August 2010 ist Christoph Schlingensief nach einem tapferen und aufrechten Kampf gegen seine Krebserkrankung verstorben. Nicht einmal 50 Jahre ist er alt geworden. Dass er für alle, die um ihn trauern, oft auch ein persönlicher Freund geworden war, macht es noch schwerer zu begreifen, dass es ihn wirklich nicht mehr gibt. Nie gab es im deutschen Kunstbetrieb der letzten 25 Jahre diese wunderbare Mischung an Talenten: Einerseits Gedankenakrobat, Bilderstürmer und originärer Filmemacher, andererseits Poet, Opernregisseur, Buchautor und alles überragender Kulturen-Verbinder und Entdecker. Und selten gab es einen aufrechteren und ehrlicheren Künstler, der wie Fassbinder, unzählige Talente entdeckte und vielen dabei nicht nur Arbeit, sondern auch eine künstlerische Heimat gab. Dass er vom Film zum Theater wechselte und bis zuletzt noch hoffte, vielleicht auch einmal einen professionellen Film in der Reihe Tatort zu machen, gehört genauso zu ihm, wie seine Fürsorge für seine Gruppe von Schauspielern und Mitarbeitern. - Nun beginnt die wirkliche Trauer und das Kennenlernen seines Werkes. Wir werden ihn nicht vergessen!

Dazu lädt auch das Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz ein, das am gleichen Tag ab 23 Uhr mit einer bis zum 11. Januar 2011 dauernden Christoph-Schlingensief-Retrospektive startet.

  

  

Ulli Lommel geehrt

Das diesjährige Filmfestival Exground, das in Wiesbaden stattfindet, ehrt dieses Jahr einen nach Hollywood ausgewanderten Filmschauspieler, dessen Name in den 70er-Jahren fest mit Rainer Werner Fassbinder verknüpft war: Ulli Lommel.

Das Festival findet vom 12. bis 21. November 2010 statt. 220 Kurz- und Langfilme wurden aus über 2000 Einreichungen ausgewählt, um dem Publikum präsentiert werden zu können. Es befinden sich Uraufführungen und Europapremieren darunter.

    

 

Oswalt Kolle im Alter von 81 Jahren gestorben

"Der Aufklärer": Oswalt Kolle

Foto: Edmond Frederik

Oswalt Kolle ist tot. Der Schriftsteller, Aufklärer, Journalist und Produzent starb am 27. September 2010 im Alter von fast 82 Jahren.

In den 60er-Jahren schaffte es ein Mann, die ganze deutsche Nation in Aufruhr zu versetzen mit Büchern und Filmen, die sich bis dahin niemand traute zu schreiben oder in Bilder umzusetzen. Er war halt zur richtigen Zeit am richtigen Ort und versuchte unermüdlich, der deutschen Frau und dem deutschen Mann das jeweilige unbekannte Wesen bekannter zu machen. Er schrieb 1967 für die Illustrierte Neue Revue einen Report unter dem Titel Das Wunder der Liebe und wurde auf den Index gesetzt.  

Kolle wurde am 2. Oktober 1928 in Kiel als Sohn eines Psychiaters geboren. Durch sein häusliches Umfeld kam er unweigerlich mit dem amerikanischen Kinsey-Report in Kontakt (das war die erste große Befragung zum Thema Sex). Weiterlesen im Hamburger Abendblatt >>>

  

Nachrufe in welt-online >>> + www.stern.de >>>.

  

 

  

Karin Baal feiert ihren 70. Geburtstag

Karin Baal - Foto: VIRGINIA

Karin Baal, hier 1982

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

Die Schauspielerin Karin Baal, die von dem Regisseur Georg Tressler  unter 700 Bewerberinnen für den Film DIE HALBSTARKEN ausgesucht (heute sagt man gecastet) wurde, man mag es kaum glauben, feiert am 19.09. ihren 70. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

 

Die Fassbinder-Foundation schickt ebenfalls einen Geburtstagsgruß mit folgendem Text: Als Tochter einer Schneiderin in Berlin-Wedding aufgewachsen, begann sie nach Abschluss der Realschule eine Ausbildung als Modezeichnerin. Sie wurde durch eine Annonce, die nach einer jungen Frau des Typs von Marina Vlady suchte, unter 700 Bewerberinnen für die weibliche Hauptrolle in DIE HALBSTARKEN (1956) ausgewählt. Neben Horst Buchholz und unter der Regie von Georg Tressler wird sie in ihrer Rolle als Sissy Bohl zum Idol der westdeutschen Nachkriegsjugend und dreht einen Film nach dem anderen. Deren Auswahl lag nicht immer in ihrer Hand, sondern eher an der Qualität jener Zeit, deren Regisseure und Produzenten. Aber kaum ein anderes Gesicht jener Zeit wird sich so sehr ins Gedächtnis des Zuschauers einprägen. Ihr Lieblingsfilm bleibt bis heute GANOVENEHRE (1966) unter der Regie von Wolfgang Staudte. Er erkennt ihr komisches Talent und zugleich die Tiefe ihrer Darstellung. 
Mit Beginn des Neuen Deutschen Films in den siebziger Jahren entdeckt eine neue Generation von Filmemachern sie für sich, wobei ihr mit ERIKAS LEIDENSCHAFTEN von Ula Stöckl (1976) der Sprung zur großen Charakterdarstellerin gelingt. Sie geht danach mit der Böll-Inszenierung DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM auf Tournee und Rainer Werner Fassbinder besetzt sie in BERLIN ALEXANDERPLATZ (1979/1980) sowie kurz darauf als Untergrundkämpferin Anna Lederer in LILI MARLEEN (1980). 1981 spielt sie Barbara Sukowas Mutter in LOLA und anschließend führt sie bei den Salzburger Festspielen unter der Regie von Wim Wenders in Peter Handkes Über die Dörfer auch ihre Theaterlaufbahn weiter.
Die viel zu früh verstorbene Regisseurin und Autorin Marianne Lüdcke, die Karin Baal bereits in ihrem Spielfilmdebut LIEBE IST KEIN ARGUMENT (1983) besetzte, schreibt ihr in dem Fernsehfilm DIE ABSCHIEBUNG (1984) die weibliche Hauptrolle - Eva - auf den Leib: eine Hommage an die wandlungsfähige Schauspielerin und ihre Rolle in DIE HALBSTARKEN. Bis zum heutigen Tag ist Karin Baal immer wieder in größeren und kleineren Rollen zu sehen, zuletzt in Andreas Kleinerts HURENKINDER (2008).
Karin Baal hatte viele Höhen und Tiefen in Ihrer Laufbahn und zahlreiche persönliche Krisen durchlebt. Aber sie hat sie gemeistert und ist einen erstaunlichen Weg gegangen. Die Fassbinder Foundation wünscht ihr alles erdenklich Gute zu ihrem Ehrentag und noch viele Filme mehr. ---
Vielen Dank an die RWFF.

  

  

Berlin hat jetzt auch einen Walk of fame

In Berlin wird am 10. September 2010 der Boulevard der Stars in der Potsdamer Straße mit einer würdigen Feier eröffnet. Weitere Informationen bei www.filmportal.de.

  

Klick führt zur Webpräsenz "Boulevard der Stars"

  

  

Neuer Fernsehfilm mit dem Titel Kongo von Peter Keglevic

ZDF-Pressemitteilung vom 07.09.2010

Neuer Film von Peter Keglevic, der am 18. Oktober 2010 im ZDF gesendet wird mit dem Titel Kongo

Die ungewöhnliche Geschichte spielt vor dem Hintergrund eines fiktiven Auslandseinsatzes der Bundeswehr im Ostkongo, wo weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit seit langem ein immer wieder neu aufflackernder Krieg und Bürgerkrieg tobt: Oberleutnant Nicole Nikki Ziegler (Maria Simon), Ermittlerin bei den Feldjägern, wird zu einem Auslandseinsatz nach Bukavu in den Ostkongo geschickt, wo deutsche Elite-Soldaten im Rahmen eines Eufor-Einsatzes die Blauhelm Mission der UN unterstützen. Gemeinsam mit ihrem forschen Kollegen Werner Malinckrodt (Maximilian Brückner) soll sie den Selbstmord des Soldaten René Wenz aufklären, der sich offenbar in der Bar des Feldlagers erschossen hat. Tatsächlich deutet zunächst alles auf Selbstmord hin: Wenz kam mit den verstörenden Verhältnissen in dem schwarzafrikanischen Krisengebiet nicht klar, zudem wollte ihn offenbar seine Frau verlassen. Doch als Nikki auf dem Handy des Toten ein obskures Video findet, das den Tod in einem völlig anderen Licht erscheinen lässt, vermutet sie nicht Selbstmord, sondern Mord.

Hauptmann Kosak (Jörg Schüttauf) ist wenig begeistert von der energischen jungen Soldatin, die mehr und mehr Unruhe in die Einheit trägt. Auch die jungen Soldaten, Feldwebel Marco (David Rott) und sein Freund Philipp (Hannes Wegener), beide Freunde des Toten, sind irritiert. Kosak wird von Oberst Lonsky (Götz Schubert), dem Kommandeur der Truppe, zur Unterstützung der Ermittlungen verpflichtet – Lonsky sieht in der engagierten und idealistischen Nikki eine Seelenverwandte. Gemeinsam mit Werner und der Sprachmittlerin Noelle (Florence Kasumba) kommt sie allmählich einem Verbrechen in einem grausamen Krieg auf die Spur, in dem jeder jeden zu terrorisieren scheint und auch die deutschen Soldaten nur wenig zum Schutz der gequälten Zivilbevölkerung vor dem gefürchteten Captain Crocodile und seinen Kindersoldaten beitragen können. Nikki muss erst lernen, nach welchen Spielregeln in diesem Krieg gespielt wird. Dabei kommt sie einer erschreckenden Wahrheit über die eigenen Soldaten auf die Spur und gerät in Lebensgefahr. (Quelle: ZDF-Pressetext)

   

  

Neuer Fernsehfilm mit Corinna Harfouch und

Michael Gwisdek

ZDF-Pressemitteilung vom 07.09.2010
Gegeneinander und doch gemeinsam ermitteln Corinna Harfouch und Michael Gwisdek im neuen ZDF-Fernsehfilm der Woche Schmidt und Schwarz (Arbeitstitel), zu dem die Dreharbeiten am 7. September in Berlin beginnen. Die Krimikomödie macht die Bühne frei für ein komisch-böses Dialogfeuerwerk - Schmidt und Schwarz schenken sich nichts. Nach dem Drehbuch von Gabriela Gwisdek und unter der Regie von Jan Ruzicka spielen in weiteren Rollen unter anderen Michael Schweighöfer, Stephan Grossmann und Wolfram Koch.

  
Eine rätselhafte Mordserie im pulsierenden Berlin bringt die erfahrene, beharrliche Kommissarin Carolin Schwarz (Corinna Harfouch) an ihre kriminalistischen und emotionalen Grenzen. Bei der Aufklärung der Morde kommt ihr ausgerechnet ihr Vorgänger, der kauzige und von allen Kollegen bewunderte Hauptkommissar Paul Schmidt (Michael Gwisdek) zu Hilfe. Paul interessiert sich weder für Neue Krimikomödie Schmidt und Schwarz die herrschende Moral noch für gesellschaftliche Konventionen. Nach anfänglichem Misstrauen beginnt Carolin intuitiv seine häufig politisch unkorrekten und unkonventionellen Ermittlungsmethoden zu bewundern und auch zu nutzen. Aus zwei sympathische und kauzigen Individualisten mit gleichem Ziel aber unterschiedlichster Herangehensweise wird ein Team, das mit Humor und Instinkt auch einen solch komplizierten Fall zu lösen vermag.

  
Realisiert wird Schmidt und Schwarz im Auftrag des ZDF von Wiedemann & Berg Television. Produzenten sind Max Wiedemann, Quirin Berg und Jan R. Schuster, die Redaktion im ZDF hat Daniel Blum. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

(Quelle: ZDF-Pressetext)

  

  

Das ZDF verfilmt das Leben der bekannten Taucher

Hans und Lotte Hass

ZDF Pressemitteilung vom 01.09.2010
Das Mädchen auf dem Meeresgrund: ZDF verfilmt Leben der Tauchpioniere Lotte und Hans Hass mit Yvonne Catterfeld und Benjamin Sadler in den Hauptrollen.
Das Leben des legendären Unterwasser-Filmpioniers Hans Hass in Wien und seine ersten Expeditionen mit Ehefrau Lotte am Roten Meer 1950 stehen im Mittelpunkt des neuen Fernsehfilms Das Mädchen auf dem Meeresgrund. Für die Koproduktion von ZDF und ORF wird derzeit in Wien, Ägypten, Marokko und vor Ibiza gedreht wird. 

  
Yvonne Catterfeld und Benjamin Sadler sind in den Hauptrollen als mutige Taucher zu sehen, deren Kinofilme und Bücher Weltruhm erlangten und deren Liebesgeschichte fast 60 Jahre später immer noch berührt - und bis heute andauert. Das betagte Paar unterstützt diesen aufwendig produzierten Film von Anfang an tatkräftig: Lotte und Hans Hass werden für einige Szenen sogar selbst vor der Kamera von Mathias Neumann stehen. Regie führt der erfahrene Kinoregisseur Ben Verbong. Das Drehbuch schrieb der in den USA lebende Berliner Autor Christoph Silber.

  
Grundlage des Films ist die Autobiografie Ein Mädchen auf dem Meeresgrund von Lotte Hass. Dieses Buch begleitete im In- und Ausland Generationen von Lesern der Nachkriegszeit, denen Hans und Lotte Hass ein Leben in Freiheit und in Einklang mit der Natur nahe brachten. Das attraktive und damals in vielfacher Hinsicht moderne Abenteurer-Paar entführte in eine faszinierende unerforschte Welt voller Geheimnisse und Gefahren. Hans und Lotte Hass trugen dazu bei, dass in den Augen ihres Publikums die immer noch vom Krieg gezeichnete Erde endlich wieder zu einem blauen Planeten wurde. 
(ZDF-Pressetext)
  

  

Christoph Schlingensief

erlag seinem  Krebsleiden

21.08.2010: Wie soeben bekannt wurde, ist der Regisseur, Filmemacher, Intendant und Aktionskünstler Christoph Schlingensief heute an seiner Krebs-Erkrankung gestorben. Er wäre im Oktober 50 Jahre alt geworden.

 

Weitere Meldungen zu diesem traurigen Ereignis sind zu finden bei:

www.focus.de - www.spiegel.de - www.tagesschau.de  

Hamburger Abendblatt - Der Tagesspiegel - welt.de

  

  

Schauspieler

Heinrich Schmieder

gestorben

Heinrich Schmieder in einer Polizistenrolle - Foto: Edmond Frederik

22.07.2010:

www.tagesschau.de berichtete am 21.07.2010, dass der Schauspieler Heinrich Schmieder im Alter von 40 Jahren gestorben sei. Er hatte in Italien an einem Mountainbike-Rennen teilgenommen und wurde danach leblos in seinem Hotelzimmer im italienischen Livigno aufgefunden.

 

Heinrich Schmieder war den Zuschauern bekannt als Kollege der Hauptkommissarin Inga Lürsen (Sabine Postel) in der TV-Serie Tatort als Kommissar Tobias von Sachsen, diese Rolle spielte er von 1999-2001.

  

Filmo- und Biografie des Schauspielers bei filmportal.de.

  

Aus Anlass des Todes des Schauspielers wiederholt die ARD am Samstag, dem 24. Juli 2010 um 20:15 Uhr die Tatort-Episode Kalte Wut von 2001.

    

  

Schauspielerin

Dagmar Altrichter

gestorben

22.07.2010:

Wie ich heute bei focus-online gelesen habe, ist die Schauspielerin Dagmar Altrichter am 20. Juli 2010 im Alter von 85 Jahren gestorben. Sie lieh Ava Gardner und Elisabeth Taylor ihre Stimme...

  

Weiterlesen www.focus.de >>>

  

  

Theater-Uraufführung Die Sehnsucht der Veronika Voss

05.07.2010:

Bühnenversion von Rainer Werner Fassbinders Die Sehnsucht der Veronika Voss  

- Ab 17. September 2010 -

Das Schauspiel Frankfurt wird ab September 2010 den Rainer Werner Fassbinder-Film als Uraufführung auf die Bühne bringen. Hausregisseurin Bettina Bruinier inszeniert Fassbinders Spielfilm mit Stephanie Eidt in der Titelrolle. Das Stück soll am 17. September in den Kammerspielen Premiere feiern, wie das Theater am Montag berichtete. (Quelle: derstandard.at)

    

  

Regisseur 

Joseph Vilsmaier bekommt Ehren-Biber

Die 32. Biberacher Filmfestspiele werfen ihre Schatten voraus. Schon jetzt kündigen immer mehr renommierte Schauspieler und Regisseure ihr Kommen an. Allen voran Joseph Vilsmaier: Der Münchener Filmemacher bekommt dieses Jahr den Ehrenbiber verliehen, schreibt das Internet-Portal der Schwäbischen Zeitung am 04.07.2010.

 

Weiterlesen - www.schwaebische.de >>>

     

   

Regisseur Christoph

Schlingensief

sagt Teilnahme an Ruhr-Triennale ab

02.07.2010: Der Regisseur und Performance-Künstler Christoph Schlingensief hat krankheitsbedingt seine Teilnahme an der Ruhr-Triennale abgesagt. Nach einem erneuten schweren Krankheitsschub seiner diagnostizierten Krebs-Erkrankung sehe er sich nicht in der Lage, weiterzuarbeiten und bat in einem Brief um Verständnis.

  

Weiterlesen - www.spiegel.de >>>
   

  

Der Schauspieler

Frank Giering ist gestorben. Er wurde nur 38 Jahre alt.

Der Schauspieler Frank Giering ist überraschend am Mittwoch, dem 23. Juni 2010, im Alter von 38 Jahren gestorben. Er war den Zuschauern aus der ZDF-Krimiserie Der Kriminalist an der Seite von Christian Berkel bekannt. Er spielte in Filmen wie Das Schloss und Funny Games an der Seite von Ulrich Mühe und Susanne Lothar, Regie:  Michael Haneke. In Absolute Giganten von Sebastian Schipper sah man ihn als Floyd; mit diesem Film wurde er bekannt. Und man sah ihn in Christopher Roths Terroristendrama Baader, wo er die Hauptrolle spielte. Frank Giering wurde in Magdeburg geboren und studierte an der Hochschule für Film im Potsdam, sein erstes Engagement hatte er am Staatstheater in Cottbus.

  

Weitere Informationen bei www.spiegel.de, www.welt.de, www.sueddeutsche.de 

  

ZDF-Pressemitteilung vom 24.06.2010: 
Frank Giering ist tot.
ZDF trauert um Schauspieler des Freitagskrimis Der Kriminalist.
Mit Trauer und Bestürzung hat das ZDF vom plötzlichen Tod des Schauspielers Frank Giering erfahren. Giering prägte seit fünf Jahren an der Seite von Christian Berkel den ZDF-Freitagskrimi Der Kriminalist. Wir verdanken diesem Ausnahme-Schauspieler sehr viel, so ZDF-Fernsehfilmchef Reinhold Elschot. Frank Giering bestach durch überraschende, packende Dynamik und leichtem, selbstironischem Humor. Giering sei dem Vertrauen, das der Sender in ihn gesetzt habe, mit seinem wunderbaren Spiel gerecht geworden.    

  

Seine Grabstätte befinden sich auf dem Neustädter Friedhof in Magdeburg.

  

 

Die Blechtrommel  als Director's Cut

(VÖ 15.07.2010)

Der Film Die Blechtrommel ist nach über 30 Jahren in einer  ca. 20minütig verlängerten Director's Cut-Version zu sehen. Eine von Günter Grass' Lieblingsszenen ist die der von Deutschen getöteten, in den Himmel fahrenden Nonnen. Diese Szene hat Schlöndorff wie bei Mary Poppins inszeniert.

Die neue Doppel-DVD kommt am 15 Juli heraus. 

  

Hier weiterlesen bei welt-online >>> (Ein Exklusiv-Interview mit Volker Schlöndorff)

    

 

Dokumentarfilmer

Klaus Wildenhahn feiert seinen 80. Geburtstag

... und aus diesem Anlass bringt die Firma absolut Medien eine DVD-Box mit einigen seiner Filme auf den Markt, als da wären:

  

DVD 1 Musik:

Smith, James O. – Organist. 1. Die Europa-Tournee des Jazz-Organisten Jimmy Smith. / 2. Ein Jazz-Organist in Amerika. (1965/66) Bandonion. 1. Deutsche Tangos. / Bandonion. 2. Tangos im Exil. (1981)
DVD 2 Arbeitswelt:

In der Fremde (1967) / Stillegung. Oberhausen Mai–Juli ’87. (1987)
DVD 3 Hamburg:

Heiligabend auf St. Pauli (1967/68) / Noch einmal HH 4: Reeperbahn nebenan (1991) / Barmbek: Ein Aufstand wird abgebrochen. (1971/1989)
DVD 4 Film & Fernsehen:

Fernsehauge: Der Mann mit der roten Nelke (1974/1975) / Ein Film für Bossak und Leacock. (1983/84)
DVD 5 Specials:

John Cage (1966) / Im Norden das Meer. Im Westen der Fluss. Im Süden das Moor. Im Osten Vorurteile. (1975/76) / Der König geht. Schloss Dresden. (1990)
DVD-ROM-Teil:
Zwei vergriffene Bücher von Klaus Wildenhahn als PDF-Dateien: »Über synthetischen und dokumentarischen Film. Zwölf Lesestunden« (1975) sowie »Mimesis und Wirkung der Schnulze. Filmtheorie Nr. 2« (1997)
Booklet (40 Seiten): Texte von Klaus Wildenhahn, Werk-Chronik von Hans-Michael Bock

   

  

Volksschauspielerin

Heidi Kabel gestorben

Heidi Kabel - Foto: VIRGINIA

Heidi Kabel, wie man sie kennt und liebt

Foto: Virginia Shue

Heidi Kabel, Deutschlands beliebte Volks- und Theaterschauspielerin ist tot. Sie starb am 15. Juni 2010 im Alter von 95 Jahren in Hamburg.
 
Das Fernsehen erinnerte nochmals an unvergessene Stunden mit Heidi Kabel, so stellte der NDR am Todestag von Heidi Kabel sein komplettes Programm um, zeigte unter anderem das 2004 entstandene Portrait zum 90. Geburtstag von Christian Stöffler Heidi Kabel – Mein Leben sowie zur besten Sendezeit den Klassiker Tratsch im Treppenhaus. Um 22.15 Uhr folgte der 30-minütige Film Ein Abend für die legendäre Heidi Kabel von Arne Wasmuth und Cornelia Quast, gedreht anlässlich des 95. Geburtstages von Heidi Kabel im Jahre 2009. Um 23.45 Uhr folgte dann Frau Sperlings Raritätenladen, das letzte Ohnsorg-Stück mit Heidi Kabel, in dem sie die Inhaberin eines Antiquitätenladens spielte.
Der  ZDF-Theaterkanal ändert sein Juni-Programm und zeigt am 16. und 28. Juni 2010 (jeweils ab 16.40 Uhr) sowie am 20. Juni 2010 (11.40 Uhr) das Volksstück Die Kartenlegerin in einer Aufzeichnung aus dem St. Pauli-Theater in Hamburg.
(Quelle: www.steffi-line.de)

  

Der Hessische Rundfunk zeigt am 20. Juni um 16:50 Uhr den Film Heidi Kabel - Herz, Humor und Happy End von Dörte Petsch und Jan Gerckens.

  

Weitere Print-Medien, die über Heidi Kabel berichten sind die Rheinische Post, www.stern.de, www.welt.de, die FAZ und www.zeit.de.

  

Eine besondere Seite hat der NDR zu Ehren der Schauspielerin erstellt und ihr Leben in Bildern.
  

  

Bernd Eichinger will den Fall Kampusch verfilmen

Wie in einigen Zeitungen heute (28.05.2010) zu lesen war, hat sich der Filmproduzent Bernd Eichinger die Rechte gesichert, den Entführungsfall der Österreicherin Natascha Kampusch verfilmen zu dürfen. Die Geschichte des 1998 entführten zehnjährigen Mädchen sorgte für Furore, als sie 2006 nach einem Martyrium ihrem Entführer entfliehen konnte. Weitere Informationen >>>

  

  

Kleine Reihe mit Fassbinder-Filmen in der ARD

Am 31. Mai wäre Rainer Werner Fassbinder 65 Jahre alt geworden. Aus diesem Grund startet Das Erste eine kleine Reihe mit drei seiner Filme aus dem großen Œvre des viel zu früh verstorbenen deutschen Regisseurs.

  
Zum Auftakt am 31. Mai läuft Lili Marleen (gespielt von Hanna Schygulla), gedreht nach Lale Andersens Biografie Der Himmel hat viele Farben. Die dramatische Geschichte einer unglücklichen Liebe vor dem Hintergrund einer Karriere im Dritten Reich. Am 1. Juni folgt der mehrfach ausgezeichnete Film Die Ehe der Maria Braun, in dem von der Kehrseite der Wirtschaftswunder-Jahre erzählt wird. Und in dem Kammerspiel Die bitteren Tränen der Petra von Kant mit Margit Carstensen in der Titelrolle, das am 2. Juni ausgestrahlt wird, will Fassbinder zeigen, dass es niemals eine Liebe geben kann, die nicht einseitig dominiert wird..

  

  

Berlin-Boulevard wird im September 2010 eröffnet

Die ersten Namen stehen fest. Ab dem 10 September 2010 werden - wie auf dem berühmten Hollywood Walk of Fame - auf dem Berlin-Boulevard (im Boden des Potsdamer Platzes) bekannte deutsche Film- und Fernsehgrößen verewigt werden.

Einige Namen stehen auch schon fest. Darunter finden sich unter den Regisseuren Namen wie z.B. Rainer Werner Fassbinder, Wolfgang Petersen, Konrad Wolf, Fritz Lang, Dominik Graf, Wim Wenders, Werner Herzog und Margarethe von Trotta, Schauspielerinnen wie Romy Schneider, Hanna Schygulla, Angelica Domröse, Hildegard Knef und Corinna Harfouch und Schauspieler wie Götz George, Bruno Ganz, Armin Mueller-Stahl und Mario Adorf, Autoren wie Vicco von Bülow, Billy Wilder und Wolfgang Kohlhaase, Kameramann Michael Ballhaus und die Entertainer Helga Hahnemann und Hans-Joachim Kulenkampff.

 

Weitere Informationen hier bei www.boulevard-der-stars-berlin.de >>>

  

 

Schauspieler

Peer Schmidt

84jährig verstorben

Schauspieler Peer Schmidt - Foto: VIRGINIA

Peer Schmidt

Foto: Virginia Shue

Am 8. Mai 2010 - wenige Wochen nach seinem 84. Geburtstag - starb Peer Schmidt nach längerer Krankheit in einem Berliner Krankenhaus. (Anders lautenden Meldungen zufolge war Peer Schmidt 86 Jahre alt, aber da er in allen Quellen, die ich gefunden habe, am 11. März 1926 geboren wurde, war er 84 Jahre alt.)

 

Peer Schmidt wurde als Sohn eines Kunstmalers/Graphikers in Erfurt geboren. Nach dem Gymnasium besuchte er die Schauspielschule der Staatl. Schauspielbühnen in Berlin, jedoch wurde er leider zum Kriegsdienst eingezogen. 1946 begann seine Bühnenlaufbahn am Deutschen Theater in Berlin.

Er spielte unter Gründgens am Schauspielhaus Düsseldorf, bei den Münchner Kammerspielen, im Schauspielhaus Zürich, in der Kleinen Komödie München und im Theater am Kurfürstendamm, um einige hier zu nennen. Im Theater konnte man ihn sehen als Beckmann in Borcherts Draußen vor der Tür, als Leon in Grillparzers Weh dem, der lügt, als Student in Strindbergs Gespenstersonate, in der Titelrolle in Hasenclevers Ein besserer Herr, als Chlestakow in Gogols Der Revisor, in Dürrenmatts Die Panne, um hier nur einige zu nennen.

 

1953 gab Peer Schmidt sein Filmdebüt in dem Film Liebeskrieg nach Noten an der Seite von Johannes Heesters, Regie: Karl Hartl. Er wirkte danach in über 40 Kinofilmen mit. Aber einen großen Bekanntheitsgrad erreichte er mit der Titelrolle in der 13teiligen ZDF-Serie Der kleine Doktor (nach Simenon), Regie: Wolfgang Becker (1. Staffel) und Thomas Engel (2. Staffel) (1974). In dieser Rolle spielt er den Arzt Dr. Jean Dollent, der gleichzeitig detektivische Ambitionen hat und den man immer wieder bittet, schwierige Fälle zu lösen. Dabei ist er oft erfolgreicher und schneller als die Polizei.

Mir ist Peer Schmidt aufgefallen in der Rolle des George, die er glänzend darstellte, an der Seite von Wolfgang Reichmann (als Lenny) in der TV-Verfilmung Von Mäusen und Menschen nach dem Roman von John Steinbeck, Regie: Rolf Hädrich, 1968.

 

Peer Schmidt war seit 1966 mit der Schauspielerin Helga Schlack verheiratet und lebte die letzten Jahren in Amrum auf Sylt. Weitere Informationen über Peer Schmidt bei www.steffi-line.de.

    

  

Deutscher Filmpreis 2010 vergeben

Am 23. April 2010 sind in einer festlichen Gala im Berliner Friedrichstadt-Palast die Lolas für den Deutschen Film vergeben worden. Es gab einen Gewinner, der alles Andere in den Schatten stellte: Der Film Das weiße Band von Michael Haneke bekam gleich 10 der begehrten Trophäe. Als Ehrengast wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt. Durch die Sendung führte Barbara Schöneberger.

   

Hier sind die Gewinner im Einzelnen:

Bester Spielfilm, bestes Drehbuch, beste Regie (Lola in Gold): Das weiße Band

Bester Spielfilm (Lola in Silber): Sturm (Regie: Hans-Christian Schmid)

Bester Spielfilm (Lola in Bronze): Die Fremde (Regie: Feo Aladag)

Bester Dokumentarfilm: Das Herz von Jenin*) (Regie: Marcus Vetter, Leon Geller)

Bester Kinderfilm: Vorstadtkrokodile (Regie: Christian Ditter)

Beste weibliche Hauptrolle: Sibel Kikeli in Die Fremde

Beste männliche Hauptrolle: Burkhart Klaußner in Das weiße Band

Beste weibliche Nebenrolle: Maria-Victoria Dragus in Das weiße Band

Beste männliche Nebenrolle: Justus von Dohnányi in Männerherzen

Beste Kamera/Bildgestaltung: Christian Berger für Das weiße Band

Bester Schnitt: Hansjörg Weißbrich für Sturm

Bestes Szenenbild: Christoph Kanter für Das weiße Band

Bestes Kostümbild: Moidele Bickel für Das weiße Band

Bestes Maskenbild: Waldemar Pokromski und Anette Keiser für Das weiße Band

Beste Filmmusik: The Notwist für Sturm

Beste Tongestaltung: Guillaume Sciama, Jean-Pierre Lafore für Das weiße Band

Den Ehrenpreis bekam Filmproduzent Bernd Eichinger.

 

Der Deutsche Filmpreis, die LOLA, ist die renommierteste und höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Er ist mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von 2,855 Millionen Euro des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dotiert.

  

*) Das Herz von Jenin erzählt die wahre Geschichte Ismael Khatibs, dessen 12-jähriger Sohn Ahmed 2005 im Flüchtlingslager von Jenin von Kugeln israelischer Soldaten tödlich am Kopf getroffen wird. Nachdem die Ärzte im Krankenhaus nur noch Ahmeds Hirntod feststellen können, entscheidet der Palästinenser Ismael, die Organe seines Sohnes israelischen Kindern zu spenden und damit deren Leben zu retten.

Zwei Jahre später begibt er sich auf eine Reise quer durch Israel, um diese Kinder zu besuchen. Eine schmerzhafte und zugleich befreiende Reise, denn durch die Kinder kommt Ismael auch seinem Sohn wieder ganz nah. (Quelle: Arsenal-Film)

  
   

Fernsehfilm der Woche am 26. April 2010

Schutzlos - ZDF-Fernsehfilm der Woche erzählt wahre Geschichte einer illegalen Migrantin.
Sie leben mitten unter uns und sind doch unsichtbar: Menschen, die sich illegal in Deutschland aufhalten. Der Fernsehfilm der Woche Schutzlos, am Montag, 26. April 2010, um 20.15 Uhr im ZDF, erzählt das Schicksal einer zweifachen Mutter aus Südamerika, das für Hunderttausende andere steht. Die Hauptrollen spielen die aus Chilé stammende Schauspielerin Carolina Vera sowie Matthias Brandt und Maximilian Brückner. Regie führte René Heisig nach dem Drehbuch von Kit Hopkins und Thilo Röscheisen.
Maria aus Südamerika (Carolina Vera) hält sich ohne Papiere in Deutschland auf - und mit vielen Putzjobs finanziell über Wasser. Permanent muss sie darauf achten, nicht aufzufallen, hat keinerlei Rechte, ist skrupellosen Vermietern und Ausbeutern hilflos ausgeliefert. Denn bei Entdeckung drohen Strafprozess und Abschiebung. Als Maria ihre Kinder zu sich holt, weil diese in der Heimat misshandelt werden, nimmt ihr Freund Jens (Maximilian Brückner) Reißaus. Auch für die Kleinen ist die Situation schrecklich. Keine Schule will Pablo und Isabel aufnehmen, kein Arzt will sie behandeln. Unter der ständigen Angst, entdeckt zu werden, und dem Druck, noch mehr Geld verdienen zu müssen, droht Maria, endgültig zusammenzubrechen. Doch da macht ihr der Versicherungsmathematiker Peter (Matthias Brandt), bei dem sie putzt, ein überraschendes Angebot. 
Die bewegende Geschichte beruht auf den tatsächlichen Erlebnissen von Maria Moreno, die die Südamerikanerin zusammen mit ZDF-Autor Steffen Bayer in dem Buch Illegal - Die Geschichte einer Frau, die es offiziell nicht geben darf festgehalten hat. Maria Moreno hofft, dass der Film anderen Flüchtlingen helfen kann, ihre Würde zu bewahren. 

Auch Staatsministerin Maria Böhmer, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, hat sich bereits zu dem Fernsehfilm geäußert: Er holt diese Menschen aus dem Schatten. Der Film stelle dieses aufreibende und schwierige Leben sehr realistisch und einfühlsam dar, auch wenn sie weiß: Nicht in jedem Fall gibt es wie in 'Schutzlos' ein glückliches Ende. (Quelle: Pressemitteilung ZDF)
  

  

Autorenfilmer

Werner Schroeter ist tot

Werner Schroeter

Foto: Barbara Franke - www.bildschoen-fotografie.de

Das deutsche Autorenkino hat einen seiner bekanntesten Filmemacher verloren: Werner Schroeter, Regisseur von Werken wie Palermo oder Wolfsburg, ist am 12. April 2010 im Alter von nur  65 Jahren gestorben.

Aktuell hierzu seine HP www.werner-schroeter.com.

  

Zum Tode von Werner Schroeter ein Nachruf der faz vom 13. April 2010 >>>

 

Juliane Lorenz, Präsidentin der Rainer Werner Fassbinder-Foundation schrieb einen bewegenden Nachruf zum Tod von Werner Schroeter, den ich hier nicht vorenthalten möchte:

  

 

Werner Schroeter: Freund und Seelengefährte - Ein Nachruf von Juliane Lorenz -
Werner ist am 12. April 2010 in einer Ayurveda-Klinik in Kassel in der Abenddämmerung verstorben. Er ist von uns gegangen. Friedlich und versöhnt: Mit dem Schmerz einer schweren Krankheit, dem Verlust vieler Freunde und Gefährten und der Unerträglichkeit dessen, was schmerzen muss, wenn seine Arbeit, vor allem seine Filme, seit Jahren nicht zu sehen sind. Er ging von uns mit dem Wissen um die Begrenztheit des Lebens, der Unmöglichkeit der ewigen Liebe und Jugend und dem Wissen um seine eigenen Schwächen. Und mit all jenem, was ihn für uns weiterhin lebendig bleiben lässt: Die Erinnerungen an die Begegnungen innerhalb der Freundschaft und in der Arbeit mit und für ihn. Und dessen, was er hinterlassen hat: 45 Filme und unzählige Theater- und Operninszenierungen zwischen 1966 und 2010. Für den wandernden Poeten und Europäer, der in vielen Sprachen und Orten zu Hause war, kam die mediale Präsenz in Deutschland erst durch einen Preis für sein Lebenswerk, den ihm das 61. Internationale Filmfestival in Venedig 2008 verlieh. Nicht dass Preise alles sind, Werner hatte einige, aber dieser verhalf zum künstlerischen Weiterleben. Der durch die Krankheit gemarterte Körper, der zuletzt nur noch 47 kg wog, war trotz allem nicht gebrochen. Werner sah dem kommenden Ende mit Klarheit und Offenheit entgegen. Er blieb der, der er immer war: Ein Mensch, der seine Wunden nicht leckte sondern transzendierte und dessen Lebenskraft die Arbeit und dessen Ausdruck in Schönheit und Wahrhaftigkeit das einzige Maß war. Niemals war er Anklagender, niemals kleinmütig und niemals nachtragend. Werner gab und er nahm viel. Aber niemals dem Anderen seine Würde.
Ich wünsche mir, dass sein Werk nicht auf ewig verschwindet. Und in Deutschland eine neue Zeit anbricht, in der les artistes maudits nicht erst als Leichen in der Öffentlichkeit bestaunt werden. Sondern ihre Arbeiten in der Blüte ihres Lebens, wenn auch mit Unverständnis, so doch mit Respekt, vor dem was als Botschaft enthalten sein könnte, gesehen werden. Ohne Urteil und Abschätzung, rechtzeitig gepflegt, vermittelt und erneut betrachtet. Und nicht in Kisten und Kammern versperrt und am Ende verloren sind. Bis sie einer vermeintlichen Verträglichkeit entsteigen und das was übrig blieb als Entdeckung erfahren. Er selbst drückte es so nie aus. Aber kein Künstler will vergessen werden. Auch nicht, wenn er viel dazu beitrug.
New York, am 13. April 2010 -
(Quelle: Newsletter RWFF)

  

  

Schauspielerin

Gisela Trowe

gestorben

Schauspielerin Gisela Trowe, gestorben am 5. April 2010 - Foto: Sandro Most

Gisela Trowe - Foto: Sandro Most

Die Hamburger Schauspielerin Gisela Trowe ist tot. Jetzt wurde erst bekannt, dass sie bereits am 5. April im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

  

Gisela Trowe wurde am 5. September 1922 als Tochter eines Kaufmanns im Dortmund geboren. Dort wuchs sie auf und besuchte auch dort dasGoethe- Lyzeum. Sie nahm Schauspielunterricht bei Paul Günther in Berlin, bei Saladin Schmitt in Bochum und bei Hanns Bogenhardt in Dortmund.

Als Franziska in Lessings Minna von Barnhelm hatte sie 1943 ihr Theaterdebüt in Gera. Ab 1946 war sie vor allem an Berliner Bühnen beschäftigt wie z.B. am Hebbel-Theater, Schloßpark-Theater, Theater am Kurfürstendamm und am Deutschen Theater. 

Sie spielte die Delphindel in Bahrs Der Meister, die Titelrolle in Anouilhs Antigone, die Madeleine in Cocteaus Die schrecklichen Eltern, in Der Gärtner von Toulouse und die Titelrolle in Ninotschka von Lengyel. Sie arbeitete mit Größen wie Bertolt Brecht, Gustaf Gründgens und Helmut Käutner zusammen.  

Elfriede Kuzmany (li.) und Gisela Trowe in Wie immer am Donnerstag von Loleh Bellon, Inszenierung Dieter Wedel, Ernst Deutsch-Theater, Premiere am 7. Juni 1979

©Virginia Shue, Hamburg - starfotos@virginia-hamburg.de

1949/50 war Gisela Trowe Mitglied des Kabaretts der Komiker in Berlin. 20 Jahre lang (1944-1964) war sie mit dem Regisseur Thomas Engel verheiratet. Aus dieser Ehe gingen zwei zwei Töchter hervor: Angelika (geboren 1944) und Barbara (geboren 1945). Zunächst hatte sie als Radio- und Synchronsprecherin nach dem Krieg gearbeitet und war war die deutsche Stimme von unter anderem Simone Signoret, Ava Gardner, Monica Vitti, Gina Lollobrigida und Danielle Darrieux. 

1948 beginnt sie, für den Film zu arbeiten, wo sie in den DEFA-Filmen Grube Morgenrot Affaire Blum, Die Zeit mit dir und Straßenbekanntschaft (alle 1948), mitspielt. Sie war in mehreren Filmen von Wolfgang Liebeneiner zu sehen, z.B. in Urlaub auf Ehrenwort und Franziska.

Außerdem wirkte sie in zahlreichen TV-Filmen und -Serien mit, wie in Unser Lehrer Dr. Specht, Der Landarzt (beide 1991 bis 1998), Blankenese (1992 bis 1994), Ein Bayer auf Rügen (1992 bis 1996) und Dr. Mertin (1993/94) hatte sie Dauerrollen. Gastrollen übernahm sie in Der Bergdoktor (1994), Für alle Fälle Stefanie (1996), Nicht von schlechten Eltern (1996), Das Traumschiff, Klinik unter Palmen, Girlfriends, Alphateam, Die Stadtklinik (alle 1997), Nikola (1998) und im Großstadtrevier (1999). Aber sie hatte nicht nur Rollen in leichter TV-Kost, sondern war auch in dramatischen Stücken zu sehen wie Die Zofen (1964, nach Genet), Dr. Murkes gesammalte Nachrufe (1965, nach Heinrich Böll), Die Ratten (1969, nach G. Hauptmann), Das Leben des schizophrenen Dichters Alexander März (1975, nach Kipphardt) und viele andere.

 

2002 wurde die Schauspielerin vom Hamburger Senat mit der Biermann-Ratjen-Medaille für ihre künstlerischen Verdienste ausgezeichnet. Eine der letzten Filmarbeiten war der Kurzspielfilm von Jasper Beutin Endlich jetzt, wo sie die Irene spielt. Dieser Kurzfilm erhielt den Max Ophüls-Preis 2010.

  

  

Kultfilm Paris, Texas von Wim Wenders kommt auf die Bühne

Wim Wenders' preisgekrönter Film Paris, Texas (1984) kommt in Leipzig ins Theater - und Heike Makatsch gibt in dem Stück ihr Bühnendebüt. Regie führt nach Angaben des Centraltheaters vom Freitag Intendant Sebastian Hartmann. Weiterlesen -www.nachtkritik.de >>>

  

  

TV-Serie nach einer Idee von Doris Dörrie startet Anfang April 2010

Am 7. April 2010, 20.15 Uhr startet das ZDF mit der Ausstrahlung einer Doppelfolge (Das Chaos beginnt und In Würde alt werden) der sechsteiligen Miniserie Klimawechsel nach einer Idee von Doris Dörrie – vier weitere Folgen sind ab 8. April 2010, jeweils 21.00 Uhr, zu sehen. Klimawechsel erzählt auf komödiantische, offene, unverklemmte, aber niemals diffamierende Art und Weise die Schicksale von vier Lehrerinnen, die nicht nur den Arbeitsplatz, sondern auch die sogenannten Wechseljahre gemeinsam haben. Diese Art Sex and the City im Klimakterium wartet mit einer außergewöhnlichen Besetzung auf: Die vier Protagonistinnen werden von Maria Happel, Ulrike Kriener, Juliane Köhler und Andrea Sawatzki dargestellt. In weiteren wichtigen Rollen spielen unter anderen Maren Kroymann, Sophie von Kessel, Kai Schumann, Oliver Stokowski, August Zirner und Maximilian Pelz.

Gemeinsam mit Ruth Stadler hat die mehrfach ausgezeichnete Autorin und Regisseurin Doris Dörrie das Buch geschrieben und die ersten beiden Folgen inszeniert. Im Anschluss führten Gloria Behrens und Vanessa Jopp Regie.

Die chaotische Kunstlehrerin Desirée Dische (Andrea Sawatzki) ist ständig damit überfordert, Beruf, Kind und ihr Dasein als Künstlerin unter einen Hut zu bringen. In ihrem Freund Ronnie (Kai Schumann) findet sie keine große Unterstützung: Er bringt ihr zwar den gemeinsamen Sohn Lakshmi zum Stillen im Lehrerzimmer vorbei, nutzt für sich aber jede Gelegenheit, mit Desirées Kolleginnen zu flirten und für seinen Hormon-Yoga-Kurs zu werben. Bei Beate Busch (Ulrike Kriener) springt prompt der Funke über, sie sehnt sich mit ihren 52 Jahren mehr denn je nach Leidenschaft und Anerkennung. Während sie Ronnie mit Blicken verschlingt, drängt Sportlehrer Kurt Arndt (Horst Kotterba) seine Frau Angelika (Maria Happel) vor den Kollegen zum Abnehmen und bringt sie damit in eine peinliche Situation. Und Biologielehrerin Cornelia Koch (Juliane Köhler) quälen permanent Minderwertigkeitsgefühle, die in täglichen Panikattacken gipfeln: Sie hat solche Angst vor ihren Schülern, dass sie sich kaum mehr in die Klasse traut.
(Quelle: ZDF)

  

  

Porträt des unvergessenen Joseph Offenbach am 4. April 2010 im HR-Fernsehen

Joseph Offenbach und Inge Meysel in "Die Unverbesserlichen und ihr Optimismus"

Joseph Offenbach und Inge Meysel als Kurt und Käthe Scholz in Die Unverbesserlichen und ihr Optimismus

©Text: HR / Foto: hr/NDR/Holtz

Der urhessische Schauspieler Joseph Offenbach wurde deutschlandweit vor allem bekannt durch seine Rolle als Vater Scholz in der Fernsehserie Die Unverbesserlichen an der Seite von Inge Meysel.

Der Schauspieler Joseph Offenbach, geboren 1904 in Offenbach, gestorben 1971 in Darmstadt, war ein urhessisches Gewächs, und doch trug ihn seine Popularität weit über Hessens Grenzen hinaus. Das HR-Fernsehen zeigt am Ostersonntag, 4. April, um 10.45 Uhr, das liebevolle Porträt 'Joseph Offenbach – Kleiner Mann ganz groß'. Der Film wird am 27. Juni 2010 um 11:30 Uhr wiederholt.

  

Autorin Elisabeth Weyer hat sich auf die Spuren von Joseph Ziegler begeben, der mit seinem Künstlernamen Offenbach, seiner Geburtsstadt die Ehre erweisen wollte.

Legendär seine Präsenz, seine komödiantische Fixigkeit und sein mundartliches Können, mit denen er die Herzen des Publikums im Sturm eroberte - etwa als Datterich in der gleichnamigen Darmstädter Lokalkomödie. Dieser tragikomische Aufschneider und Schnorrer war eine Paraderolle, die Offenbach zum Liebling des hessischen Publikums machte und ihm wie auf den Leib geschrieben war. Unvergessen bis heute auch seine Auftritte als Vater Scholz in der Fernsehserie Die Unverbesserlichen mit Inge Meysel, in der er zum Entzücken von Millionen die Alltagssorgen des kleinen Mannes der Wirtschaftswunderzeit verkörperte und die ihn zu einem der beliebtesten Schauspieler Deutschlands machte.

Joseph Offenbach war ein Star vor allem der Nebenrollen - Helden und Liebhaber lagen ihm nicht. Er hatte das seltene Talent, noch aus der kleinsten Rolle einen großen Auftritt zu machen, auf der Bühne, im Fernsehen und im Kino der fünfziger und sechziger Jahre. Der Film lässt diesen besessenen Schauspieler, sein Leben, seine Persönlichkeit und die wichtigsten Stationen seiner Karriere wieder lebendig werden. Zahlreiche Film- und Fernsehausschnitte, unvergessene, aber auch wiederentdeckte Lach- und Glanznummern veranschaulichen die Schauspielkunst dieses brillanten Charakterdarstellers. Prominente Schauspieler wie Uwe Friedrichsen, Doris Kunstmann und Monika Peitsch erinnern sich an den eigenwilligen Kollegen.

(Quelle: Pressemeldung www.hr-online.de - Abdruck erlaubt)

   

 

Neuer Fernsehfilm mit

Heino Ferch und Nina Proll

In Wien und Umgebung beginnen heute, Montag, 22. März 2010, die Dreharbeiten zu dem ZDF-Krimi Das Verhör (Arbeitstitel). In den Hauptrollen spielen Heino Ferch, Nina Proll, Karlheinz Hackl und Stefan Kurt. Das Buch stammt aus der Feder von Martin Ambrosch, Regie führt Andreas Prochaska.

  
Inhalt: Richard Brock (Heino Ferch), der genialste Verhör-Experte der Wiener Polizei, wird vom hochrangigen Beamten des Innenministeriums Stefan Merz (Karlheinz Hackl) mit der Lösung eines delikaten Falls beauftragt: Die Angestellte eines multinationalen Baukonzerns ist ermordet worden. Das Opfer sollte als wichtige Zeugin vor Gericht gegen den Vorstand des Baukonzerns aussagen, der unter dem Verdacht steht, Schmiergeldzahlungen geleistet zu haben. Da in dem Vorstand auch viele ehemalige Minister sitzen, hätte sich der Konzern auf diese Art staatliche Bauaufträge verschaffen können. Geschah der Mord, um einen Skandal zu vertuschen? Die Ermittlungen führen Richard Brock und seine junge Kollegin Vera Angerer (Nina Proll) immer tiefer in einen Sumpf aus Verbrechen und Korruption ...

Das Verhör ist eine ORF/ZDF-Koproduktion der Aichholzer Filmproduktion, Wien (Produzent: Josef Aichholzer). Die Redaktion im ZDF liegt bei Wolfgang Feindt und Klaus Bassiner. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.
(Quelle: ZDF-Presseabteilung)

   

 

Schauspielerin

Helga Feddersen wäre 80 geworden

Helga Feddersen - Foto: VIRGINIAAm 14. März 2010 wäre Helga Feddersen 80 Jahre alt geworden.

Für die meisten war sie die Ulknudel der Nation. Aber sie hatte auch eine ernste Seite und dies durchaus auch in ihren frühen Fernsehfilmen bewiesen. Helga Feddersen war nicht nur Schauspielerin, sondern schrieb auch Drehbücher und führte Regie, was die wenigsten wussten. All ihre Schicksalsschläge - und es waren nicht wenige - hat sie gut gemeistert und nie den Mut verloren.

  

Weitere Informationen über Helga Feddersen bei www.steffi-line.de

    

  

Fernsehfilme demnächst im Fernsehen

Am 14. März 2010 zeigt das ZDF um 20:15 Uhr den TV-Film Wohin du auch gehst

Nach einer Kurzgeschichte von Rosamunde Pilcher.

Regie: Hans-Jürgen Tögel, Drehbuch: Sonja Pauli

Inhalt: Sabrina Wellington (Nadine Warmuth) leitet seit dem tragischen Unfalltod ihres Mannes ein kleines, romantisches Hotel an der Küste Südenglands. Durch die dringend erforderlichen Investitionen und die schlechte Buchungssituation sind alle finanziellen Reserven aufgebraucht, und Sabrina benötigt dringend einen weiteren Kredit von ihrer Bank, um den drohenden Konkurs abzuwenden. Auf dem Weg nach London trifft sie völlig unerwartet ihre Jugendfreundin Lisa (Sophie Schütt), die vor einiger Zeit ihrer Heimat den Rücken gekehrt hat und bis vor kurzem in London in einer Anwaltskanzlei arbeitete. Jetzt hat sie gekündigt, weil sie eingesehen hat, dass ihr Chef Vince Stevens (Nicki von Tempelhoff) sie als Mitarbeiterin zwar sehr schätzt - ansonsten aber keine Ambitionen hegt. Spontan beschließen die beiden, ihre Leben für kurze Zeit zu tauschen: Lisa übernimmt an Sabrinas Stelle die Leitung des Hotels, und Sabrina zieht in Lisas Appartement in London und versucht ihr Leben neu zu ordnen.
   

Als Fernsehfilm der Woche am 19. April 2010 zeigt das ZDF um 20:15 Uhr Böses Erwachen

Regie: Urs Egger

Inhalt: Zwei Frauen begehren denselben Mann: Die betuchte Birgit Amberg (Lisa Martinek) ist mit dem selbstgefälligen Frederik (Uwe Ochsenknecht) kinderlos verheiratet und finanziert ihrem Gatten einen Autosalon. Ilona Weber (Nina Proll) ist Frederiks Geliebte und hat sich mit ihm auf seine Kosten ein nettes Apartment eingerichtet, während ihr arbeitsloser Ehemann Jürgen (Johannes Krisch) in der Kneipe das Haushaltsgeld verspielt. Als Birgit das heimliche Verhältnis ihres Mannes entdeckt, dreht sie durch und stößt ihren Mann aus dem Hochhaus-Fenster seines Liebesnests. Zur selben Zeit verwickelt die verzweifelte Ilona Weber mit dem gestohlenen Wagen von Birgit ihren eifersüchtigen Ehemann in einen tödlichen Autounfall und begeht Fahrerflucht. Während parallel zwei Kommissare in beiden Fällen ermitteln, lernen sich Birgit und Ilona auf ungewöhnliche Weise kennen. Sie lauern einander auf und sehen in der jeweilig anderen Frau die Chance, ein Alibi für die Tatzeit zu bekommen. Es entwickelt sich eine eigenartige Verbindung zwischen den Frauen, die fast freundschaftliche Züge trägt. Das bleibt auch den polizeilichen Ermittlern nicht verborgen.

Birgit gesteht für Ilona den Autounfall und glaubt, dafür mit einer Bewährungsstrafe davon zu kommen. Ilona tritt als Geliebte Frederiks nicht in Erscheinung und kommt damit für beide Unfälle nicht als Täterin in Frage.

Der ausgeklügelte Plan könnte aufgehen, doch wider Erwarten überlebt Frederik den Sturz! Die Frauen stehen unter großem Druck. Als Frederik aus dem Koma erwacht, sieht es zunächst so aus, als könne er sich an nichts erinnern. Doch der invalide Frederik treibt ein Spiel mit Ilona und Birgit, das schwer zu durchschauen ist. Und beide Frauen erliegen wieder der Macht der Gefühle …

  

Als Fernsehfilm der Woche am 26. April 2010 zeigt das ZDF um 20:15 Uhr Schutzlos

Regie: René Heisig, Drehbuch: Kit Hopkins u. Thilo Röscheisen nach Motiven des Buches Illegal - Die Geschichte einer Frau, die es offiziell nicht geben darf von Maria Moreno und Steffen Bayer.

Inhalt: Maria (Carolina Vera) stammt aus Südamerika und hält sich ohne Papiere illegal in Deutschland auf. Wie zigtausende andere lebt sie in einer Schattenwelt mit ganz eigenen Gesetzen: sie muss ständig darauf achten nicht aufzufallen, kann nicht ohne weiteres einen Arzt aufsuchen und ist Betrügern und Geschäftemachern hilflos ausgeliefert, denn bei Entdeckung ohne Aufenthaltsgenehmigung droht ihr die sofortige Abschiebung. Um in Deutschland arbeiten zu können, musste Maria ihre Kinder Pablo und Isabel in Honduras zurücklassen. Telefonate und gelegentliche Video-Chats aus Internet-Cafés sind die einzige Verbindung zu ihnen. Eines Tages jedoch erfährt Maria, dass Pablo und Isabel von ihrer Stiefmutter misshandelt werden und so ist sie gezwungen sie ohne jegliche Vorbereitung so rasch wie möglich nach Deutschland zu holen. Sie muss sich Geld für die Flugreise der Kinder von einem Kreditwucherer leihen, kann eine größere Wohnung nur zu völlig unangemessenen Bedingungen beziehen, findet ohne Meldebescheinigung keine Schule für die Kinder und muss sie deshalb tagsüber alleine lassen, da sie sich eine Tagesbetreuung für sie nicht leisten kann. Vor allem aber wird das Leben mit den Kindern wesentlich teurer und Maria ist gezwungen noch mehr zu arbeiten als zuvor. Neben ihren täglichen Putzjobs in Privathaushalten geht sie nun auch das Risiko ein, in Großgaststätten zu putzen und in Restaurants zu spülen. Als auch noch Marias einzige Freundin, die Marokkanerin Sami, verhaftet und abgeschoben wird, obwohl sie schwanger ist, droht Maria endgültig unter dem stetigen psychischen Druck zusammenzubrechen. Maria sieht ein, dass es so nicht weitergehen kann und denkt ernsthaft darüber nach, allen Widrigkeiten zum Trotz wieder nach Honduras zurückzukehren. Doch da macht Peter (Matthias Brandt), ein etwas verschrobener Versicherungsmathematiker, bei dem Maria putzt, der völlig Niedergeschlagenen ein überraschendes Angebot…

  

Unter dem Titel London, Liebe, Taubenschlag zeigt das ZDF am 21. und 28. April 2010 eine 2teilige Komödien aus dem Ruhrgebiet. Regie und Drehbuch hat Michael Keusch.

Inhalt - Teil 1: Die charmante Annina Kasper (Tanja Wedhorn) hat alles, was sich eine Frau wünschen kann: eine hübsche Wohnung in der tollsten Stadt der Welt, einen interessanten Job im renommierten Londoner Goethe-Institut und sie steht kurz davor, die Frau von Lord William Huxley III. (Stephan Luca) zu werden. Annina ist verzaubert. Von der Liebe und der Aussicht auf eine wunderbare Zukunft. Doch zuvor muss sie noch ein kleines, aber pikantes Problem lösen: Die Scheidung von ihrem Noch-Ehemann Tom (Marco Girnth). Den hat sie vor sechs Jahren nach einer Fehlgeburt in ihrem kleinen Heimatort Wiemelhausen zurückgelassen, um sich in London in die Arbeit zu stürzen. Annina hat nie zurück geblickt; William weiß nichts von Tom und das soll auch möglichst so bleiben. Als Maggie (Adele Neuhauser) – Williams Mutter – dem frisch verlobten Paar eröffnet, dass sie sich in genau sieben Wochen auf eine Weltreise begibt und die Hochzeit vorher stattzufinden habe, bleibt Annina nichts anderes übrig, als eine Eilscheidung zu beantragen! 

Unter einem Vorwand macht sie sich also allein auf den Weg in ihre Heimat und die graue Tristesse des Ruhrgebietes zeigt ihr einmal mehr, dass sie sich mit ihrer Wahlheimat London richtig entschieden hat. Papa Diether und Mama Marion Kasperavijchek (Johanna Gastdorf und Jochen Nickel) trauen ihren Augen kaum, als Annina im familiären Kurz- und Kleinwarenladen steht, denn sie haben schon ewig nichts mehr von ihrer Tochter gehört. Aber ungünstiger könnte die Familienzusammenkunft nicht sein, denn die Eltern haben Streit und weigern sich, miteinander zu sprechen. Dann taucht auch noch Tom im Laden auf; verlegen stehen sich Annina und er gegenüber. Annina kostet es mehr Mut als gedacht, Tom zu erklären, dass sie die Scheidung will. Er versucht, so gelassen wie möglich darauf zu reagieren, und gemeinsam machen sich die Beiden auf den Weg zum Amtsgericht, das ausgerechnet heute seinen Ruhetag hat. Bleibt noch ihr alter Schulfreund Rüdiger Szymaniak (Christian Kahrmann), kurz Rudi, der sich als Rechtsanwalt in dem kleinen Örtchen niedergelassen hat. Bei einem Gläschen Selbstgebrannten werden alte Zeiten bequatscht, und Rudi verspricht, sich um alle Formalitäten zu kümmern. Annina verbringt Zeit mit ihrer Familie, ihren alten Freunden und mit Tom. Obwohl er mittlerweile fest mit Gabi (Linda Poeppel) liiert ist, ist ganz offensichtlich, dass es zwischen ihm und Annina immer noch heftig funkt. Nach einem gemeinsamen Bowlingabend mit der alten Clique und einem romantischen Ausflug am nächsten Tag lassen die Beiden ihren Gefühlen und ihrer Leidenschaft freien Lauf – Anninas Welt gerät aus den Fugen. Sie kann nicht leugnen, dass sie Tom immer noch liebt. Als Annina und Tom wie ein frisch verliebtes Pärchen bei Anninas Eltern auftauchen, kommt es fast zu einem Eklat: Lord William sitzt mit einer Tasse Tee bei Papa Diether im Garten. Als Annina vor der Apotheke Gabi trifft, aus deren Tasche ein Schwangerschaftstest fällt, sieht sie das als Zeichen. Sie geht zu Tom und macht ihm klar, dass sie die Zeit nicht zurück drehen können und die Trennung endgültig ist.

Doch Annina ist todunglücklich, und William merkt schnell, dass etwas nicht stimmt. Traurig gesteht sie ihm, dass sie Tom immer noch liebt und ihn deshalb nicht heiraten kann. William zeigt sich als der wahre Freund und perfekte Gentleman, der er ist. Er gibt Annina frei. Doch hat Annina jetzt noch eine Chance bei Tom?

 

Inhalt - Teil 2: Annina Kasperavijchek hat sich für ein gemeinsames Leben mit ihrem Ehemann Tom Gerland entschieden. Vor sechs Jahren hatte sie ihn in ihrem Heimatort Wiemelhausen zurück gelassen, um nach London zu gehen. Nun muss sie sich schweren Herzens von der britischen Metropole verabschieden. Ihr Ex-Verlobter Lord William Huxley III. scheint sich mit dieser Tatsache abgefunden zu haben und bietet Annina sogar an, sich um die Verschiffung ihrer restlichen Sachen zu kümmern. Der Neuanfang in ihrem alten Heimatort ist für die anspruchsvolle Annina nicht leicht. Sie möchte mit Tom zusammenziehen, aber nicht in das beengte Elternhaus ihres gemeinsamen Freundes Rüdiger Szymaniak. Auch die Arbeitssuche macht den beiden Probleme: Für die Stelle im ansässigen Kulturamt ist Annina eindeutig überqualifiziert und Tom scheitert bei der Bank mit einem Kreditantrag für seine Klapprad-Erfindung. Aber so leicht kann das verliebte Paar nichts aus der Bahn werfen, oder?

Zu Hause bei ihren Eltern fühlt sich Annina wohl. Hier ist die Welt noch in Ordnung und das Essen schmeckt bei Mama Marion einfach am besten. Aber seit der Nachricht, dass ein Freund und ehemaliger Bandkollege von Papa Diether nicht mehr unter den Lebenden weilt, ist Anninas Vater sehr nachdenklich geworden. In diesem Moment begreift er, wie kurz das Leben eigentlich ist. Durch Zufall fällt ihm dann die alte Schallplatte seiner Band The Klauns in die Hände und alte Träume werden wach. Und Diether will wissen, was davon noch übrig ist.

Während er in Wiemelhausen mit seinem Schwager Taubenjojo das Comeback der alten Gruppe plant, stachelt Margarete von Raustein Huxley in London ihren Sohn William an, seine Annina nicht kampflos aufzugeben. Sie hat wenig Verständnis dafür, dass Annina einen Lord gegen einen Klappraderfinder getauscht hat, dem ihr Sohn auch noch einen lukrativen Auftrag verschaffen möchte. William bringt daraufhin Anninas verbliebene Sachen mit seinem Privatjet persönlich vorbei, vielleicht hat er ja doch noch eine Chance?

Danach sieht es fast aus, als Annina überrascht feststellt, dass sie schwanger ist und nur William als Vater des Kindes in Frage kommt. Tom ist schockiert und weiß nicht, wie er mit dieser Situation umgehen soll. Will Annina wirklich ein Leben mit ihm? Oder ist dieses Kind nicht der beste Grund, um zurück in ihr geliebtes London zu gehen und mit William glücklich zu werden? Eigentlich fand es Annina in Wiemelhausen doch stets zu provinziell, und Tom will nicht sein ganzes Leben mit ihrem Ex zusammenhängen. Die beiden geraten in einen heftigen Streit, der damit endet, dass Annina ihre Sachen packt und die Wohnung verlässt.

Die alte Besetzung der Klauns steht in den Startlöchern für ihr großes Comeback. Papa Diether hat mit seinen Kumpels eifrig für einen Auftritt in der Zeche geprobt und Plakate geklebt. Die Bude ist rappelvoll; Fans, Freunde und Familie wollen die Band in Aktion erleben. Auch Tom und Annina, die seit ihrem Streit kein Wort miteinander gesprochen haben sind da. Annina fasst sich ein Herz und will sich mit Tom aussprechen. Doch bevor Tom sich dazu durchringen kann, Annina eine Antwort zu geben, beginnt das Konzert und die Menge tobt. Die Band spielt die alten Rock-Klassiker mit einer Energie und Begeisterung, die jeden im Raum ansteckt. Alles läuft perfekt, bis ausgerechnet Diethers Verstärker den Geist aufgibt und einen Kurzschluss verursacht. Hektisch versucht die Band, den Fauxpas zu beheben, als plötzlich ein gellender Schrei die Dunkelheit durchdringt. Annina krümmt sich vor Schmerzen und muss eilig ins Krankenhaus gebracht werden.

   

  

Grimme-Preisträger stehen fest

Am 10. März 2010 sind in Düsseldorf die Gewinner der Grimme-Preise 2010 bekannt gegeben worden. Als großer Sieger ging das ZDF hervor. Der Sender bekam für seine Produktionen insgesamt sieben Preise verliehen. Die ARD und der Sender Arte bekamen je drei Auszeichnungen. Dominik Graf darf sich auch wieder freuen. Sein TV-Film Kommissar Süden und der Luftgitarrist bekommt gleich sieben Preise, und zwar für die beste Regie, beste Kamera, beste Musik und für die Leistung der Schauspieler Jeanette Hain, Ulrich Noethen und Martin Feifel. Die Jury stimmte so einstimmig für den Film und meinte in der Begründung, dass es sich um einen perfekten Fernsehfilm handele. Aber aufgrund der zu geringen Zuschauerzahlen wurde die Reihe wieder aus dem Programm genommen. So kann es gehen mit der Quote...

Die Fernsehfilme mit Senta Berger Frau Böhm sagt nein, mit Josef Hader Mein halbes Leben von Nikolaus Leytner, Mörder auf Amrum von Holger Karsten Schmidt (Buch) und Markus Imboden (Regie) und der dreiteilige Film Die Wölfe von Friedemann und Christoph Fromm konnten sich ebenfalls auf Preise freuen.

Als Unterhaltungssendung wurde Inas Nacht mit Ina Müller als anspruchsvoll und witzig ausgezeichnet. Und für seine Heute Show bekommt Oliver Welke vom ZDF ebenfalls einen Grimme-Preis. 

In der Kategorie Information und Kultur erhält Shaheen Dill-Riaz einen Preis für die Dokumentation Eisenfresser (BR/Arte/RBB).

Der Fernsehsender Pro7 wird im Bereich Information und Kultur ausgezeichnet, und zwar für die Sendung Galileo Spezial - Karawane der Hoffnung.

Die Dokumentation des Sportsenders DSF Tabubruch von Aljoscha Pause über Homosexuelle im Profifußball bekommt einen Adolf-Grimme-Spezialpreis. 

 

Die Verleihung findet am 26. März 2010 in Marl statt. Der ZDF-Theaterkanal überträgt erstmals die Preisverleihung live aus dem Theater Marl und wird von Desiree Nosbusch moderiert.
  

 

Schauspielerin

Margit Carstensen feiert ihren 70sten!

Margit Carstensen - Foto: Wolfgang Silveri

Margit Carstensen

©Wolfgang Silveri

  

Die Rainer Werner Fassbinder-Foundation gab am 26. Februar 2010 Folgendes bekannt:

  
Wir gratulieren recht herzlich Margit Carstensen, die am 29. Februar 1940 in Kiel geboren wurde und dieser Tage einen runden Geburtstag feiert. Zurzeit steht sie am Bochumer Schauspielhaus in der Uraufführung von Roland Schimmelpfennigs Der elfte Gesang auf der Bühne.
Den Grundstein für ihre lange Karriere legte sie 1958. In jenem Jahr begann sie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg das Handwerk der Schauspielkunst zu studieren. Nach kleineren Zwischenstationen an anderen Theatern erhielt sie 1965 ihr erstes großes Engagement am Hamburger Schauspielhaus, wo sie unter Gustav Gründgens spielte. 1970 stieß sie zur Gruppe um Fassbinders antiteater und wurde von ihm als wichtigste Protagonistin in seinen Bühnenstücken sowie als Star im Film aufgebaut. Fassbinder schrieb für Margit Carstensen große Rollen, zum Beispiel die Goldonia in Das Kaffeehaus, die Geesche Gottfried im Stück Bremer Freiheit (1970), das ebenfalls für das Fernsehen verfilmt wurde und die Petra von Kant in Die bitteren Tränen der Petra von Kant, welche ihr im gleichnamigen Kinofilm von 1972 den Bundesfilmpreis einbrachte. Es folgten die Nora in der TV-Adaption Nora Helmer und weitere Hauptrollen, z.B. in Martha, Angst vor der Angst, Mutter Küsters' Fahrt zum Himmel, Satansbraten und Chinesisches Roulette. Nicht zu vergessen ist ihre Ms. Haynes in Frauen in New York (1977). Nach der Trennung von Fassbinder blieb sie Mitglied an verschiedenen deutschen Bühnen: zwischen 1973-1976 am Staatstheater Darmstadt und ab 1977 an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. Von 1982 an gehörte sie zum Ensemble des Württembergischen Staatstheaters Stuttgart und von 1995 bis 2006 war sie am Schauspielhaus Bochum fest engagiert. 
Margit Carstensen arbeitet bis heute mit führenden Regisseuren, darunter Hansgünther Heyme, Leander Haußmann und immer wieder Christoph Schlingensief. Ihre Rollen in seiner Ready-Made-Oper Mea Culpa am Wiener Burgtheater sowie die in Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir beim Berliner Theatertreffen `09 wurden viel beachtet. 
2002 erhielt sie den Bayerischen Filmpreis für die beste Nebenrolle in Scherbentanz von Chris Kraus, in Oskar Roehlers Agnes und seine Brüder (2004) und in Detlev Bucks Hände weg von Mississippi (2006) war sie ein bleibender Eindruck auf der Leinwand.
(Quelle: www.fassbinderfoundation.de)

  

  

Schauspielerin

Margret van Munster gestorben

Am 22. Februar 2010 ist die Schauspielerin Margret van Munster 89jährige gestorben.

Van Munster war den Zuschauern bestens bekannt als Oma Rosi aus der TV-Serie Lindenstraße, in der sie fast 20 Jahre lang mitgespielt hatte. Sie schied im Mai 2007 aus Altersgründen aus der Serie aus.

  

 

arte zeigt Film Aufbruch der Filmemacher

Der 2008 von Dominik Wessely gedrehte Film Gegenschuss - Aufbruch der Filmemacher kommt - wenn auch nicht ins Kino - so aber doch zu meiner großen Freude ins Fernsehen. Der Sender arte zeigt die Geschichte des ungewöhnlichen Autorenkollektivs des deutschen Films der späten 60er- und 70er-Jahre. Filme, die Geschichte schrieben mit Menschen, die nichts weiter wollten, als Filme drehen wie Angst essen Seele auf, Im Lauf der Zeit oder Ich liebe Dich - ich töte Dich.

Die Produktionsgesellschaft, die 1971 von 13 Filmemachern ins Leben gerufen wurde, heißt Filmverlag der Autoren und die Mitglieder sind u.a. Werner Herzog, Alexander Kluge, Laurens Straub, Hark Bohm, Werner Schroeter, Hans W. Geißendörfer, Hans Noever, Michael Fengler, Peter Lilienthal, Rainer Werner Fassbinder

Der Regisseur Dominik Wessely hat hier einen grandiosen Dokumentarfilm geschaffen mit teilweise unveröffentlichten Aufnahmen aus der großen Zeit der Autorenfilmer. - Sehenswert! 

 

Sendetermin:

Montag, 15. Februar 2010, 22:35 Uhr

Montag, 22. Februar 2010, 10:20 Uhr

  

 

Katrin Saß bekommt Auszeichnung

Die Schauspielerin Katrin Saß ist am 14. Februar 2010 außerhalb der Berlinale für Verdienste um den deutschen Film mit dem Progress-Paula-Preis ausgezeichnet worden. Sie bekam die Auszeichnung vom Filmverleih Progress, dem langjährigen DEFA-Filmverleih in der DDR. Die Statue wurde von dem Regisseur Jürgen Böttcher geschaffen und ist nach dem DEFA-Kultfilm Die Legende von Paul und Paula benannt. Der Progress-Filmverleih ist heute für die Vertreibung des gesamten Filmerbes der DEFA-Filme zuständig. Die ca. 12000 Filme der DEFA werden von einer Stiftung verwaltet.

  

  

Die 60. Berlinale hat begonnen...

Die Berlinale hat am 11. Februar begonnen... und läuft bis zum 21. Februar
   

Fernsehspielchef

Dieter Meichsner ist tot

Dieter Meichsner - Foto: Elfriede Liebenow

NDR-Fernsehspielchef Dieter Meichsner (†2010)

©liebenowfotografie.de

 

Der langjährige Fernsehspiel-Chef des Norddeutschen Rundfunks starb im Alter von 81 Jahren am 1. Februar 2010 in Gauting bei München.

Über 25 Jahre lang hatte Dieter Meichsner das NDR-Fernsehspiel mit geprägt. Unter seiner Leitung entstanden Fernsehspiele, die aus dem deutschen Programm nicht mehr wegzudenken sind. Viele seiner Fernsehspiele waren zeitkritisch und realitätsbezogen, was in den 70er-Jahren neu war. Zu seinem bekanntesten Filmen gehörten u.a. die Serie mit Zollfahnder Zaluskowski Schwarz - Rot - Gold mit Uwe Friedrichsen in der Hauptrolle. Weitere bekannte Stücke waren Besuch aus der Zone (1958, Regie: Rainer Wolffhardt). Unter seiner Federführung wurden auch Literaturverfilmungen wie Der Stechlin oder Nachruf auf Jürgen Trahnke gedreht. Er war Produzent der TV-Serie PS - Geschichten ums Auto, von 11 Tatort-Folgen, einige Folgen von Peter Strohm und 3 Folgen der Unverbesserlichen. Seine Fernsehspiele wurden mehrfach ausgezeichnet, so auch mit dem Adolf Grimme-Preis und der Goldenen Kamera von HörZu. 1994 bekam er einen Grimme-Ehrenpreis für hervorragende Verdienste um das Fernsehen in der Bundesrepublik Deutschland. NDR-Intendant Lutz Marmor sagte über Dieter Meichsner, er habe für das Fernsehen Bahnbrechendes geleistet. Obwohl er 1991 in Pension ging, arbeitete er weiterhin immer noch als Autor.

 

Dieter Meichsner wurde am 14. Februar 1928 in Berlin geboren. Seit 1966 ist er beim NDR Chefdramaturg und übernahm 1968 als Nachfolger von Egon Monk die Leitung der Hauptabteilung Fernsehspiel. 

  

Aus aktuellem Anlass ändert das NDR Fernsehen in der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 2010, ab 23:15 Uhr, sein Programm:

1. TV-Film Schwarz-Rot-Gold - Mission in Hongkong, 23:15 Uhr (Regie: Theo Mezger, Produzent: Meichsner)

2. Film Novemberverbrecher, 0:45 Uhr (Regie: Carlheinz Caspari, Drehbuch: u.a. Meichsner)

3. Film Wie ein Hirschberger Dänisch lernte, 2:55 Uhr (Regie: Rolf Busch, Drehbuch Meichsner)

4. Film Alma Mater, 4:30 Uhr (Regie: Rolf Hädrich, Drehbuch: H. und Meichsner)

  

  

Schauspieler-Agentin

Erna Baumbauer gestorben

Die legendäre Schauspieler-Agentin Erna Baumbauer ist tot. Sie starb am 30. Januar 2010 im Alter von 91 Jahren. 

Sie war die dienstälteste Künstleragentin überhaupt. Erna Baumbauer war zu Lebzeiten bereits eine Legende und die Künstler lagen ihr zu Füßen. Dabei hat man sie kaum in der Öffentlichkeit gesehen, für die Öffentlichkeit waren die Künstler da, die sie unter ihre Fittiche nahm, denen sie immer mit Rat und Tat zur Seite stand. 

 

Erna Baumbauer wurde 1919 in München geboren, arbeitete als Buchhändlerin, aber interessierte sich von jeher immer für das Theater. Sie schrieb Film-Kritiken für einen Filmverleih. Nach dem 2. Weltkrieg begann sie mit der Vermittlung von Schauspielern, dabei sollte es gar kein Beruf werden, sondern es sollten lediglich Freundschaftsdienste sein. Weil sie aber inzwischen gute Kontakte zu Filmleuten hatte und auch die Schauspieler von den Münchner Kammerspielen inzwischen gut kannte, machte sie ihre Leidenschaft zum Beruf. Zu ihren ganz frühen Stars gehörten zum Beispiel Gustav Fröhlich, O. W. Fischer oder Elisabeth Flickenschildt, die bis zuletzt der Baumbauer-Agentur angehörten.

2006 erhielt sie die Ehren-Lola der Filmakademie. Bei der Verleihung sangen ihr Vadim Glowna, Susanne Lothar, Ulrich Tukur, Erika Pluhar, Otto Sander und einige andere Schauspieler auf der Bühne ein Ständchen.

Im gleichen Jahr wurde sie mit dem Bayerischen Verdienstorden geehrt und 2008 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.

  

Zu ihrem Tode schreibt die sueddeutsche.de >>>

 

Internetpräsenz Baumbauer Management >>>

  

Goldene Kamera von HörZu vergeben

Joachim Fuchsberger - Foto: Edmond Frederik

Ehren-Jubilar

Joachim Fuchsberger

©Edmond Frederik

  

Am 30. Januar 2010 ist in einer großen Gala, die voller Überraschungen steckte, die Goldene

Michael Douglas - Foto: VIRGINIA

Laudator für Danny deVito: Michael Douglas

©Virginia Shue, Hamburg

starfotos@virginia-hamburg.de

 

 Kamera von HörZu vergeben worden. Durch die Sendung führte Hape Kerkeling. Den Preis für sein Lebenswerk national bekam Joachim Fuchsberger, Überraschungsgast für den deutschen Jubilar war Harry Belafonte. Kleine Anekdote am Rande: Fuchsberger erzählte, dass er Harry Belafonte im Zirkus Krone, damals war er noch beim Radio, kennenlernte. Als er ihn dann in den 70er-Jahren für seine Talkshow als Gast einladen wollte, flog er nach Amerika, um Belafonte einzuladen. Der erinnerte sich und sagte zum Fuchsberger: "Ich komme sehr gerne, denn wir Blackys müssen zusammenhalten". 

 

Der nächste Überraschungsgast ließ nicht auf sich warten. Den Ehrenpreis für das "Lebenswerk international" sollte Danny DeVito erhalten und Hape Kerkeling kündigte als Laudator keinen Geringeren als Michael Douglas an. Herr DeVito wäre vor lauter Freude fast von seinem Sitz gerutscht, denn da hatte er nicht mit gerechnet. Die beiden gaben zum Besten, dass sie in frühester Jugend zusammen gewohnt hätten und sich die Miete von 150 Dollar geteilt hätten, daraus sei eine bis heute anhaltende Freundschaft entstanden. Aber auch die Gäste im Saal waren mehr als angenehm überrascht - ich übrigens auch. Er sieht seinem Vater immer immer ähnlicher, vor allem jetzt, wo er etwas schmaler im Gesicht ist.

Als einen angenehmen Zeitgenossen empfand ich Richard Gere, der sich bescheiden in deutscher Sprache bedankt hat und um weitere Unterstützung des Dalai Lama gebeten hat.

Ein Wermutstropfen für mich war die "Dankesrede" des Schauspielers Matthias Schweighöfer. So genial ich ihn als Schauspieler finde, diese "Rede" hätte er sich wirklich sparen können. Na ja, nicht jeder kann perfekt sein.

 

Hier sind die Preisträger im Einzelnen:

Beste deutsche Schauspielerin: Senta Berger (Laudatio: Iris Berben, Robert Stadlober)

Bester deutscher Schauspieler: Matthias Schweighöfer (Laudatio: Iris Berben, Robert Stadlober)

Beste Schauspielerin International: Diane Kruger (Laudatio: Karl Lagerfeld)

Beste Musik International: David Garrett (Laudatio: Olli Dittrich)

Beste Information: "abenteuer wissen" (Laudatio: Frank Schätzing)

Bester deutscher Film: Entführt (Laudatio: Dr. Dieter Wedel)

Nachwuchspreis: Maria Kwiatkowsky (Laudatio: Cordula Stratmann)

Beste Musik National: Die Fantastischen Vier (Laudatio: Dieter Thomas Heck)

Lebenswerk: Joachim Fuchsberger (Laudatio: Desirée Nosbusch, Harry Belafonte)

Beste Fernsehunterhaltung: "Das Supertalent", RTL (Laudatio: Paul Potts)

Bester Schauspieler International: Richard Gere (Laudatio: Diane Kruger)

Lebenswerk Musik International: Simply Red (Laudatio: Thomas Anders)

Lebenswerk International: Danny DeVito (Laudatio: Michael Douglas)

  

 

Bayerischer Filmpreis 2010 vergeben

Senta Berger u. Michael Verhoeven - Foto: Andrea Pollak

Senta Berger und Michael Verhoeven bei der Verleihung des Bayerischen Filmpreises

©Andrea Pollak/www.isarbote.de

  

In einer feierlichen Gala sind am 16. Januar 2010 die Bayerischen Filmpreis vergeben worden. Zur 31. festlichen Verleihung  des Bayerischen Filmpreises, produziert und live übertragen vom Bayerischen Rundfunk, war viel Prominenz aus Film, Fernsehen und Politik am Freitagabend ins Münchner Prinzregententheater gekommen. Alle wollten erfahren, wer dieses Jahr einen "Pierrot", eine der wertvollen Nymphenburger Porzellan-Figuren mit nach Hause nehmen darf.

  

Drei Preise gab es für die bayerischen Produktionen Wüstenblume und Lippels Traum nach dem Kinderbuchklassiker von Paul Maar. Lippels Traum erhielt gleich zwei Preise: Konstantin Wecker wurde für die Musik und Jana Marsik für die beste Bildgestaltung. Peter Herrmann als Produzent wurde mit 100.000 Euro belohnt. Regisseurin Sherry Hormann als Regisseurin lockte mit Wüstenblume über 1 Million Besucher in die Kinos.

  

Ein weiterer Produzentenpreis ging an Dietmar Güntsche und Wolfgang Behr für die Romanadaptation "Der große Kater" von Thomas Hürlimann. Regie führte Wolfgang Panzer. Das verfilmte Drame schildert den Staatsbesuch des spanischen Königspaares beim Schweizer Bundespräsidenten und seiner Frau. Hochkarätige Besetzung mit Bruno Ganz, Ulrich Tukur, Edgar Selge und Marie Bäumer.

In der Kategorie beste Regie bekam der tschechische Regisseur Juraj Herz einen Preis für das Familiendrama "Habermann", das von einer Familie im Zweiten Weltkrieg aus dem Sudetenland erzählt. Der Sägemühlenbesitzer August Habermann wird wegen seiner Ehe mit einer Halbjüdin von den Nazis bedroht. Den Filmpreis für den besten Schauspieler erhält Mark Waschke, der den August Habermann spielt.

Den Preis für das beste Drehbuch erhielt Simon Verhoeven für seinen Film "Männerherzen"

   

 

    

    

 

 

 

  

Ich bedanke mich ...

... bei Frau Elfriede Liebenow für das Foto von Dieter Meichsner

... bei Frau Virginia Shue für die Fotos von Karin Baal, Peer Schmidt, Armin Mueller-Stahl, Helga Feddersen und Michael Douglas

... bei Herrn Edmond Frederik für die Fotos von Joachim Fuchsberger und Heinrich Schmieder

... bei Frau Andrea Pollak für die Fotos von Senta Berger/Michael Verhoeven, Johannes Heesters/Simone Rethel und Alexander Kerst

... bei Herrn Wolfgang Silveri für das Foto von Margit Carstensen

... beim Hessischen Rundfunk für den Artikel über Joseph Offenbach

... beim NDR für ein Szenefoto aus der TV-Serie "Die Unverbesserlichen"

... bei Herrn Sandro Most für ein Foto der Schauspielerin Gisela Trowe

... bei Frau Barbara Franke für ein Foto des Regisseurs Werner Schroeter

... bei PIDAX-Film für ein Szenefoto, das den Schauspieler Heinz Weis zeigt

... bei Herrn Dirk Dehmel für ein Foto des Schauspielers Ezard Haußmann

 

 

  

    

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 31. Dezember 2010