Horst Königstein

Regisseur  Drehbuchautor  Dramaturg

  

Seine Biografie

 

      

  

  

 

 

2000 Hamburg 2000 ... R, 1989, NDR (Dok)

  

  

Beil von Wandsbek, Das ... R zus. mit Heinrich Breloer, 1982, NDR. Nach dem gleichnamigen Roman von Arnold Zweig.

    

  

Besuch bei Joan ... R, DA, 1985

Filmfassung eines Stücks des Amsterdamer "Werktheaters" über Joan Crawford.

 

  

Geldverleiherin, Die ... R, DA, 1985, WDR

Bodo Kirchhoff schrieb das Drehbuch zu dieser Fiktion von Horst Königstein, in der die Nitribitt nicht 1957 ermordet wurde, sondern heute noch als Geldverleiherin in Frankfurt lebt.

   

  

Gütt – Ein Journalist ... R zus. mit Hans Heinrich Ziemann, 1991, NDR

Gütts ehemaliger Stern-Kollege Hans-Heinrich Ziemann schrieb und inszenierte 1990 zusammen mit dem Regisseur und Autor Horst Königstein für den NDR einen halbdokumentarischen Fernsehfilm mit dem Titel Gütt. Ein Journalist. Darin kam als Zeitzeuge u. a. Joachim C. Fest über ihn zu Wort, und in einigen Spielszenen war neben Rita Tushingham und Matthias Freihof der Schauspieler Traugott Buhre in der Rolle von Dieter Gütt zu sehen. (Quelle: wikipedia)

 

  

Hamburger Gift ... R, 1992, NDR

 

  

Hard Days, Hard Nights ... R, DA, 1990, NDR, 103 Minuten

Vier unerfahrene junge Musiker einer unerfahrenen Rock'n'Roll-Band aus Liverpool erhalten im Jahre 1960 ein Engagement auf der Reeperbahn in Hamburg und machen Bekanntschaft mit den harten Realitäten des Showgeschäfts. Trotz ihres musikalischen Erfolges scheitern sie letztlich am Milieu von Orgien, Kriminalität, Prostitution und Sex. 

Provobis (Produktionsfirma) schreibt: "Hamburg. 1960. Auch die Beatles waren am Anfang nur eine Band unter vielen. Vor den Beatles kamen viele mit großen Träumen nach Hamburg, nach ihnen noch mehr, um in der "Stadt der Sünde" ihr grosses Glück zu finden. Der Film erzählt die Geschichte einer dieser hoffnungsvollen jungen Bands: "Rick and the Rich Kids". Statt im legendären Star-Club landen sie im Herzblatt auf der Reeperbahn. Bereits nach kurzer Zeit sind sie der Geheimtip aller Rock 'n' Roller. Die Mädchen liegen ihnen zu Füssen. Doch die geheimen Herrscher der Reeperbahn, Alkohol, Drogen und wilde Nächte drohen ihren Traum zu zerstören. Die sündigste Meile der Welt kennt kein Erbarmen."

Darsteller: Rita Tushingham, Al Corley, Wigald Boning, Annette Hörmann, Tony Forsyth

 

  

Haus Vaterland ... DA zus. mit Peter Glaser u. Karsten Witte, R, 1983, NDR

   

  

Jud Süss - Ein Film als Verbrechen ... R, 2000, 104 Minuten

Axel Milberg und Florian Martens spielen die Hauptrollen in dem dokumentarischen NDR-Prozessdrama Jud Süss - Ein Film als Verbrechen nach dem Buch von Horst Königstein und Joachim Lang. Gedreht wurde vom 9. Oktober bis 2. November 2000 in Hamburg.

Ein Star des "Dritten Reiches" steht 1949 in Hamburg vor Gericht: der Regisseur Veit Harlan. Er ist angeklagt, mit einem Film ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben. Im Gewand der historischen Erzählung hetzte "Jud Süss", die Geschichte eines Finanzberaters im Feudalismus, perfide gegen die Juden. 20 Millionen Deutsche sahen den Film; für SS-Leute, Polizisten, KZ-Schergen gehörte er zum Pflichtprogramm. Harlan machte Karriere. Nun, vor Gericht, lehnt er jede Verantwortung ab und verweist auf die Macht des diabolischen Drahtziehers Goebbels, des "Schirmherren des deutschen Films". Kann man mit einem Spielfilm ein Verbrechen begehen? Wer trägt die Verantwortung für das kollektive Werk? Wo liegt die Grenze zwischen Korruption und legitimer Wahrung des Eigeninteresses, zwischen Feigheit und berechtigter Angst? Wie blind können Menschen sich für die Auswirkungen ihres Tuns stellen, wie gehen sie mit ihrer Schuld um? Mit solchen Fragen setzt sich das Doku-Drama auseinander, indem es durch Filmausschnitte, Interviews und Spielszenen den Prozessverlauf und die Entstehung des Films lebendig werden lässt. Es entsteht ein Mosaik widersprüchlicher Perspektiven und Meinungen; eine vielschichtige Studie über die Biegsamkeit des Rückgrats, über moralische Schizophrenien, selbstgebastelte Halbwahrheiten, Zwang und Schuld.

Darsteller: Axel Milberg (Veit Harlan), Florian Martens (Staatsanwalt Kramer) und Johannes Silberschneider (Goebbels), Wolf-Dietrich Berg, Siegfried Kernen, Esther Hausmann, Alexandra Henkel und Christoph Bantzer. (Quelle: Pressemappe NDR)

   

  

Kohl, ein deutscher Politiker ... R, DA, 1990 (Fernseh-Essay)  

  

 

Mann im schwarzen Mantel, Der ... R und u.a. DA zusammen mit Birgit Lahann und Torsten Schulz

 

  

Meine Mutter, meine Rivalin ...DA, 1999, Regie: Peter F. Bringmann

  

 

Reichshauptstadt privat (2 Teile) ... R, 1987, SFB/NDR

  

    

Saddam – Einübung in ein Tribunal ... R, DA, 1991, NDR  

  

  

Speer und er ... DA zusammen mit Heinrich Breloer, WDR, 2004

  

 

Tag, an dem Elvis nach Bremerhaven kam, Der ... DA, 1979, WDR, Regie: Peter F. Bringmann

  

   

Treffpunkt im Unendlichen

    

  

Verkauftes Land ... R, 2003, WDR, 89 Min.

Am 1. März 1990 wird die Treuhandanstalt, die größte Holding der Welt, gegründet. Ihr Ziel ist die Privatisierung der volkseigenen Wirtschaft der DDR. In seiner bewährten Mischung aus Spielszenen und Interviews erinnert der vielfach preisgekrönte Fernsehregisseur Horst Königstein an einen der leitenden Mitarbeiter dieses Unternehmens, den 2001 an den Folgen eines Schlaganfalls verstorbenen Klaus Schucht. Zuvor im Vorstand der Ruhrkohle-AG, war Schucht zum Treuhand-Vorstand Chemie, Bergbau und Energie berufen worden und hatte vor allem damit zu tun, das Chemiedreieck Leuna–Buna–Bitterfeld, das Stromverbundnetz der DDR und den ostdeutschen Kalibergbau zu privatisieren. Verkauftes Land belegt die Zwänge, denen sich der ebenso ehrgeizige wie von Idealen besessene Wirtschaftsfachmann dabei ausgesetzt sah: Seine Hoffnung auf den Patriotismus westdeutscher Gesprächspartner endete meist beim Geldbeutel der Aktionäre oder dem Interessendiktat der Gewerkschaften, die vor allem ihre westdeutsche Klientel im Auge hatten; auch Kanzler Kohl selbst mischte sich, oft gegen Schuchts Intentionen, in die laufenden Prozesse ein. Zu den Interviewpartnern, die Königstein vor die Kamera holte, gehören neben der Witwe und dem Sohn von Klaus Schucht auch die Ex-Treuhandvorsitzende Birgit Breuel und der Betriebsrat des Kaliwerkes Bischofferode Gerhard Jüttemann, der sich wünscht, dass die Einheit „im Kleinen ein bisschen menschlicher und gerechter abgelaufen wäre. Das vermissen wir heute noch.“ (rs) (Quelle: www.dhm.de/kino)

Darsteller:  Rudolf Kowalski (Klaus Schlucht), Angelika Thomas (Sigrid Schlucht), Stefanie Stappenbeck (Stefanie Schlucht), Maria Körber (Sekretärin Lingener), Guntram Brattia (Referent Pauly), Olaf Rauschenbach (Referent), Florian Martens (Der Gewerkschafter)

  

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 15. Dez. 2015

 

Diese Aufstellung der Filme erhebt keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind auf dieser Seite Links angebracht, die weitere Hinweise geben. 

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