Die große Flatter 

1978/79

 

Filmliste Marianne Lüdcke

 

  

  

Regie

Marianne Lüdcke

Drehbuch

Marianne Lüdcke

Vorlage

Nach einem Roman von Leonie Ossowski

Produktion

Ziegler Film / WDR

Kamera

Leander Loosen

Musik

Günther Fischer

FSK

ab 16 Jahre

Die Freunde Richy und Schocker

Foto: Ziegler-Film

Länge

3 x ca. 90 Minuten

Sonstiges

3teil. Fernsehfilm

Auszeichnung

-

Ur-/Erstaufführung

30.09.1979

Genre

Drama, Sozialkritik, Freundschaft, Obdachlosigkeit

      

  

  

Darsteller

Rolle

Jochen Schroeder

Schocker

Hans-Jürgen (Richy) Müller

Richy Piesch

Adriane Rimscha

Elli Grün

Hanna Schygulla

Frau Piesch, Richys Mutter

Günter Lamprecht

Herr Piesch, Richys Vater

Erika Skrotzki

Gerda Kiffke

Katharina Tüschen

Schockers Mutter, Frau Warga

Renate Küster

Ellis Mutter, Frau Grün

Franciszek Pieczka

Herr Warga

Gottfried John

Sozialarbeiter

Hermann Lause

Homosexueller Mann

Ayten Erten

Ayshe

    

   

     

Inhalt  

Schocker (Jochen Schroeder) wird geschnappt... (Szene)

Foto: Ziegler-Film

Raus wollen sie alle, ausbrechen, die "Flatter machen", Erwachsene wie Jugendliche, auch Schocker und Richy. Die zwei halbwüchsigen Freunde haben es mit einer Realität zu tun, in der Misstrauen und Unterdrückung, Verzweiflung und Entbehrungen den Alltag bestimmen und Auseinandersetzungen meist mit den Fäusten ausgetragen werden. Da ist es kein Wunder, dass Schocker versucht, als blinder Passagier auf einem Schlepper nach Italien zu verduften und Richy davon träumt, einmal ein berühmter Pop-Star zu werden. Doch die Wirklichkeit holt sie immer wieder ein, bringt sie zurück in die zermürbende Atmosphäre ihrer Familien, treibt sie zu kleinen Gaunereien und stempelt sie in ihrem eigenen Milieu zu Kriminellen ab. Und während sich Richy immer mehr in dunkle Geschäfte verstrickt, immer einsamer wird, ist Schocker auf der Suche nach einer Lehrstelle – ohne Erfolg, denn die Siedlung ist keine gute Adresse. Und wenn er auch manchen Rückschlag einstecken muss, findet er doch Halt in einer Beziehung zu einem Nachbarmädchen. So ist Richy die eigentlich bedauernswerte Figur, weil er völlig ins Abseits gerät und sich den Umgang mit Menschen nur noch als eine Art Abrechnung für alles, was ihm zugefügt wurde, vorstellen kann. (Text und Foto: Ziegler-Film)

 

 

 

 

 

 

  

   

   

   

   

   

   

    

   

   

  

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 22. Dez. 2015

  

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