Michael Haneke

Regisseur  Drehbuchautor

     

Seine Biografie

   

  

    

   

   

After Liverpool ... R, 1974 (nach einem Hörspiel von James Saunders)

 

  

Benny's Video ... R,DA, 1992

Darsteller: Arno Frisch (Benny), Angela Winkler (Mutter), Ulrich Mühe (Vater), Ingrid Stassner (Mädchen)

  

  

Code: unbekannt ... R, DA, 2001

Darsteller: u.a. Josef Bierbichler

    

  

Caché ... R, 2006

 

   

Drei Wege zum See ... R, DA, 1977, Co-Prod. SWF/ORF

 

  

Fräulein ... R, 1985

 

  

Funny Games ...R, DA, 1997

Das Ehepaar Anna und Georg bezieht mit Sohn Schorschi in einem Ferienhaus am See Quartier. Kurz nach ihrem Eintreffen erscheint der schüchterne Peter an ihrer Türe, der sich im Auftrag der Nachbarn ein paar Eier erbittet. Während er Anna bedrängt, tötet sein Begleiter Paul den Hund der Familie. Der hinzukommende Georg wird bei dem Versuch, die Eindringlinge hinauszukomplimentieren, niedergeschlagen. Paul und Peter quälen und demütigen ihre Gefangenen. Schorschi gelingt die Flucht ins Nachbarhaus, wo er auf die Leiche der Nachbarstochter stößt. Paul ergreift den Jungen und bringt ihn zurück ins Haus der Eltern, wo ihn Peter erschießt. Die beiden jungen Männer verlassen das Haus. Anna versucht, Hilfe zu holen, wird aber von ihren Häschern aufgegriffen, die erst ihren Mann erschießen und anschließend sie im See ertränken. Mit dem gestohlenen Segelboot des Ehepaars setzen sie ans andere Ufer über, wo Paul die Bewohnerin eines Ferienhauses höflich um ein paar Eier bittet. (Quelle und weitere Informationen: Wikipedia)

Darsteller: u.a. Susanne Lothar (*1960-2012) und Ulrich Mühe (*1953-2007)

 

 

Klavierspielerin, Die  ... R, DA, 2001

 

  

Lemminge ... R, DA, 1979, 2teil. Fernsehfilm

 

 

Liebe ...R, DA, 2011

 

  

Rebellion, Die ... R, DA, 1993

Wien nach dem Zusammenbruch der Donaumonarchie. Andreas Pumwar ein guter Soldat gewesen. Er hatte gehorcht, für seinen Kaiser gekämpft, für sein Vaterland ein Bein verloren. Doch der Dank des Vaterlandes blieb aus. Andreas Pum, der Kriegsinvalide, bekam eine Lizenz und eine Drehorgel. So verdiente er sein Geld auf den Straßen und in den Hinterhöfen von Wien. Und dennoch ist Andreas Pum nicht zufrieden. Er lernt eine Witwe kennen, zieht zu ihr, heiratet sie. Aber eines Tages gerät er mit einem gut angezogenen Herrn in Streit, verursacht eine Störung der öffentlichen Ordnung, er schlägt einen Polizisten. Andreas Pum wird vor Gericht gestellt, verliert seine Lizenz und seine Witwe. Er kann froh sein, dass ihm ein Freund aus den Tagen, da es ihm nach seiner Entlassung aus dem Lazarett ganz schlecht ging, einen Posten anbietet. Andreas Pum wird in eine Uniform gesteckt und hat die Herrentoilette des Cafäs Halali zu bewachen. Und erst im Augenblick des Todes kommt ihm zu Bewusstsein, dass er immer brav war, immer gehorcht hat, erst jetzt vor seinem letzten Richter, rebelliert er - viel zu spät. Seine Leiche wird in die Anatomie geschickt. "Die Rebellion’, geschrieben 1924, gehört neben "Hotel Savoy" und "Spinnennetz"- zu den frühen Romanen Joseph Roths, mit denen er zum anerkannten Schriftsteller avancierte. (Quelle: Theaterkanal)

  

  

Schloss, Das ... R, DA, 1996/97 (n. d. gleichnamigen Roman von Franz Kafka)

Der Versuch des Landvermessers K. ins Schloss zu gelangen, schlägt ebenso fehl wie sein Versuch, sich in der zum Schloss gehörenden Dorfgemeinde anzusiedeln. Je mehr K. sich bemüht, desto weiter entfernt er sich vom Ziel. Die Bürokratie des Schlosses verhindert in ihrer Undurchdringlichkeit und Willkür jede Klärung seiner gesellschaftlichen wie existentiellen Situation. K. bleibt schlussendlich, was er am Tag seiner Ankunft war: ein - im günstigsten Fall - geduldeter Fremder. (Quelle: wega-film)

    

  

Siebte Kontinent, Der ...R, 1989

 

 

Sperrmüll ... R, 1975

 

  

Und was kommt danach? ... R, 1973

Ein Versuch, die Grundbeziehung zwischen Mann und Frau zu beleuchten: An einer Reihe von Einzelbeispielen werden Kennenlernen, sich verlieben, erste Auseinandersetzungen , entdecken der Kommunikationsschwierigkeiten bis zum Auseinanderleben vorgeführt. Die Momentaufnahmen aus dem Alltag sind Chiffren für die ganze Kontaktlosigkeit gerade der einander Nächsten, deren ersehntes Ziel nur noch ist, gemeinsam zu schweigen. Denn Worte zerstören Gefühl, Empfindung, Beziehung, Substanz. Die Phrase ist das Wirkliche geworden, sie ersetzt das verlorengegangene Ich. Verstehen ohne Verständigung Routine statt miteinander. Was noch stattfindet, ist der Monolog, das Selbstgespräch, die Redensart. Die bange Frage wird lauten: ... und was kommt danach? Wahrscheinlich dasselbe, immer wieder dasselbe. (Quelle: SWR Media Services)

Darsteller: Hildegard Schmahl, Dieter Kirchlechner

   

  

Variation ... R, 1983

Die Geschichte von Menschen, die sich lieben und es dennoch nicht schaffen, sich ohne gegenseitige Verletzungen zu lieben. Georg, der mit seiner Frau Eva und seiner ihn abgöttisch liebenden jüngeren Schwester Sigrid glücklich zusammenwohnt, lernt die Kunsthistorikerin Anna kennen, die ebenfalls glücklich mit der Schauspielerin Kitty zusammenlebt. Ihre leidenschaftliche Liebe stürzt sie in ungeheure Schuldkomplexe den jeweiligen Partnern gegenüber. Nach Klärungsversuchen, nach Trennung und Wiederkehr, nach Versöhnung und neuen Katastrophen entschließen sich die beiden gegen die Partner und sich sich. Da sie aber das Bewusstsein der Schuld nicht verlässt, verabreden sie nach geraumer Zeit ein Treffen untereinander, damit die Vernunft nun die Wunden bedecke. Doch dieser Versuch scheitert. Es ist keine Klarheit zu gewinnen. (Katalog Filmfest München 1994)

Darsteller: Elfriede Irrall, Suzanne Geyer, Monica Bleibtreu, Eva Linder, Udo Samel, Ilse Trautschold, Jens-Peter Behrend, Kurt Hübner

   

  

Weiße Band, Das ...R, DA, 2009 - Goldene Palme von Cannes 2009 - 

Ein kleines Dorf im Norden Deutschlands im Jahr 1913/14. An oberster Stelle der Dorfhierarchie stehen der adelige Gutsherr, der Arzt und der Pastor, welcher seine Kinder für das kleinste Vergehen zur Strafe ein weißes Band tragen lässt. Der Dorffrieden wird durch mysteriöse Ereignisse gestört: Zu Beginn erleidet der nach außen hin kinderliebe und freundliche Arzt einen durch einen gespannten Draht absichtlich herbeigeführten Unfall. Der Sohn des selbstgerechten Gutsherren wird entführt und der behinderte Sohn der Hebamme schwer misshandelt. Diese Bestrafungen nehmen allmählich einen rituellen Charakter an. Stecken die Kinder und Jugendlichen des Dorfes dahinter, die ihre eigene Erziehung in diesen Taten widerspiegeln? Dem Verdacht des jungen Dorflehrers wird jedoch nicht weiter nachgegangen. Am Ende steht der Beginn des 1. Weltkrieges, die Vorfälle werden dadurch zur Nebensache. Doch sind sie nicht die Wurzeln zukünftiger Ereignisse?
Dem Autorenfilmer Michael Haneke ist mit "Das weiße Band" ein meisterhaft dichter und packender Film gelungen, der verdientermaßen mit der "Goldenen Palme" in Cannes ausgezeichnet wurde. In unaufgeregten und kontrastreichen Schwarzweißbildern, die an die Aufnahmen des deutschen Fotografen August Sander erinnern, wird die Geschichte im Rückblick vom Dorfschullehrer erzählt – mit den für Haneke typischen Stilmitteln: Präzise Schnitte und Montagen mit klaren Bildkompositionen, die in ihrer gravitätischen Strenge im Kontrast zu dem elegischen Unterton stehen, sowie schnörkel- und schonungslose Dialoge, die immer den Kern der Sache berühren, ohne dabei sensationsgierig oder voyeuristisch zu wirken.
Der Untertitel des Films heißt zwar "Eine deutsche Kindergeschichte", der Film ist jedoch keinesfalls ein Kinderfilm, auch wenn die Welt von Kindern und Jugendlichen eine bedeutende Rolle spielt. Der Film über die Mechanismen einer autoritären Gesellschaft verdeutlicht, wohin das Wesen einer rigiden Erziehungs- und Gemeinschatsordnung führen kann, wenn es nur um Regeln und nicht um zwischenmenschliches Verständnis und Herzensbildung geht
(Quelle: Matthias-Film)

Darsteller: Christian Friedel, Ulrich Tukur, Burghart Klaußner, Josef Bierbichler, Susanne Lothar, Rainer Bock, Leonie Benesch

  

  

Wer war Edgar Allan? ... R, 1984

 

  

Wolfzeit ... R, 2003

  

   

 

  

  

  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 2. Nov. 2017

 

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