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Axel von Ambesser (eigentlich: Eugen Alexander von Oesterreich) Regisseur Drehbuchautor Darsteller
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Geboren am 22. Juni 1910 in Hamburg Gestorben am 6. September 1988 in München
Kaufmannssohn. 1929 beginnt er als Schauspieler bei den Hamburger Kammerspielen. Wechsel 1937 zu Heinz Hilpert (Deutsches Theater Berlin). 1942 Staatstheater Berlin (Gustaf Gründgens). 1932 Wechsel zum Stadttheater Augsburg unter der Intendanz von Erich Pabst. 1934 holt ihn Otto Falckenberg an die Münchner Kammerspiele. Dort vornehmlich leichte Unterhaltungsstücke unter Friedrich Domin und Paul Verhoeven.
1936 - 1941 gehörte Axel von Ambesser zum Deutschen Theater Berlin. In diesen Jahren tritt er meistens als Charmeur, Dandy auf, auch die Kavaliersrollen sind sein Metier. Erich Engel besetzt ihn als Partner von Jenny Jugo in Ein hoffnungsloser Fall und Heinz Hilpert in der Balzac-Verfilmung Die unheimlichen Wünsche. Er spielt mit Zarah Leander in Das Herz einer Königin und in Annelie an der Seite von Luise Ullrich. Von 1941 - 1943 spielt von Ambesser am Theater in der Josefstadt und 1943/44 wieder in Berlin.
Sein Stück Das Abgründige in Herrn Gerstenberg, von Helmut Käutner an den Kammerspielen in Hamburg uraufgeführt, wird das meistgespielte Stück der ersten Nachkriegssaison. Danach wird er von Wolfgang Staudte in Die seltsamen Abenteuer des Herrn Fridolin B. eingesetzt.
Ab 1953 inszeniert er für den NWDR Fernsehspiele, moderiert die Serien Steckenpferd und Das Lied meines Lebens. Er gibt Gastspiele an verschiedenen Theatern, wie z.B. den Kammerspielen Hamburg bei Ida Ehre, dem Residenztheater München bei Kurt Horwitz und auch am Burgtheater.
Erste Filmregie 1953 bei Glück muss man haben. Publikumserfolge sind Der Pauker, Der brave Soldat Schweijk und Er kann's nicht lassen alle mit Heinz Rühmann. Er dreht die Komödien Die schöne Lügnerin mit Romy Schneider, Gustav Adolfs Page mit Curd Jürgens und auch Filmchen wie Kohlhiesels Töchter oder Frühstück im Doppelbett, beide mit Liselotte Pulver. 1968 gastiert er mit seiner Nestroy-Inszenierung Einen Jux will er sich machen in europäischen Hauptstädten, den USA und Japan. Diese Gastspiele gibt er bis 1982. Sein zuletzt gedrehter Film für das Kino ist der 1965 gedrehte Film Die fromme Helene, wo er als Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler tätig war. Danach ist er nur nur für das Fernsehen tätig.
Axel von Ambesser ist seit 1937 mit Ingeborg Flemming verheiratet, die unter dem Namen Inge von Oesterreich auch gemeinsam mit ihm auftritt. Seine Tochter Gwendolyn, die 1949 geboren wird, wird ebenfalls Schauspielerin.
1985 kommt seine Biografie mit dem Titel "Nimm einen Namen mit A" heraus. (rk) Auszeichnungen: 1961 Golden Globe für Der brave Soldat Schweijk 1968 Nestroy Ring 1971 Bayerischer Verdienstorden 1975 Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland 1981 Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst der Landesregierung München 1985 Deutscher Filmpreis: Filmband in Gold für langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film
Fremde Links: www.cyranos.ch (über Friedrich Domin) www.filmportal.de (Film Frühstück im Doppelbett) www.filmportal.de (Film Die schöne Lügnerin) www.filmportal.de (Film Gustav Adolfs Page) www.filmportal.de (Film Der brave Soldat Schwejk) www.filmportal.de (über Jenny Jugo) www.kuenstlerkolonie-berlin.de (über Heinz Hilpert) www.murnau-stiftung.de (Film Das Herz einer Königin) www.murnau-stiftung.de (Film Die unheimlichen Wünsche) www.murnau-stiftung.de (Film Annelie) www.rolf-krekeler.com (über Curd Jürgens) www.romy.de (über Romy Schneider) www.steffi-line.de (über Axel von Ambesser) www.zarah-leander.de (Zarah Leander Archiv)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 05/2011
Die obige Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. |