Helmut Christian Görlitz

  

Regie  Drehbuch

     

S e i n e  F i l m e

   

 

Infokasten

   

Christian Görlitz bei Filmportal

 

  

  

  

  

  

Helmut Christian Görlitz, BR Filmbrunch, am 19. Jan. 2018 im Literaturhaus / Foto: BR/Philipp Kimmelzwinger
H. C. Görlitz wurde 1944 in Hamburg geboren, wo er nach seinem Schulabschluss Psychologie und Philosophie studierte. Außerdem studierte er an der University of Pennsylvania  Literaturwissenschaften.

  

In den 1970er-Jahren nahm er eine Tätigkeit als Regieassistent an bei Ottokar Runze, auch bei Hark Bohm, und zwar bei den Filmen Verlorenes Leben mit Gerhard Olschewski (1975), Das Messer im Rücken mit Hans Brenner und Karlheinz Vosgerau (1975), Die Standarte (mit Lil Dagover, Gerd Böckmann und Siegfried Rauch), Moritz, lieber Moritz (1978), Der Mörder mit Gerd Olschewski und Johanna Liebeneiner (1979).

  

Ab Anfang der 1980er-Jahre begann er, als freier Regisseur zu arbeiten. Sei Debütfilm im Kino war ein Drama über die Heimerziehung in den Einrichtungen der Diakonie Freistatt und die Zwangsarbeit im Moor in Freistatt nach dem autobiografischen Roman Treibjagd von Michael Holzner mit dem Titel Das Ende vom Anfang.

  

Nach diesem Ausflug ins Kino kamen von H. C. Görlitz Fernsehfilme- und -spiele sowie Kinderfilme und -serien. Für seine 1993 gedrehte Kinderserie Der kleine Vampir konnte der Regisseur 1994 den Preis der Kinderjury beim Kinderfilmfestival Chicago entgegennehmen. Für sein TV-Drama Freier Fall nach einem Roman von Bernd Sülzer bekam er 1998 den Grimme-Preis in Gold. Ein weiterer bemerkenswerter Film ist das Drama Nachts, wenn der Tag beginnt mit Josef Bierbichler, Nina Petri und Christian Redl.

 
Mit der Tragikomödie Fleisch ist mein Gemüse inszenierte C. H. Görlitz im Jahr 2008 dann erneut einen Kinofilm. Beim Deutschen Filmpreis 2009 erhielt Ensemble-Mitglied Andreas Schmidt (der leider 2017 verstorben ist) den Preis als bester Nebendarsteller.  

 

Weiterhin führte er Regie und schrieb Drehbücher zu diversen Fernsehserien wie Tatort, Spreewaldkrimi, Das Duo.

 

Seine vorerst letzte Filmarbeit war 2018 das Vergewaltigungsdrama Sieben Stunden mit Bibiana Beglau.

  

  

 

 

  

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim
Bearbeitet: 5. Oktober 2018

 
Diese Kurzbiografie kann nur rudimentär sein und die auf der Seite genannten Filme nur eine Auswahl von Filmen der Künstlerin / des Künstlers enthalten. Die Angaben erheben daher keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb sind Links angebracht, die weitere Hinweise geben. Da ich auf Inhalte zu externen Webseiten keinen Einfluss habe, kann ich auch keine Gewähr dafür übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Links umgehend entfernt. Sollten mir bei den o.g. Angaben inhaltliche Fehler unterlaufen sein, so werden diese bei entsprechender Nachricht und Kontrolle korrigiert.