Es
geschah am hellichten Tag
1996
Inhalt
Ein
Hausierer wird von den Bewohnern eines kleinen Dorfes für den Mörder eines
siebenjährigen Mädchens gehalten und auf dem Weg zum Verhör vom Vater des Mädchens
erschossen. Ein eigenwilliger Kommissar stellt jedoch Zusammenhänge mit
anderen, ähnlich gelagerten Kindermorden her, vermutet einen Triebtäter
"im Schafspelz" und stellt ihm eine Falle. Als Köder dient ihm ein
weiteres Mädchen, das er in große
Gefahr bringt. Der Stoff basiert auf einem Originaldrehbuch von Friedrich Dürrenmatt,
das 1958 verfilmt wurde. Die Neuverfilmung ist reißerischer ausgefallen, und
lediglich Joachim Król weiß seiner gebrochenen Rolle interessante Aspekte
abzugewinnen. Letztlich eine enttäuschende Regiearbeit, auf handwerkliche
Routine bedacht und thematisch im Rahmen handelsüblicher Fernsehkrimis.
Hausierer Bock findet im Wald eine Mädchenleiche, wird von den Dorfbewohnern beinahe gelyncht und von Kommissar Matthäus gerettet. Als er unter dem Druck des LKA die Tat gesteht, erschießt ihn der Vater des Mädchens beim Abtransport. Matthäus glaubt an einen ganz anderen Täter und ermittelt inoffiziell auf eigene Faust weiter. Er mietet sich in einem Gasthof ein und benutzt Ursula, die kleine Tochter der Wirtin als Lockvogel, bringt sie in große Gefahr und kann den wahren Mörder, einen Triebtäter mit Handpuppe, stellen. (Quelle: Amazon)
Fremde Links auf dieser Seite: www.dieterwunderlich.de (Kommentar zum Film) www.filmzentrale.com (Frühere Verfilmung)
Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: August 2010 |