Axel Milberg

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Axel Milberg und Christiane Paul - Foto: BMW-Group

 Axel Milberg und Christiane Paul, 2007   

©BMW Group

 

 

 

Axel Milberg wurde 1956 in Kiel geboren.

  

Nach seiner Ausbildung an der Otto Falckenberg-Schule in München war er von 1981 bis 1998 Ensemble-Mitglied der Münchner Kammerspiele. Er spielte in Inszenierungen berühmter Theatermacher wie Peter Zadek, Thomas Langhoff und Dieter Dorn und stand in Klassikern wie Kalldewey Farce, Kirschgarten, Nathan der Weise, Don Juan, Der zerbrochene Krug, Wie es Euch gefällt, Tartuffe und Woyzeck auf der Bühne. Seit 1998 ist Axel Milberg im Kino und Fernsehen präsent.

  
Inzwischen sind es über 50 Kino- und TV-Rollen, er spielte er den  gestressten Vater in Nach fünf im Urwald, Regiedebüt von Hans Christian Schmid oder den Opportunisten in Der Campus von Sönke Wortmann. Komisches Talent beweist er unter anderem in Irren ist männlich von Sherry Horman, Rossini von Helmut Dietl und in dem Krimi Der tote Taucher im Wald. Nach Long hello and short goodbye von Rainer Kaufmann, St. Pauli Nacht von Sönke Wortmann spielt er auch in Nick Knatterton von Marcus O. Rosenmüller mit.
Zu Milbergs herausragenden Fernsehrollen zählen Der Schattenmann von Dieter Wedel, das Remake von Es geschah am hellichten Tag von Nico Hofmann, in dem er den Kinderschänder darstellt und die Uwe Johnson-Verfilmung von Jahrestage von Margarethe von Trotta und unter der Regie von Horst Königstein die Fernseh-Dokudrama Jud Süß – Ein Film als Verbrechen. (Quelle: DasErste.de)

  

Axel Milberg spielt seit 2003 den wortkargen Kieler Tatort-Hauptkommissar Klaus Borowski.

Hier sind die einzelnen Folgen >>> 

  

   

     

   

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Eine Auswahl von Filmen mit Axel Milberg

Diese Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

   

Titel

Jahr Regie

Jud Süß - Ein Film als Verbrechen?

2001 Horst Königstein

Heller Wahn

Eine unsichere und kontaktarme Malerin lernt eine außerordentlich selbstständige Literaturwissenschaftlerin kennen, durch die sie ihr eigenes Selbstbewusstsein stärkt. Obwohl sich ihr Mann dies immer gewünscht hat, reagiert er mit brutaler Eifersucht. Einfühlsamer Beziehungsfilm.

1983

Margarethe von Trotta

Der Atem

1988 Niklaus Schilling

Niemandsland

Der "Hick" aus früheren Achternbusch-Filmen erlebt neue Abenteuer an der Grenze zwischen Amerika und dem Niemandsland des "Last Valley".

Darsteller: Barbara de Koy, Herbert Achternbusch, Lambert Hamel

1991 Herbert Achternbusch

Abgetrieben

Spieldokumentation nach dem Prozess gegen den Memminger Frauenarzt Dr. Theissen (1988/89), der engagiert Partei ergreift für Frauen, die vor einem Männergericht gedemütigt werden.

Darsteller: Hanns Zischler, Jörg Hube, Edgar Selge, Dominik Raacke, Christine Neubauer, Doris Schade, Günter Gräwert, Axel Milberg, Franziska Walser

1992 Norbert Kückelmann

14 Tage lebenslänglich

1997 Roland Suso Richter

Long hello and short goodbye

Noch bevor der charismatische Tresorknacker Ben (Marc Hosemann) aus dem Knast entlassen wird, engagiert der ebenso rachsüchtige wie zwielichtige Polizeichef Kahnitz (Dietrich Hollinderbäumer) die Undercover-Polizistin Melody (Nicolette Krebitz), um dafür zu sorgen, dass Ben so schnell wie möglich wieder verhaftet wird. Doch Melody verliebt sich in Ben und heckt einen Plan aus, durch den Kahnitz' illegaler Rachefeldzug auffliegen soll: Mit Hilfe ihrer Freunde Percy (Axel Milberg) und Aurelia (Sunnyi Melles) sowie der Waffenhändlerin Ida (Katja Riemann) arrangiert Melody ein ausgeklügeltes Komplott. Aber Kahnitz durchschaut das eigens für ihn eingefädelte Manöver und entwickelt seinen eigenen, finsteren Plan. Und da auch Ben nicht untätig bleibt läuft am Ende eben alles anders als geplant.

Nach den Komödien Stadtgespräch und Die Apothekerin sowie diversen Arbeiten für amerikanische Serien schlägt Rainer Kaufmann mit Long Hello & Short Goodbye einen neuen Weg ein. Angelehnt an den "film noir" und französische "New-Wave-Ästhetik" inszeniert er ein kriminalistisches Verwirrspiel, in dem einsame Menschen in einer künstlichen Welt agieren. Aus der kruden Mischung von Jean-Luc Godards Außer Atem, Arthur Penns Bonnie und Clyde, Luc Bessons Nikita und einem blutigen Showdown à la Quentin Tarantino entwickelt Kaufmann einen neoromantischen Thriller für die Neunziger: düster und kalt, aber nicht ohne Humor. (Quelle: Amazon)

1999 Rainer Kaufmann

Jahrestage - Aus dem Leben von Gesine Cresspahl

Die aus Jerichow stammende Gesine Cresspahl, die 1953 aus der DDR in den Westen kam, fand zunächst in einer NATO-Dienststelle, dann bei einer Bank Arbeit. Sie lebte in Düsseldorf, wo sie ihre Tochter Marie bekam, deren Vater, der inzwischen tote Jakob Abs, in den Osten zurückgekehrt war. 1961 ist sie nach New York gegangen und lebt dort nun seit sechs Jahren. Die zehnjährige Marie, der Gesine »für wenn ich tot bin« auf Tonband spricht, erlebt New York als eigentliche Heimat, während Gesine weiter danach sucht.
Der erste Romanteil blickt zurück ins Jerichow der NS-Jahre, ebenso der zweite, um die Mutter zentrierte, der dritte widmet sich dem Vater in der Nachkriegszeit. Am Schluss steht die Gegenwart stärker im Vordergrund: 1968 bereitet sich Gesine auf eine Arbeitsphase in Prag vor, der einem wichtigen Kreditprojekt zwischen ihrer Bank und der CŠSSR gelten soll. Das Ende des Prager Frühlings wird dieses Projekt überflüssig machen, der Tod ihres langjährigen Freundes D. E. lässt auch das private Schicksal Gesines offen erscheinen.
Wie ihr Autor ist Gesine unsentimental, keineswegs rückwärtsgewandt. Zu Marie sagt sie: »Hier wird nicht gedichtet. Ich versuche dir etwas zu erzählen.« Auch stimmungsvolle Landschaftsschilderungen und heimatverbundene Sprache machen aus Jerichow kein Idyll. Humorvolle Skepsis vereitelt nicht den ernsten Grundton, dem auch Johnsons typischer, endlastiger Satzbau entspricht. Vor allem Dialoge und Reminiszenzen an lokale Traditionen enthalten viel Plattdeutsches. Das Ineinander von privatem Schicksal und politischer Realität wird rational reflektiert, im Hintergrund stets die Frage, ob ein demokratischer Sozialismus möglich sei. Die Figuren und der Roman suchen nach Wahrheit, die sich nur persönlich erfahren lässt. Daher die Konstruktion, die zugleich Subjektivität ermöglicht und Distanz garantiert.
(Quelle: Amazon)

2000 Margarethe von Trotta

Stauffenberg

20. Juli 1944, 0:15 Uhr: Mit dem Ruf Es lebe unser heiliges Deutschland auf den Lippen stirbt Claus Schenk Graf von Stauffenberg durch die Gewehrsalven eines Wachbataillons. Dies ist die Geschichte hochrangiger Offiziere der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Die Geschichte von Männern, die Adolf Hitler anfangs aufgeschlossen gegenüber standen, dann aber an ihm zweifelten und sich schließlich zum Widerstand entschlossen. Ein Widerstand, der im Attentat vom 20. Juli 1944 seinen tragischen Höhepunkt fand und der aufs engste mit der Person des jungen Offiziers Claus Schenk Graf von Stauffenberg verbunden ist.

2004 Jo Baier

     

   

  

  

Diese Seite enthält Links fremder Seiten:

www.3sat.de (Film Jud Süß - Ein Film als Verbrechen)

www.filmportal.de (Film Heller Wahn)

www.filmportal.de (über Sherry Horman)

www.schnitt.de (Film Nach fünf im Urwald)

www.schnitt.de (Film 14 Tage lebenslänglich)

www.tatort-fundus.de (über Axel Milberg als Kommissar Borowski)

www.swr.de (Film Stauffenberg)

www.daserste.de (Tatort Borowski und die heile Welt)

  

  

 

  

 

   

  

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 27.04.2011