Theodor Kotulla

Regisseur  Drehbuchautor  Filmkritiker

 

Seine Biografie

      

  

  

 

 

18. Geburtstag, Der ... R, 1960

    

Angriff, Der ... R, DA, 1986, TV-Film, 122 Minuten

Situationen einer Beziehungskrise. Die Geschichte eines Überfalls zweier Jugendlicher auf eine attraktive Frau und der Folgen dieser Tat für das Opfer und den Ehemann. Das Ereignis entlarvt die brüchige Ehe zwischen der Apothekerin und dem Rechtsanwalt, die auf dem Land ein Haus besitzen. Der Angriff der Jungen hat eine Lawine losgetreten, die unaufhaltsam ein immer größer werdenden Chaos anrichtet; er ist auch Auslöser für das Scheitern des Zusammenlebens der beiden Mittvierziger.

Darsteller: Pascale Petit, Michael König, Claude-Oliver Rudolph, Lambert Hamel, Henry van Lyck

    

Aus einem deutschen Leben ... R, DA, 1977

    

Bis zum Happy End ... R, 1968, 94 Minuten

Drehbuchprämie des Bundes, DA: Hans Stempel, Martin Ripkens.

Ein Unglücksfall bringt ein scheinbar harmonisches Familienleben durcheinander.

Darsteller: Klaus Löwitsch, Beatrix Ost, Christof Hege, Liane Hielscher, Helga Sommerfeld, Walter Ladengast, Roger Fritz

   

Camus und Algier ... R, Dok, 1964, 45 Minuten

    

Fall Maurizius, Der ... R, 1981 (TV-Serie)

  

Fluchtlinie, Die ... DA, 1979, R: Klaus Müller-Laue

  

Nacht der Frauen ... R, 1993 (TV-Serie)

Vier junge Frauen aus unterschiedlichen Milieus sind durch den Sport Freundinnen geworden: Regina, die verwöhnte Tochter aus vermögendem Elternhaus, Hülya, das in Deutschland aufgewachsene Mädchen aus der Türkei mit einer ausgeprägten Willensstärke, Sabine, die vernünftige, mit dem besten Nervenkostüm und dem Sinn fürs Praktische, und Gaby, die sensibelste, mit einer großen Schwäche für den Trainer Lohrbach. Trotz unterschiedlicher Herkunft halten sie aneinander fest, so dass ihre Schwimmstaffel rasch den Spitznamen "Das Kleeblatt" erhält. Der verheiratete Trainer Lohrbach will die Beziehung zu Gaby lösen, diese versucht ihm jedoch das Versprechen abzuringen, doch mit ihr noch siebenmal zu schlafen, denn dann seien die Hundert voll und somit das Ende "rund". Im Gegenzug gelobt sie dem karrierebewussten Lohrbach, beim nächsten Wettkampf "spitzenmäßig" zu schwimmen. Der Trainer lässt sich auf den Deal ein, und Gaby hält Wort. Die Schwimmstaffel gewinnt, und alle scheinen zufrieden. Doch die Siegesfeier wird gleichzeitig zum Abschied. Regina, die älteste, ist schwanger. Bei ihrer Hochzeit geben sich die vier Frauen das Versprechen, erst dann ein Wiedersehen zu feiern, wenn auch die Letzte unter der Haube ist. Allerdings soll das Treffen ohne "ihre" Männer stattfinden. - Sieben Jahre später sehen sie sich wieder. Eine ganze Nacht lang berichten sie sich gegenseitig, was in der Zwischenzeit passiert ist. Die in Deutschland aufgewachsene Türkin Hülya ist mit dem Briefträger Walter befreundet. Ihre Beziehung muss sie vor ihrer Familie geheim halten, denn Hülya soll traditionsgemäß mit einem Türken verheiratet werden. Als der künftige Ehemann Hülya ein goldenes Amulett als Zeichen der Verlobung schickt, fliehen Hülya und Walter. Die Trinkbudenbesitzerin Oma Piontek bittet bei Hülyas Eltern um Verständnis. Doch Vater Rezai lässt sich nicht überzeugen. Die hübsche Kassiererin Sabine macht Schlagzeilen, als sie durch ihr couragiertes Verhalten einen Banküberfall verhindert. Peter Schieder, ein verträumter, etwas verklemmter Blumenhändler, verliebt sich in das Zeitungsbild der jungen Frau. Da er aber besser mit Blumen sprechen kann als mit Worten, bittet er seinen Cousin, Liebesbriefe für ihn zu verfassen. Sabine fängt aufgrund der unaufdringlichen und schmachtenden Schreiben schnell Feuer. Doch nachdem Peter die wahre Identität des Absenders enthüllt hat, beschließt Sabine, die beiden Cousins gegeneinander auszuspielen. (Quelle: Theaterkanal)

Darsteller: Antje Schmidt, Jale Arikan, Susanne Schulten, Andrea Lüdke, Christian Tasche, Ulrike Kriener, Manfred Andrae, Kerstin de Ahna, Stefan Jürgens, Armin Rohde, Peter Lohmeyer, August Zirner, Gudrun Okras, Michael Roll, Peter Sattmann.

    

Ohne Nachsicht ... R, 1971, 97 Minuten

Zwei Männer in Münster, die sich seit ihrer Studienzeit kennen, haben sich im Leben eingerichtet, ohne ihre Träume zu verwirklichen. Sie unternehmen einen Versuch, mit ihrer Vergangenheit zu brechen, und wagen einen Neuanfang, der jedoch nichts anderes als ein weiterer Fluchtversuch ist. Detailgetreue Milieuschilderung mit geschliffen-bösen Dialogen, die das Versagen einer Generation thematisiert.

Darsteller: Henry van Lyck, Jochen Regelien, Katherina Lopinski

   

Panek ... R, 1967, Kurzspielfilm, WDR, 18 Minuten

Darsteller: Hannes Stütz, Mischa Gallé, Dieter Augustin, Hermann Naber

   

See the Music ... R, Dok, 1971, 56 Minuten

Dokumentarfilm über die Free-Jazz-Musiker Marion Brown und Leo Smith.

   

Tatort (Einzelhaft) ... R, 1988

       

Tod auf Halde ... R, 1995

  

Von Gewalt keine Rede ... R, 1991, DA: Leonie Ossowski

Die Richtersgattin und Mutter Nele Steinbecker, die zurück in den Beruf möchte, wird bei einem Vorstellungstermin von einem Architekten geschlagen und vergewaltigt. Ein Film über das Geschehen nach dem Tabudelikt, die Verstörung des Opfers und das Unverständnis der Männer, der das Klischee vom Sexmonster im Stadtpark durchbricht (Quelle: Pressebericht arte)

Darsteller: Heiner Lauterbach, August Zirner, Katja Riemann, Peter Sattmann, Lisa Kreuzer  

   

Vor dem Feind ... R, 1968, Kurzspielfilm, 20 Minuten, Bundesfilmpreis 1968

Mit Christian Ziewer und Dieter Aurich.

   

Zum Beispiel Bresson ... R, Dok, 1968, 16 Minuten (lange Fassung 30 Minuten)

Robert Bressons strengen Filmen waren naturgemäß keine großen Publikumserfolge beschieden (tatsächlich ruinierte er einige seiner Produzenten); unter Kritikern und Kollegen galt er aber als einer der größten Künstler (nicht nur des Films) des 20. Jahrhunderts. In dem Film beobachtet der zum Umfeld der Zeitschrift "Filmkritik" gehörende Theodor Kotulla den Regisseur beim Drehen zu Mouchette.

 

 

  

 

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Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: August 2011

 

Die o.g. Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit