Peter Lohmeyer

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Peter Lohmeyer - Filmografie bei filmportal

    

  

  

 

    

Peter Lohmeyer bei Dreharbeiten zum Film "Oktoberfest", 2004 - ©Georges Pauly

Peter Lohmeyer

©Georges Pauly

   

Geboren am 12. Januar 1962 in Niedermarsberg. Sein Vater war Pfarrer.

 

1974 Umzug nach Stuttgart. Vierjähriger Besuch eines Gymnasiums. Spielt beim VfB Stuttgart. Am Gymnasium  bereits Theaterarbeit in der Arbeitsgemeinschaft. 1978 Umzug nach Dortmund. 

 

Von 1982 - 84 Besuch der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. Claus Peymann setzt ihn in den Kammerspielen ein. Hier spielt er z.B. im Stück des Jugendtheaters "Rote Grütze" Was heißt hier Liebe?

 

Es folgt ein Engagement im Württembergischen Staatstheater Stuttgart mit Stücken wie z.B. Wilder Honig oder Der Kirschgarten. George Tabori setzt ihn im Wiener Theater "Der Kreis" in dem Stück Der Eismann kommt von Eugen O'Neill ein. Er spielt 1988 am Düsseldorfer Schauspielhaus in diversen Stücken unter der Regie von Peter Turrini und Wolf Dietrich Sprenger. 1990 spielt Lohmeyer am Berliner Schillertheater in Thomas Braschs-Stück Liebe Macht Tod oder Das Spiel von Romeo und Julia, hier unter der Regie von Katharina Thalbach

  

Peter Lohmeyer bekommt im Fernsehen 1983 seine erste Hauptrolle in dem Fernsehfilm Noch ein Jahr und sechs Tage, Regie: Alexander von Eschwege. 1985 wird er nochmals von A. von Eschwege in Der Kampfschwimmer eingesetzt.

 

In Dominik Grafs, bei dem er in einigen Filmen mitspielt, wird er zuerst in der TV-Serie Der Fahnder eingesetzt. Es folgt die Komödie Tiger, Löwe, Panther und Spieler, im letztgenannten Film zusammen mit Anica Dobra. Hervorzuheben wäre noch Peter Sehrs Geschichtsfilm Kaspar Hauser, hier spielt Peter Lohmeyer den Leopold von Baden.

 

Peter Lohmeyer

©Edmond Frederik

   

www.filmportal.de schreibt: 1994 in Hamburg Gründung der (Ein-Mann-) Produktionsfirma "Glück-Auf-Film", die sich mit 120.000 DM an der Produktion von Lars Beckers Bunte Hunde (1994/95) beteiligt. Diese düstere Ballade um drei Autoschieber mit Til Schweiger, in der Lohmeyer als Geiselgangster Toni Starek "so cool und stoisch wie selten ein Gangster in einem deutschen Film war" (R. Worschech, epd Film, 8/95), wird wirtschaftlich ein Misserfolg. Ein zweiter Versuch als Co-Produzent gestaltet sich erfolgreicher: Lohmeyer übernimmt bei der Hamburger Low Budget-Produktion Die Mutter des Killers (1996; R: Volker Einrauch) statt der ihm zunächst zugedachten kleineren Rolle (des Bestatters Lou Mehlig) die des eher erfolglosen Kriminalautor Theo Bono. Der Film wird auf dem Filmfest in München 1996 mit dem Regie-Preis der Hypo-Bank ausgezeichnet und läuft auf ausländischen Festivals (u.a. San Sebastián)." (Quelle: filmportal.de)

  

Filmband in Gold für den besten Nebendarsteller für Zugvögel - Einmal nach Inari.

 

Frank Beyer setzt ihn 1998 in dem TV-Dokudrama Abgehauen ein, eine Verfilmung des Bestsellers von Manfred Krug, der in Tagebuchaufzeichnungen seine letzten Tage in der DDR im November 1976 schildert. Nur zögernd nimmt Lohmeyer diese schwierige Rolle an und "scheint unter dem eigenen gekünstelten Spiel zu leiden – wenngleich man ihm zugute halten muss, dass er bei seinem Alter-Ego Krug vor Drehbeginn recherchierte." (Gitta Düperthal, Frankfurter Rundschau, 5.6.1998). 

In Sönke Wortmanns Erfolgsfilm Das Wunder von Bern (2002/03) spielt er die Hauptrolle des Kriegsheimkehrers Richard Lubanski, der kaum Verständnis für die Fußballbegeisterung seines Sohnes – gespielt von Lohmeyers Sohn Louis Klamroth – aufbringen kann.

  

Peter Lohmeyer war mit der Helke Sander-Schülerin, HfbK-Absolventin und ehemaligen Kamera-Assistentin Katrin Klamroth liiert. Die beiden haben drei gemeinsame Kinder (Louis, geb. 1989, Lola, geb. 1991 und Leila Lynn, geb. 1995). Es gibt noch einen Sohn aus einer anderen Beziehung (Ivo, geb. 1993). Seit 2008 ist Peter Lohmeyer mit der Fernsehköchin Sarah Wiener verheiratet.

(Quelle: einige Informationen und Textpassagen aus wikipedia)

  

 

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Eine Auswahl von Filmen mit Peter Lohmeyer

    

Titel

Jahr Regie

Noch ein Jahr und 6 Tage

Der Gefängnisurlaub eines Strafgefangenen aus traurigem Anlass (Beerdigung der Mutter) bekommt durch eine Begegnung mit einer jungen Nachbarin eine hoffnungsvolle Perspektive.

1985

Alexander von Eschwege

Neuner

Theo Neuner ist vom Pech verfolgt. Seine langjährige Geliebte Irma ist gestorben. Deren Schwester Anni behelligt ihn gleich nach der Beerdigung mit Zahlungsforderungen und lässt unfreiwillig Neuners Frau Nora Verdacht schöpfen. Während einer gemeinsamen Geschäftsreise nach Berlin kommt es zum Bruch zwischen dem Ehepaar. Neuner muss erkennen, dass er selbst einem Freund nicht trauen kann, und erfolgreiche krumme Geschäfte nicht über persönliche Schlappen hinwegtäuschen können. Seine bitterste Lektion erfährt er, als Nora auf ihn schießt und ihn nur aus Ungeschicklichkeit nicht zu töten imstande ist. (Quelle: Amazon)

1990 Werner Masten

Kaspar Hauser

1993 Peter Sehr

Der Verräter 

Der 18jährige Paul Simmonischek (Frank Giering) lebt in einer thüringischen Kleinstadt. Er ist irgendwie orientierungslos und sucht bei seiner Mutter (Renate Krößner) so etwas wie Geborgenheit, möchte dazugehören. Aber seine Mutter ist damit beschäftigt, mit ihrem neuen Freund (Lohmeyer) eine neue Beziehung aufzubauen und kann sich momentan nicht um ihren Sprössling kümmern. Der fühlt sich zurückgesetzt und lässt sich von dem rechtsradikalen Steffen stark beeinflussen. 

1995 Diethard Klante

Bella Block - Liebestod

Bella Block ist noch nicht wieder in den aktiven Dienst zurückgekehrt, mischt sich aber bereits trotzdem wieder in den Polizeialltag ein. Nach ihrer Rückkehr von einer längeren Reise, die sie zusammen mit der jungen Lissi unternommen hat, besucht Bella Block ihren Ex-Kollegen und Freund Beyer im Präsidium. Zusammen mit seiner neuen Kollegin Bernadette Stein übernimmt Michael gerade den Fall der tödlich verunglückten Mechthild Schüler. Alles deutet darauf hin, dass die Mittfünfzigerin bei einem Haushaltsunfall ums Leben gekommen ist. Als ein junger Polizist in der Wohnung der Toten unklare Spuren sichern will, wird er überfallen. Beyer und seine Kollegen ermitteln jetzt in Sachen Mord.

Auch Bella lässt die Geschichte nicht mehr los: zu viele Parallelen gibt es zu einem Fall, der bereits drei Jahre zurückliegt. Bella beginnt zu zweifeln, ob sie damals den wahren Täter hinter Gitter gebracht hat. Sie recherchiert auf eigene Faust. Während die Ermittlungen der Polizei sehr schnell zu einer Kurbekanntschaft der Ermordeten führen, vermutet Bella andere Hintergründe. Viel interessanter, weil dubioser, scheint ihr die Rolle von Hans König zu sein. Sie lernt die Welt der "Bälle der einsamen Herzen" kennen und stößt auf eine mysteriöse Verbindung zwischen den beiden Opfern. (Quelle: ZDF)

1995 Max Färberböck

Der Pirat

Junkiedrama mit Jürgen Vogel in der Titelrolle.

Am Fall des Jan C. beschreibt Stefan Aust die typische Karriere eines Dealers und Drogensüchtigen. Bereits in der Schule hat der in gutbürgerlichen Kreisen aufgewachsene Jan Verbindung zur Drogenszene. Nach seinem Auszug von zuhause verdient er sich seinen Lebensunterhalt mit Dealergeschäften und sackt in die Kriminalität ab. Er fliegt schließlich auf und landet erstmals im Gefängnis. Wieder in Freiheit, setzt er seine Dealereien fort und wird nun auch selbst abhängig von der Nadel. Als er endlich den Entzug geschafft hat, stellt sich heraus, dass er Aids hat.

Darsteller: u.a. Laura Tonke, Christiane Paul (Quelle: Amazon)

1998 Bernd Schadewald

Der Felsen

Während ihres gemeinsamen Korsika-Urlaubs eröffnet Jürgen (Ralph Herforth) seiner langjährigen Geliebten Katrin (herausragend: Karoline Eichhorn), dass er die Beziehung beenden wird. Katrin bleibt allein auf der Insel zurück und überlässt sich dem Chaos. Sie begegnet dem 17-jährigen Malte (Antonio Wannek), der sich Hals über Kopf in sie verliebt und sie hineinreißt in einen Strudel der Gefühle. Ihre Reise ins Innere der Insel ist gleichzeitig auch eine Reise in ihr eigenes Innerstes. Ihr Schicksal scheint vorgegeben wie in der griechischen Mythologie. Während Katrin versucht, sich selbst zu finden, ist ihr Weg längst vorgezeichnet.

Die Musik von Dieter Schleip und Dominik Graf ergänzt die Bilder wie ein natürlicher Soundtrack. Melancholisch weht die Musik durch den Spätsommer auf Korsika, ein Hauch von Abenteuer und Gefahr klingt unterschwellig an. Zwei Erzähler - ein männlicher und ein weiblicher - spekulieren über das Geschehen und geben alternative Handlungsvarianten vor. Sie schaffen eine seltsame Distanz zu den Ereignissen, stellen alles in Frage und vermitteln so einen ergreifenden Eindruck von der Flüchtigkeit des Lebens. (Quelle: Amazon)

2002 Dominik Graf

Das Wunder von Bern

Sommer 1954: In einer kleinen Bergarbeitersiedlung in Essen sieht der elfjährige Matthias Lubanski mit seiner Mutter und seinen Geschwistern voller Hoffnung und Sorge der Rückkehr seines Vaters aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft entgegen. Christa Lubanski hat sich und ihre Kinder unter großen Entbehrungen durch Krieg und Nachkriegsjahre gebracht. Längst hat der fußballbegeisterte Matthias in seinem Idol, dem Nationalspieler Helmut Rahn, einen Ersatzvater gefunden: Als Taschenträger vom "Boss" verdient sich Matthias ein paar Groschen dazu und Rahn bestätigt ihm, dass er nur gewinnen kann, wenn Matthias als ein Maskottchen bei den Spielen dabei ist. Das nimmt Matthias natürlich für bare Münze. In der Schweiz erwartet man zu gleicher Zeit das Aufeinandertreffen der besten Fußballmannschaften der Welt. Während Sepp Herberger und seine Elf zur WM fahren, steht in Essen die Familie Lubanski vor einer Zerreißprobe: Vater Richard bleibt nach seiner Rückkehr verschlossen und aggressiv. Als die deutsche Mannschaft überraschend ins Finale einzieht, will Matthias unbedingt nach Bern, um Rahn Glück zu bringen - doch Richard Lubanski hat für die Träume seines Sohnes kein Verständnis. Am 4. Juli 1954 muss sich alles entscheiden ... (Quelle: senator.de)

2003 Sönke Wortmann

Oktoberfest

2005 Johannes Brunner
Vorne ist verdammt weit weg 2007 Thomas Heinemann

Alter und Schönheit

Die drei Freunde Justus, Bernhard und Harry treffen auf Wunsch ihres sterbenden Freundes Manni nach Jahren der Trennung wieder zusammen. Manni ist an Krebs erkrankt und hat nicht mehr lange zu leben. Er bittet seine Freunde um die Erfüllung eines letzten Wunsches: Er möchte noch einmal seine Ex-Freundin Rosi wieder sehen, die die Liebe seines Lebens war und die er zutiefst verletzt hat. Justus, Bernhard und Harry machen sich auf die Suche nach der Frau. Ihre Suche wird zu einer Odyssee durch die Straßen Berlins in Mannis teurem Ferrari, bei der die drei Freunde ihre frühere Intimität wieder entdecken. Rosi finden sie schneller als gedacht.
Sie weigert sich zunächst Manni wieder zu sehen, begreift jedoch bald den Ernst der Lage. Das Zusammentreffen des ehemaligen Paares ist für beide überraschend und ungewohnt, aber trotz früherer Wunden von Zärtlichkeit geprägt.
Bernhard konfrontiert seine Freunde und Rosi mit dem Wunsch, Manni aus dem Krankenhaus zu holen, damit er im Kreis seiner Freunde sterben kann. In einer langen gemeinsamen Nacht in Mannis Bungalow schwelgen sie in alten Erinnerungen, erzählen sich von ihren Hoffnungen und Träumen, sehen noch einmal den Film, den sie damals als junge Männer in Berlin gedreht haben, albern herum und springen in Mannis Pool. Jeder von ihnen wägt für sich die Realisierung von Bernhards Plan ab, aber Manni nimmt ihnen die Entscheidung ab...
Am nächsten Morgen machen sie einen gemeinsamen Ausflug aufs Land und Manni stirbt im Kreis seiner Freunde und der Frau, die er geliebt hat. Manni hat sein Ziel erreicht und die Freundschaft von Justus, Bernhard und Harry unsterblich gemacht...
(Quelle: X-Filme)

Darsteller: Peter Lohmeyer, Burkhart Klaußner, Henry Hübchen u.a. 

2007 Michael Klier
Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken        >>> Offizielle HP 2007 Leander Haußmann
Vineta 2008 Franziska Stünkel
Polizeiruf 110 - Gespenster 1994 Klaus Emmerich

   

  

  

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www.filmszene.de (Film Das Wunder von Bern)

www.vorne-derfilm.de (Film Vorne ist verdammt weit weg)

www.filmportal.de (Film Warum Männer nicht zuhören...)

www.maennerundfrauen.film.de (HP zum Film Warum Männer nicht zuhören...)

www.farbfilm-verleih.de (Film Vineta)

www.mdr.de (Porträt Leander Haußmann)

www.vineta-derfilm.de (HP zum Film)

www.citafilm.de (über Franziska Stünkel)

www.komoedie-duesseldorf.com (über Wolf-Dietrich Sprenger)

www.daserste.de (Polizeiruf 110 - Gespenster)

www.bad-bad.de (Film Kaspar Hauser)

 

 

 

  

 

 

 

 

 

Layout: Rosemarie Kuheim

Bearbeitet: 04/2011

  

Diese Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.