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Peter Lohmeyer Darsteller
Geboren am 12. Januar 1962 in Niedermarsberg. Sein Vater war Pfarrer.
1974 Umzug nach Stuttgart. Vierjähriger Besuch eines Gymnasiums. Spielt beim VfB Stuttgart. Am Gymnasium bereits Theaterarbeit in der Arbeitsgemeinschaft. 1978 Umzug nach Dortmund.
Von 1982 - 84 Besuch der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. Claus Peymann setzt ihn in den Kammerspielen ein. Hier spielt er z.B. im Stück des Jugendtheaters "Rote Grütze" Was heißt hier Liebe?.
Es folgt ein Engagement im Württembergischen Staatstheater Stuttgart mit Stücken wie z.B. Wilder Honig oder Der Kirschgarten. George Tabori setzt ihn im Wiener Theater "Der Kreis" in dem Stück Der Eismann kommt von Eugen O'Neill ein. Er spielt 1988 am Düsseldorfer Schauspielhaus in diversen Stücken unter der Regie von Peter Turrini und Wolf Dietrich Sprenger. 1990 spielt Lohmeyer am Berliner Schillertheater in Thomas Braschs-Stück Liebe Macht Tod oder Das Spiel von Romeo und Julia, hier unter der Regie von Katharina Thalbach.
Peter Lohmeyer bekommt im Fernsehen 1983 seine erste Hauptrolle in dem Fernsehfilm Noch ein Jahr und sechs Tage, Regie: Alexander von Eschwege. 1985 wird er nochmals von A. von Eschwege in Der Kampfschwimmer eingesetzt.
In Dominik Grafs, bei dem er in einigen Filmen mitspielt, wird er zuerst in der TV-Serie Der Fahnder eingesetzt. Es folgt die Komödie Tiger, Löwe, Panther und Spieler, im letztgenannten Film zusammen mit Anica Dobra. Hervorzuheben wäre noch Peter Sehrs Geschichtsfilm Kaspar Hauser, hier spielt Peter Lohmeyer den Leopold von Baden.
www.filmportal.de schreibt: 1994 in Hamburg Gründung der (Ein-Mann-) Produktionsfirma "Glück-Auf-Film", die sich mit 120.000 DM an der Produktion von Lars Beckers Bunte Hunde (1994/95) beteiligt. Diese düstere Ballade um drei Autoschieber mit Til Schweiger, in der Lohmeyer als Geiselgangster Toni Starek "so cool und stoisch wie selten ein Gangster in einem deutschen Film war" (R. Worschech, epd Film, 8/95), wird wirtschaftlich ein Misserfolg. Ein zweiter Versuch als Co-Produzent gestaltet sich erfolgreicher: Lohmeyer übernimmt bei der Hamburger Low Budget-Produktion Die Mutter des Killers (1996; R: Volker Einrauch) statt der ihm zunächst zugedachten kleineren Rolle (des Bestatters Lou Mehlig) die des eher erfolglosen Kriminalautor Theo Bono. Der Film wird auf dem Filmfest in München 1996 mit dem Regie-Preis der Hypo-Bank ausgezeichnet und läuft auf ausländischen Festivals (u.a. San Sebastián)." (Quelle: filmportal.de)
Filmband in Gold für den besten Nebendarsteller für Zugvögel - Einmal nach Inari.
Frank Beyer setzt ihn 1998 in dem TV-Dokudrama Abgehauen ein, eine Verfilmung des Bestsellers von Manfred Krug, der in Tagebuchaufzeichnungen seine letzten Tage in der DDR im November 1976 schildert. Nur zögernd nimmt Lohmeyer diese schwierige Rolle an und "scheint unter dem eigenen gekünstelten Spiel zu leiden – wenngleich man ihm zugute halten muss, dass er bei seinem Alter-Ego Krug vor Drehbeginn recherchierte." (Gitta Düperthal, Frankfurter Rundschau, 5.6.1998). In Sönke Wortmanns Erfolgsfilm Das Wunder von Bern (2002/03) spielt er die Hauptrolle des Kriegsheimkehrers Richard Lubanski, der kaum Verständnis für die Fußballbegeisterung seines Sohnes – gespielt von Lohmeyers Sohn Louis Klamroth – aufbringen kann.
Peter Lohmeyer war mit der Helke Sander-Schülerin, HfbK-Absolventin und ehemaligen Kamera-Assistentin Katrin Klamroth liiert. Die beiden haben drei gemeinsame Kinder (Louis, geb. 1989, Lola, geb. 1991 und Leila Lynn, geb. 1995). Es gibt noch einen Sohn aus einer anderen Beziehung (Ivo, geb. 1993). Seit 2008 ist Peter Lohmeyer mit der Fernsehköchin Sarah Wiener verheiratet. (Quelle: einige Informationen und Textpassagen aus wikipedia)
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Eine Auswahl von Filmen mit Peter Lohmeyer
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Layout: Rosemarie Kuheim Bearbeitet: 04/2011
Diese Filmliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. |